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Quinoa Salat im Glas – zum Mitnehmen

  • Posted on Mai 11, 2014 at 15:36

Erinnert Ihr Euch an das Geschenk an meine Mama? Backmischungen im Glas? Zum Geburtstag bekam ich ein Buch über verschiedene Rezepte im Glas und heute habe ich mal etwas in Anlehnung an eines der darin erhaltenen Rezepte ausprobiert.

Beim Originalrezept handelt es sich um Quinoa-Salat mit einer Honig-Senf-Vinaigrette, Erdbeeren und Ziegenkäse. Erdbeeren hab ich nicht, “rohen” Käse mag ich nicht. Also hab ich mich einfach an meinen vorhandenen Zutaten bedient.

Herausgekommen ist eine leckere kleine Salatportion, die sich super zum Mitnehmen zum Picknick, ins Büro oder aber auch auf einem Partybuffett als kleine Salatportion eignet. DSC_4960

Da ich wie immer frei Schnauze gearbeitet habe, versuche ich Euch einmal mein Rezept nahezubringen.

Man braucht dazu, für eine Portion, ein kleines saubereres  Schraubglas (kleines Marmeladenglas) mit großer Öffnung (es sollte oben relativ gerade auslaufen), 50 g Quinoa, eine kleine Menge Tomatenwürfel, Paprikawürfel, Frühlingszwiebelringe, Rucola geschnitten und etwa 2-3 EL Vinaigrette (Rezepte dazu folgen weiter unten). Auf dem Bild habe ich leider nur die Zutaten für mein spontan zusammengerührtes Dressing festgehalten.DSC_4954

Ich habe den/das/die Quinoa zunächst in einem Haarsieb heiss abgewaschen, um die Bitterstoffe abzuspülen und dann etwa 20 min in der dreifachen Menge kochendem Wasser gekocht (das Wasser wird durch das Quellen nahezu ganz aufgesogen). Nach dem Garen muss man es zunächst wieder abkühlen lassen.

Dann wird geschichtet…. zunächst etwa das untere Drittel des Glases mit Quinoa füllen.

DSC_4955

nun 1-2  EL Tomatenwürfel daraufgeben

DSC_4956einen Löffel Frühlingszwiebelröllchen

DSC_4957etwas kleingeschnittene rote Spitzpaprika

DSC_4958und den kleingeschnittenen Rucola

DSC_4959

Das Dressing kann zur Hälfte bereits direkt auf das Quinoa und zur Hälfte obenauf gegeben werden oder auch erst ganz zum Schluss. Ich habe den Salat sofort gegessen, das Dressing von oben aufgegeben und einmal durchgerührt :-)

Hier noch ein paar Varianten der Honig-Senf-Vinaigrette:

  • 1/2 TL gehackten Knoblauch, 1 EL Honig, 1 EL Senf, 2 EL Zitronensaft, 5 EL Olivenöl miteinander vermischen (ich schlage meine Dressings immer mit einem kleinen Schneebesen auf!)
  • 5 EL Balsamico bianco, 2 EL Honig, 2 EL Senf, 1 EL Olivenöl, Pfeffer und Salz miteinander vermischen und aufschlagen
  • 3 EL Olivenöl, 1 EL Balsamico bianco, 1 TL Senf, 1 TL Honig, Salz und Pfeffer, evtl Knoblauchvermischen und aufschlagen

Ich persönlich habe anfangs immer Variante 1 gemacht, inzwischen rühre ich einfach nach Geschmack Öl, (Bärlauch)Senf, Honig, Zitrone und Gewürze zusammen.

 

Provamel Soja Joghurtalternative “Frühstück”

  • Posted on September 22, 2013 at 13:37

Für die Firma “Provamel” durfte ich die Joghurtalternative auf Sojabasis in den Geschmackrichtungen “natur” und “Vanille” testen.

Es hat eine Weile gedauert, bis die beiden Testprodukte endlich bei mir ankamen, doch dann konnte ich sie endlich zum Frühstück probieren. Ich war schon sehr gespannt, auf die 100% pflanzliche und somit vegane Alternative zu meinem morgendlichen Müsli-Früchte-Mix mit Milch.

Zunächst einmal möchte ich erwähnen, dass das Produkt nicht nur vegan ist, sondern auch in einer nussfreien Produktionsanlage hergestellt wird, es laktose-und glutenfrei ist und garantiert Bio, worauf verschiedene Siegel hinweisen.

Die Joghurtalternative ist in einem Tetrapak mit 750ml Inhalt erhältlich. Die Verpackung ist in creme und grün gehalten, macht meines Erachtens einen unauffälligen Eindruck, wirkt auf mich “einfach”, “öko” und suggeriert mir etwas Gutes zu kaufen. Die Verpackung ist im Grunde rundum mehrsprachig mit Informationen bedruckt. Man findet darauf die Inhaltsstoffe, eine Probierempfehlung, eine Aufbewahrungs/Haltbarkeitsempfehlung, die durchschnittlichen Nährwerte und weiteres.

Soviel “offizielles” nun zu meiner persönlichen Meinung.

Zuerst habe ich die Sorte Vanille getestet.

Die Joghurtalternative lässt sich gut dosieren und ist sehr dickflüssig/cremig. Daran musste ich mich erst einmal gewöhnen, denn normaler Joghurt mit geringem Fettanteil ist meistens doch etwas flüssiger.  Geschmacklich empfand ich diese Sorte zunächst als ok, aber so komplett überzeugt war ich in dieser Kombination nicht. Ich sollte vielleicht erwähnen, dass ich nicht so der Vanille-Typ bin und der Geschmack mir einfach ein bisschen zu stark vanillig vorkam.

Am nächsten Tag habe ich die Sorte “natur” probiert.

Dieses Mal habe ich die Variante Müsli mit Obst gewählt, allerdings war für meinen Geschmack der Apfel da eher die unpassende Frucht und so schmeckte mir meine erste Begegnung mit Provamel Joghurtalternative Natur nicht wirklich besonders. Das liegt daran, dass die Sorte Natur eher etwas säuerlich gehalten ist, geschmacklich durchaus wie Naturjoghurt, und der Apfel ebenfalls eine säuerliche Sorte war. Das war mir etwas zuviel des Guten.

Am nächsten Morgen also noch eine weitere Möglichkeit ausprobiert

Dieses Mal wieder mit Vanille aber mit Banane dazu und ich muss sagen, DAS schmeckte mir wirklich gut. Den Morgen danach habe ich Natur in gleicher Kombination probiert und damit MEIN Frühstück gefunden. Die süße Banane und die säuerliche Joghurtalternative harmonieren perfekt mit meinem Müsli. So habe ich dann im übrigen auch den Rest der Verpackungen aufgebraucht.

Apropros aufbrauchen, aus mir unerklärlichen Gründen habe ich ewig lange nach einer Verbrauchsempfehlung auf der Packung gesucht. Das Haltbarkeitsdatum beim ungeöffneten Produkt hatte ich sehr wohl entdeckt, nicht aber die Empfehlung, wie lange das Produkt nach dem Öffnen noch haltbar ist. Das habe ich erst eben entdeckt, während die Packung neben mir steht.. und dort steht “Nach Abbruch 5 Tage im Kühlschrank haltbar” . Ich kann Euch sagen, dass diese Angabe untertrieben ist. Ich hatte das Produkt nun über 15 Tage geöffnet im Kühlschrank und habe es in der Zeit auch problemlos gegessen! Ich hatte mich ja schon ein wenig gewundert, aber gedacht, naja, hält sich halt lange und so lang mir nix entgegen springt, wenn ich es in die Schüssel gebe und es fortwährend gleich lecker schmeckt, warum sollte ich es dann entsorgen? Also mein Tipp: nicht gleich wegwerfen, falls die Packung bei Euch länger als 5 Tage überlebt. Auf der Packung befindet sichnämlich folgender Aufdruck “This pack contains 6 servings”… was für einen Alleinesser durchaus auch 6 Frühstückstage bedeutet, insofern er/sie Portionseinheiten von 125g verspeist – was bei mir nicht wirklich der Fall ist.

Mein Fazit: für alle die sich – bewusst oder unbewusst – ein wenig mehr auf pflanzlicher Basis ernähren und/oder auf Milchprodukte verzichten wollen/müssen, eine wunderbare Alternative! Geschmacklich grundsätzlich wirklich überzeugend. Wie man Provamel Frühstück Joghurtalternative am Liebsten ist, muss wohl jeder für sich entscheiden. Ob Pur (nicht mein Ding) oder mit Müsli, mit Müsli und Obst (ja!) oder auch nur mit Obst… oder ganz anders… das ist doch wieder einmal nur eine Frage des persönlichen Geschmacks!

Wenn man mich fragt, ich empfehle es weiter!

Zum Schluss noch ein paar Informationen zum Produkt selbst:

Zutaten:

  • Wasser
  • geschälte Sojabohnen * (7,9%)
  • Tapiokasirup *
  • Stabilisator: Pektin
  • Meersalz
  • Säureregulator: Zitronensäure
  • Joghurtkulturen: Str. thermophilus, L. bulgaricus *
* = aus kontrolliert biologischem Anbau
Nährwertinformationen
Brennwert 51 kcal / 214 kJ
Eiweiß 4 g
Kohlenhydrate, davon 2,8 g
Zucker 2,1 g
Laktose 0 g
Fett, davon Fettsäuren 2,3 g
gesättigte 0,4 g
einfach ungesättigte 0,5 g
mehrfach ungesättigte 1,4 g
Cholesterin 0 mg
Ballaststoffe 0,9 g
Natrium 0,05 g

Soja – Gyros … mein erster Ausflug in die Sojaküche

  • Posted on Dezember 29, 2012 at 18:48

Tag drei vor dem Hintergrund überwiegend vegetarischer Ernährung. Ich bin schon ein bisschen stolz auf mich, denn ich habe mein Vorhaben nicht als Vorsatz für das neue Jahr weiter hinaus geschoben, sondern sofort, nach dem mir dieser Gedanke kam, umgesetzt. Das ist für mich nicht gerade typisch ;-D.

Heute habe ich mich dann zum ersten Mal an die Zubereitung einer Mahlzeit mit Soja-Schnetzeln gewagt. Dazu habe ich die gröbere Sorte, im Bild links zu sehen, verwendet.

Da ich kein Freund davon bin, ewig lange rumzusuchen, wie etwas funktioniert, probiere ich nach nem kurzen Info-Check lieber selbst aus… nicht immer optimal, aber egal. So kann ich vorweg nehmen, dass durch einen kleinen Zubereitungs”fehler”  mein vegetarisches Gyros nicht ganz so wurde, wie es sollte… aber das wusste ich vorher ja noch nicht. Aber der Reihe nach.

Zutaten:

100g grobe Sojaschnetzel

ca 500ml Gemüsebrühe, heiss (ich verwende dafür die Würzfee)

1Knoblauchzehe

1Zwiebel

Pfeffer, Salz, Paprika

Öl

Zubereitung:

Die Sojaschnetzel in der Gemüsebrühe etwa 10min ziehen lassen*, bis sie weich sind. Abschütten und die Schnetzel mit durchgepresster Knobizehe, in Spalten geschnittener Zwiebel, 1-2 EL Öl und den Gewürzen vermengen, mind. 30min ziehen lassen. Anschliessend in der heissen Pfanne in Öl knusprig braten.

*Achtung: in diesem Rezept-so habe ich es gemacht- befindet sich auch noch mein Fehler. Ich habe später mal ein wenig nachgelesen und festgestellt, ich hätte die Schnetzel 20min in dem Gemüsesud KOCHEN sollen. Meine Variante des Quellens war nur für Vleisch gedacht, dass nachher auch noch gekocht wird (wie Gulasch zb) .

Durch meinen kleinen Fehler bei der Zubereitung war mein Gyros innen drin relativ weich und etwas zäh, ich muss aber sagen, in der Kombination mit den Gewürzen und dem dazugereichten Dipp (Cafe de Paris mit 150g Magermilchjoghurt, 20g Creme fraiche und 30g Salatmayonaise) hat es wirklich sehr gut geschmeckt.

 

Alles veggie oder was???

  • Posted on Dezember 28, 2012 at 22:22

Ich gebe es ehrlich zu, ich bin bekennender Fleischfresser. Ich kann nicht ohne. Zumindest nicht ausschliesslich. Aber nichtsdestotrotz habe ich mich entschieden, etwas kürzer zu treten und die eine oder andere Mahlzeit fleischlos oder eben vegetarisch zu mir zu nehmen. Vegetarisch bedeutet, ich esse sehr wohl weiterhin tierische Produkte, wie Ei, Milchprodukte etc… vegane Ernährung ist in meinem Gehirn noch gaaaanz weit entfernt. Nun gut, ne Weile hab ich ja versucht, einfach auf den Teil Fleisch auf meinem Teller zu verzichten. Aber mal ganz ehrlich, mein Hirn tanzt Mambo, wenn wir beim Mittagessen sitzen, alle haben ein Schnitzel… und ich Kartoffeln und Gemüse. Da sagt mir das blöde Teil ständig “Du wirst nicht satt, Du wirst nicht satt!”. Kein Witz. Wenn ich mental nicht befriedigt werde, wirkt sich das dann auch komplett auf meine Laune aus. So habe ich angefangen, fleischähnliche Ersatzprodukte wie Valess zu essen. Das ist dem Schnitzel noch so nahe, dass mein Hirn tatsächlich die Klappe hält und zufrieden ist.

Nun stöbere ich mich natürlich durch das weite weite Web,lese mich durch Blogs, Seiten, Online-Food-Läden etc. immer auf der Suche nach neuen Erkenntnissen.

Mein erster Einkauf war auf dem Weihnachtsmarkt in Kassel beim Stand vom “lebe gesund-Versand”. iBi Brotaufstrrich mit Gemüse aus Friedfertigem Landbau. Ich glaube ich habe jede vorhandene Sorte probiert. Was nicht schon zum probieren auf Tellerchen bereitstand, bekam ich extra auf ein Brothäppchen geschmiert. Irgenwie waren ja alle lecker, aber am Ende habe ich mich für 3 Sorten entschieden: Zwiebel deftig, Räuber (Schmalz ohne Schwein) und Hot (ratet mal ^^). Inzwischen war ich sehr angetan von dieser Variante auf meinem Brot und dem Verzicht von der üblichen Wurst und dem Schinken, dass ich dachte, ich probiere (mal wieder) den Austausch des “Schnitzels”. So gab es für mich seit gestern dann zum ersten Mal Valess Toskana zu den Bratkartoffeln und dem Ratatouille während die anderen Schweinekoteletts hatten. Ich muss sagen, diesmal hat das geklappt mit dem Hirndingens. Ich hab nichts vermisst und ich bin wirklich sehr satt geworden. Dermaßen inspieriert und beflügelt, habe ich mir heute zum allerersten mal Soja Schnetzel gekauft. Und dann gleich in zwei Größen. Morgen will ich sie ausprobieren… auch wenn ich ehrlich gesagt noch NULL Ahnung habe, was daraus werden soll.

-Fortsetzung und Fotos folgen-

Wirsing in Currysahne mit Kartoffeln

  • Posted on Dezember 2, 2012 at 19:10

Zutaten:

1 kleiner Wirsingkohl

2 Becher Schlagsahne oder Cremefine oder

1Becher Sahne/ein Becher Milch

1Zwiebel

etwas Butter oder Öl

Salz, Pfeffer, Curry

 

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen und in Stücke schneiden. Wasser in den Homecooker-Topf geben und die Kartoffeln hineingeben.

Den Wirsing  (wer nur die hellgrünen Teile benutzen will, kann die dunkeln Blätter zb für die Wirsingsuppe weiterverwerten) in Stücke/Streifen schneiden, waschen und in die Dämpfschüssel geben. Achtung nur so viel reingeben, dass noch ein paar Schlitze des Korbes freibleiben, damit der Dampf entströmen kann.

Den HC auf 175° heizen, den Kartoffeltopf aufsetzen, den Dampfkorb aufsetzen und mit dem Deckel schliessen. Etwa 20min kochen lassen. Wenn die Kartoffeln gar sind, abschütten und beiseite stellen. Die Butter oder das Öl in den HC-Topf geben, die kleingewürfelte Zwiebel darin angünsten. Den Wirsing aus der Dämpfschale in den Topf geben, Rührarm ist angeschaltet. Die Sahne (oder Milch-Sahne Mischung) hinzugeben und bei 110° noch einige Minuten garen lassen.Mit Salz, Pfeffer und Curry abschmecken. Je nach Geschmack noch pürieren, dann wird das Wirsinggemüse cremiger.

Wer möchte kann in den letzen Minuten nun umgekehrt die Kartoffeln in der Dämpfschale auf den Topf stellen um sie warm zu halten. Anschliessend Wirsinggemüse mit Kartoffeln servieren.

Eine Variante ist es, am Ende etwas Schmelkäse nach Geschmack (100-150g) oder 150 geriebenen Käse (zb Gouda, Emmentaler) einzurühren.

Wer nicht auf Fleisch verzichten möchte, Frikadellen oder Bratwurst schmecken sehr lecker dazu!