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Blaubeermuffins mit Muskat-Zucker-Kruste

  • Posted on Juli 1, 2014 at 20:29

Heute war mal wieder Zeit zum Backen. Eigentlich wollte ich Himbeerblondies machen, aber dann fiel mein Blick beim Einkaufen auf die Heidelbeeren und ich musste einfach umschwenken. Und so gab es heute unter anderem eben Blaubeermuffins mit dem gewissen Etwas….einer Muskat-Zucker-Kruste. Foto: aussen mit Kruste, innen ohne.FB_IMG_14042356816223519 Und so geht’s:

  • 125g Butter
  • 1 Tasse*  Zucker (halb braun, halb weiss)
  • 2 Eier Gr.L
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1,5 TL Backpulver
  • 0,5 TL Natron
  • 2 Tassen Mehl
  • 1/2 Tasse Milch
  • 200g Blaubeeren/Heidelbeeren
  • 1/2 TL Muskat
  • 1EL Zucker

*ich habe einen “Kaffeepott“ verwendet und diesen etwa zu 90% gefüllt (also nicht randvoll)

Die weiche Butter mit dem Zucker schaumig rühren und die Eier einzeln dazugeben und jeweils ca 30 Sekunden unterschlagen. Den Vanillezucker, das Salz und 1/3 der Beeren kräftig unterrühren (man kann einen Teil Beeren auch erst pürieren). Mehl, Backpulver und Natron mischen und hinzufügen. Zum Schluss die restlichen Blaubeeren unterheben. In eine vorbereitete Muffinform (gefettet, mit Papierförmchen ausgelegt) füllen. Für die Muskat-Zucker-Kruste den Zucker mit dem Muskat mischen und noch vor dem Backen auf den Teig streuen.

Die Muffins etwa 25Minuten bei 175 Grad Ober-/Unterhitze backen, anschließend ca 30 Minuten auskühlen lassen.

Ich habe die Förmchen im ersten Blech fast ganz gefüllt,DSC_5195 beim zweiten Blech nur 10 Stück zur Hälfte und ohne Kruste, so bekam ich 12 große und 10 kleine Muffins aus der Teigmenge.

Backmischung im Glas

  • Posted on April 28, 2014 at 18:32

Ich war auf der Suche nach einem besonderem Geburtstagsgeschenk für meine Mama und es sollte etwas selbstgemachtes, aber brauchbares sein. In unserem Schreibwaren-Dekoladen habe ich bei den Geschenkartikeln viele verschiedene “Fertigmischungen” für Kuchen, Brot und auch für Nudelsoßen usw. gesehen und mich kurzerhand entschieden, selbst so eine Backmischung herzustellen, denn ehrlich gesagt, sind die Gläschen in diesem Laden eher hochpreisig. DSC_4782

Ich besorgte mir also zwei schöne Einmachgläser – man kann natürlich auch ausgespülte Marmeladengläser verwenden – aber ich hatte im 1-Euro-Laden diese hübschen Gläser für schlappe 1,50 erstanden…

Dann machte ich mich auf die Suche nach dem richtigen Rezept, denn es sollte ja irgendwas sein, was meine Eltern auch gerne essen mögen und nicht unbedingt total an Weihnachten erinnert (Cookie-Mischungen fielen daher flach)

Ich entschied mich für zwei unterschiedliche Muffinrezepte, einmal für Bounty-Muffins und einmal für Apfel-Schokolade-Nuss-Muffins.

Und so sind die Backmischungen entstanden – das Rezept für die

Apfel-Schokolade-Nuss-Muffins habe ich bei enaverena gefunden und nur geringfügig abgewandelt DSC_4786

Rezept Nr. 1 – Backmischung im 750ml Glas:
Apfel-Zimt-Schoko-Muffins (für 12 Muffins)

In das Glas der Reihe nach folgende Zutaten schichten:

200g Mehl mit 3TL Backpulver vermischt
60g Haferflocken
1 Prise Salz
2 TL Zimt
150g gehackte Schokolade (Abwandlung, 100g gehackte Schokolade und 50 g gehackte Haselnüsse)
1 Pckch Vanillezucker
100-150g Zucker – einfach das Glas bis oben hin vollmachen. Kommt auch auf die Größe der Schokoladenstücke an, wieviel Platz noch ist.

Zuschrauben – fertig!
Zum Backen benötigt man noch 125g Butter, 2 Eier, 200ml Milch (oder Buttermilch, Quark, Joghurt, Sauerrahm), 1-2 Äpfel, die Anleitung zur Zubereitung und schöne Etiketten  findet ihr hier. DSC_4785

Das Rezept für die Bounty-Muffins DSC_4781habe ich von HIER übernommen und ebenfalls nur geringfügig abgewandelt.

Ihr braucht dafür:

250g Mehl

3 TL Backpulver

1 Prise Salz

3 EL Kakaopulver

100g Schokoraspel

100g weißen Zucker

50g braunen Zucker

3-4 Minibountyriegel

50g Kokosflocken

Ich habe es zunächst halbiert und dann die Zutaten zweimal hintereinander im Wechsel der Reihe nach  eingeschichtet. Die Bountys habe ich kleingehackt und zusätzlich mit den 50g Kokosflocken gemischt und oben als Abschluss auf das Glas gegeben. Das Deckeletikett ist aus einer Bountyverpackung geschnitten. Auf die Anleitung kommt folgende Information:

Man braucht zusätzlich

2 Eier

125g Butter

250ml Buttermilch

Zubereitung:

Die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, die Eier einrühren. Die Backmischung in eine zweite Schüssel geben,  mit der Butter-Zucker-Eimasse und der Buttermilch zu einem glatten Teig verrühren. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und dann ca. 30 Minuten backen. 5-10 Minuten abkühlen lassen.

Ich habe noch ein paar hübsche Silikon-Muffin-Förmchen verpackt und mit an die Gläser gebunden.

 

Bacon-Egg-Muffins

  • Posted on März 30, 2014 at 13:53

Heute habe ich mal wieder diese leckere herzhafte “Sauerei“ zum Frühstück gemacht.DSC_4606

Man braucht dazu nicht viel.

  • Frisches Toast oder Sandwichbrot
  • Bacon in Scheiben
  • Eier, Gr. M
  • Butter
  • Salz und Pfeffer
  • Muffinform

Die BrotScheiben entrinden und gut buttern. Mit der gebutterten Seite nach unten in die Form drücken, dass erfordert etwas Übung. DSC_4602Je zwei Scheiben Bacon über Kreuz einlegen, DSC_4603anschliessend ein Ei in die Mulde aufschlagen. DSC_4604Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Form in den Ofen auf das Rost stellen und bei 175· Ca 15-20 min backen, bis das Ei fest ist. DSC_4605Ab und zu nachsehen, jeder  Ofen ist anders.

Tipp: Silikonform verwenden, ggf Mulden ebenfalls leicht fetten.

Schmeckt übrigens auch kalt noch ganz gut!

Milka Mini Muffins

  • Posted on November 16, 2013 at 19:38

In der Back-Box von Brandnooz war diese Backmischung für Milka Mini Muffins. DSC_3566Auch wenn ich als  Hobbybäckerin damit wirklich rein gar nix anfangen kann, kommt diese Mischung bei uns natürlich nicht um. Für meine Tochter ist es eine Gelegenheit, eine Kleinigkeit mit wenig Aufwand zu backen.

Zunächst einmal, warum ich so gegen Backmischungen bin: ich sehe das eigentlich als Nepp an. In einer Packung befindet sich eine sogenannte Backmischung.. die sich aus Mehl und ähnlichen Trockenprodukten zusammensetzt – hier handelt es sich genau genommen um: Weizenmehl, Zucker, Backtriebmittel (Natriumcarbonat, Monocalciumphosphat), Stabilisator (Dinatriumdiphosphat), Salz und Aroma. Jede Mischung muss grundsätzlich noch mit weiteren Zutaten wie Butter, Eier und/oder so weiter angerührt werden – hier wären es 70g Margarine, 50ml Milch und ein Ei. Da frage ich mich, WO ist das Problem, selbst zu Mehl und Co zu greifen und diese Mischung herzustellen? Warum muss es ein industriell zusammengemixtes, überteuertes Produkt sein? Stichwort überteuert. Die Backmischung von Milka ist zu einem Preis von UVP 3,79 Euro erhältlich. Ganz schön viel Markenname, den der Verbraucher da meiner Meinung nach mitbezahlt. Wenn ich mal bedenke, wieviele Päckchen einfaches Mehl, Backpulver etc ich davon kaufen kann. Die frischen Zutaten müssen eh dazugegeben werden, was also spricht dagegen, eine eigene Mischung zusammenzurühren und meinetwegen den Basic-Muffin-Teig mit einer Tafel kleingehackter Milkaschokolade (im Angebot schon für 59ct erhältlich) aufzupimpen? Dieses Preis-Leistungs-Verhältnis der Backmischungen geht mir schon seit jeher gegen den Strich. Und jeder halbwegs intelligente Mensch, der des Lesens mächtig ist, bekommt es auch ohne hin, einfachen Rührkuchen oder Muffins zu backen, in dem er die Zutaten in den richtigen Mengen zusammenrührt! Und da auch hier zusätzliche Zutaten abgewogen werden müssen, kann ja wohl auch die Zeitersparnis kein Argument pro Verwendung von Backmischungen sein?! Soviel zu meiner persönlichen Meinung von Backmischungen. Aber da bei mir wie gesagt so oft wie möglich nichts schlecht wird… hat Annika die Muffins für mich gebacken.

Dazu hat sie dann auch gleich mal die Sanella aus der Backbox benutzt :-)

DSC_3567

Das Zusammenrühren war schnell gemacht  (aber auch ohne Backmischung braucht man dafür nicht wirklich länger :-) ) und sie hat den Teig gewissenhaft auf die kleinen, zugegebenermaßen sehr stabilen, Muffinförmchen verteilt. Dabei störte sie allerdings, dass nach dem Verteilen von jeweils 2 TL (wie angegeben) noch so viel Teig übrig war. Den verteilte sie dann nochmal auf alle Förmchen, was dazu führte, dass diese beim Backen etwas überliefen. Im Grunde nichts schlimmes, aber Annika fand das eben nicht so doll.

Wir haben die Muffins dann bei Ober-/Unterhitze ca 18 min bei 180° gebacken und so sehen sie aus. Optisch wirklich lecker und irgendwie niedlich. DSC_3571 DSC_3570Nun zum Geschmack. Natürlich durfte Annika den ersten Test machen… leider – oder auch wie zu erwarten? – fiel dieser eher negativ aus. Ihre lapidare Antwort auf meine Frage war “schmecken nicht”.  Mein Geschmackstest fällt eher gesplittet aus. Während der Teig zwar für mich zwar zugegebenermaßen “okay” schmeckt, also weder sonderlich gut als irgendwie total ungenießbar, empfinde ich die eingebackenen Schokotropfen als …unlecker. Mir fällt kein besseres Wort dazu ein. Sie schmecken bitter und hinterlassen beim Draufbeissen einen Geschmack nach Backkakao. Das schmeckt mir persönlich leider gar nicht! Die Konsistenz der Muffins könnte etwas fluffiger sein. Ein Teil davon ist oben fest und mittig so weich, dass sie bei der Entnahme aus den Förmchen auseinanderfallen.

Ich bleibe dabei, beabsichtigt kommen mir keine Backmischungen ins Haus. Da nutze ich lieber meinen altbewährten All-in-Teig und veredle den mit den gewünschten Zutaten (was wie bereits erwähnt natürlich auch mal eine gehackte Tafel Milka sein darf. Oder Smarties. Oder Joghurette. Oder Rocher. Oder oder oder…;-) )

Heute back ich nicht!!! … oder doch????

  • Posted on Mai 9, 2013 at 23:10

Wie sehr hatte ich mich auf den heutigen Feiertag gefreut. Ich hatte tatsächlich FREI und konnte mich den ganzen Tag damit beschäftigen, NICHTS zu tun. So war zumindest mein Plan. Einfach zuhause abhängen (am Liebsten im Garten, da spielte das Wetter aber nicht mit), faul vorm Laptop sitzen, ein bisschen in die Glotze gucken und zwischendurch mal für was in den Magen sorgen… dafür hatte ich vorausschauend sogar schon gestern etwas vorbereitet…. das waren meine Pläne, was ich tun wollte… und was nicht. Vor allem wollte ich heute NICHT backen. Och ja, kommt Frühstücksbrötchen zählen nicht oder? Tja und dann saß ich hier… vor meinem Laptop… und immer wieder fiel mein Blick auf die beiden einsamen, schon ziemlich mitgenommen aussehenden Bananen in unserem Obstkorb. Und immer wieder beschlich mich der Gedanke, was ich doch damit Leckeres zaubern könnte. Wie gut diese überreifen Bananen doch mit etwas Schokolade harmonieren würden. In meinem Kopf das Bild von leckeren, schokoladig-bananig-süßen Muffins… den Geschmack schon auf der Zunge… warf ich wieder einmal alle Vorsätze über Bord… und glaubt mir, ich habe keine Minute und vor allem keinen einzigen Bissen dieser wunderbaren

Nutella-Bananen-Muffins bereut!!!

Am Liebsten hätte ich schon während des Backens den Ofen aufgerissen und diese duftenden kleinen Küchlein beidhändig in mich geschaufelt. Als sie dann endlich abgekühlt waren… ein Genuss! Ich schwöre Euch, ich habe noch nie so fluffige, saftigweiche Muffins gegessen, geschweige denn gebacken!

Aber ganz so nackige Muffins waren mir natürlich zu langweilig, ein Topping musste her um aus den schnöden Muffins leckere Cupcakes zu zaubern ;-)

Glücklicherweise hatte ich zuvor ebenfalls einen Blick in meinen Vorratsschrank geworfen. Da stand noch so ein einsames Glas Marshmellow-Fluff rum und es schien mir zuzurufen “Nimm mich, iss mich”… naja wer kann dieser Aufforderung denn bitte widerstehen? Und so gab es zu den Nutella-Bananen-Muffins eben ein zuckersüßes Marshmellow-Frosting :-)

Hier habe ich natürlich auch das Rezept für Euch:

Muffins

Zutaten:

2 kleine, reife Bananen

250g Mehl

2 TL Backpulver

1/2 TL Natron

50g Schokostreusel

1 Ei

125g Zucker

80ml neutrales Öl

150g Nuss-Nougat-Creme

140ml Milch, Bananenmilch, Buttermilch

Zubereitung

Backofen auf 190 °C vorheizen und Muffinblech gut einfetten oder Muffinförmchen in die Mulden geben.
Bananen schälen und mit einer Gabel zerdrücken. Mehl, Backpulver, Natron und Schokostreusel in einer Schüssel vermischen. In einer zweiten Schüssel Ei, Zucker, Öl, Nuss-Nougat-Creme, Milch (ich hatte eine Mischung aus Milch 1,5% und Buttermilch natur)  und Bananenmus schaumig schlagen. Mehlgemisch dazugeben und unterrühren.
Teig in die Förmchen füllen, das geht am besten mit einem Eiskugellöffel und ca. 20 – 25 Minuten backen.Bei “einer Kugel” Teig habe ich  18 Muffins herausbekommen.

Marshmellow-Frosting

ich muss zugeben, das war mal wieder ein frei Schnauze Ding, dazu kann ich Euch nicht wirklich ein Rezept geben, vor allem keine Mengenangaben.

Ich hatte noch etwa 50g Frischkäse, natur. Den habe ich mit ca 100g Butter weich geschlagen, dann 2-3 Esslöffel Marshmellow-Fluff eingerührt. Anschliessend gesiebten Puderzucker bis die Masse eine angenehme Konsistenz hatte. Anfänglich war es zuwenig, die Masse auf den Muffins sehr flüssig erst die zweite Portion hab ich fester gemacht, denke mal es waren mindestens 150-200g Puderzucker. Das Frosting wurde auf den Muffins auch im Kühlschrank nicht fest, ist ne ganz schön klebrige Angelegenheit, aber sooo lecker. Kann man aber auch weglassen :-D … oder es wie meine Tochter machen… die hat sich einfach ihr Häubchen aus purem Fluff auf den Muffin gesetzt!

Cupcakes, Cakepops und Cakebits

  • Posted on November 3, 2012 at 19:29

Diese Woche war es dann wieder einmal so weit. Ich wurde gefragt, ob ich Kuchen für das am Sonntag anstehende Feuerwehrfest mitbringen würde. Natürlich würde ich. Welcher es denn sein würde? Da mir spontan nichts einfiel sagte ich einfach Blechkuchen mit Obst. Ok,den habe ich schon im Hinterkopf, es wird ein Rührteig mit Pudding, Pfirsichen und Streusel werden… aber wer mich kennt, weiss, das mir das nicht reicht. Irgendetwas besonderes muss her. Erst wollte ich mich mal wieder an einer Motivtorte, vielleicht ein Feuerwehrwagen in 3-D wagen, doch dann kamen mir die kleinen kunstvollen Törtchen der lieben Ina in den Sinn und dachte, das probier ich doch jetzt einfach mal aus. Here are the first results of baking :-)
Cupcakes
DSCI0027
Cakepops
DSCI0022
Cake Balls / Cake Bits
DSCI0029