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Spieglein, Spieglein an der Wand

  • Posted on Mai 18, 2013 at 09:29

Als ich vor dem Spiegel stand

und nicht nur den Po zu rundlich fand

war klar – ich hab zuviel “gefressen”

die Figur kann man total vergessen!

Kartoffel-, Quark- und Kohldiät

was habe ich mich rumgequält

Weight Watchers und Schlank im Schlaf

Dr. Atkins, FdH

Joggen, radfahren, Bauch-Beine-Po

Stepaerobic sowieso

auch mal ne Runde minigolfen

doch am End´ hat nix geholfen.

“Bin ich denn ganz allein so fett?”

befragte ich das Internet

und von Konsumgöttinnen kam ne Mail

“Du nimmst am Nestlé Ernährungsstudio teil!”

Schnell sah ich auf der Seite rein

ein Ernährungscoach, das wäre wohl fein

doch ziemlich bald wurde mir klar

dass auch das nicht das Wahre war

Ein Magermodel will ich nicht sein

dafür bin ich auch viel zu klein

doch Wohlfühlgewicht das wäre schön

endlich wieder froh in den Spiegel sehen

Im Test kamen die Broschüren dran

ich dacht “schau sie dir einfach mal an”

und wie ich gleich auf ersten Blick fand

waren die Themen nicht uninteressant

Bei Wohlfühlgewicht bin ich hängen geblieben

denn der Text war gut geschrieben

Viel Info und auch Motivation

- doch das meiste kannte ich schon

und weil sie mir ganz gut gefällt

hab ich die Printversion bestellt

Die werde ich an den Kühlschrank kleben

dann kann sie weitergehen die Aktion

Schlank durchs Leben” !

Nestle Ernährungsstudio

  • Posted on Mai 14, 2013 at 13:27

Im Rahmen einer Aktion der Testplattform Konsumgöttinnen teste ich mit vielen anderen Menschen das Nestlé Ernährungsstudio.

Die Testaktion ist in vier Wochen-Phasen eingeteilt.

In der ersten Woche widmen wir uns dem Ernährungscoach

Nach der Anmeldung im Nestle Ernährungsstudio, kann man im Ernährungscoach-Menü seine persönlichen Essgewohnheiten eingeben und erhält kurz darauf bereits konkrete Ernährungsvorschläge mit Rezepten, selbstverständlich mit den entsprechenden Nährwertangaben wie Kalorien, Fett, Eiweiss etc. , eben einen kompletten Ernährungsplan – vom Frühstück über Zwischenmahlzeiten bis zum Abendessen. Alles was darüber hinaus gegessen wird, kann  im Ernährungstagebuch ergänzt werden. Zusätzlich lässt sich ein individueller Trainingsplan erstellen.

So weit, so gut. Ich muss sagen, als ich die Seite des Ernährungsstudios zum ersten Mal betrat, war ich wie erschlagen. Man wird mit einer Fülle von Informationen konfrontiert, die muss man erstmal verarbeiten. Wenn man nicht viel im Internet unterwegs ist, kann sowas schon dazu führen, dass man sehr schnell wieder aufgibt. Aber da das bei mir nicht der Fall ist, habe ich mir den Ernährungscoach selbstverständlich näher angesehen. Wie aufgefordert gab ich meine Daten wie Gewicht, Größe und Essvorlieben ein und bekam so meinen persönlichen Plan.

Nachdem ich mir meinen Wochenplan angesehen hatte, stellte ich mir nur eine einzige Frage: Das Dings weiss schon, dass ich nur ein paar KG abnehmen wollte und NICHT VERHUNGERN ??!!

Also da konnte doch bereits auf den ersten Blick sagen, dass mein Ernährungsplan und ich definitiv keine Freunde werden. Ihr wollt wissen warum? Weil ich durchaus das Frühstück, sowie die Mittags- und Abendmahlzeit austauschen und die Zwischenmahlzeit weglassen würde. Ich bin ja wirklich kompromissbereit und auch bereit zu verzichten, aber das geht doch zu weit. Hier mal ein Beispiel aus meinem Plan für eine Woche:

Frühstück
Melonenmüsli mit Kefir Zu Favoriten hinzufügen
Schnelle Rezeptalternativen
Zwischenmahlzeit
Gefüllte Tomaten mit Hüttenkäse Zu Favoriten hinzufügen
Schnelle Rezeptalternativen
Mittag
Couscous-Suppe mit Schafskäse Zu Favoriten hinzufügen
Vollkornbrot mit Schinken Zu Favoriten hinzufügen
Schnelle Rezeptalternativen
Zwischenmahlzeit
Frucht-Quark Zu Favoriten hinzufügen
Schnelle Rezeptalternativen
Abend
Knackige Rösti mit Schinken Zu Favoriten hinzufügen
Hafer-Walnuss-Aufstrich

Ich meine, ok, es könnte schlimmer kommen, aber erwähnte ich bereits, dass ich keinen “rohen” Käse mag? Also als Brotbelag oder so. Und auch keinen Hütten- und keinen Schafskäse? Diese finden sich aber in beinahe jedem Tag meines Plans wieder :-( Naja gut, ich übertreibe. Es gibt tatsächlich auch ein paar leckere Rezepte im Plan. Hierbei finde ich übrigens gut, dass man die Rezepte anklicken kann und sie sich, sehr übersichtlich, in einem kleinen Fenster öffnen. Ich muss allerdings sagen, so Tagespläne sind einfach nicht mein Ding. Zum einen kann ich mich aus arbeitstechnischen Gründen nicht daran halten, zum Anderen würde meine Familie irgendwann in den Streik treten, wenn ich nur noch diesen “Ökokram” auf den Tisch bringen würde.Aber als Grundlage für eine gesündere Ernährung kann man durchaus auf das ein oder andere Rezept zurückgreifen.

Mein knappes Fazit zum Ernährungscoach lautet also: Brauche ich nicht wirklich.Ach so, die Fitnessempfehlungen habe ich mir noch gar nicht so wirklich zu Gemüte geführt. Bei soviel Input brauch ich doch ein wenig länger als nur eine Woche um das ganze so wirklich zu testen.

In der zweiten Woche widmen wir uns den Broschüren des Ernährungsstudios. Hierbei handelt es sich um PDF-Dateien zu vielen interessanten Themen,  die man sich  kostenlos herunterladen kann wie z.B. „Essen für zwei – die richtige Ernährung in Schwangerschaft und Stillzeit“, „Vitale Kinder – mit Spaß und Essen bewegen“  oder „Nahrungsmittelallergie – Tipps für die richtige Lebensmittelauswahl“. Zusätzlich zu den Broschüren gibt es noch Themenflyer zur Ernährungspyramide, sowie zu weiteren interessanten Themen. Unter www.nestle.de kann man die Broschüren auch kostenlos als Printversion bestellen.

Und dieses sind die konkreten Broschüren, die man sich ansehen kann:

Gesund genießen – Essen und Trinken für mehr Wohlbefinden

Diabetes mellitus – Ausgewogen essen und trinken mit der ganzen Familie

Wohlfühlgewicht – so bleiben Sie in Balance

Vitale Kinder – mit Spaß essen und bewegen

Essen für zwei – die richtige Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit

Fitness, Vitalität und Entspannung – Wohlbefinden für Körper, Geist und Seele

So wirklich angesprochen hat mich im ersten Moment keine der Broschüren, aber da ich weder an Diabetis leide, noch werdende Mutter bin, habe ich mich für die Broschüren Wohlfühlgewicht und Fitness entschieden.Als durchaus interessant für mich, erachte ich den Themenflyer 1. Lebensmittelgruppe “Getränke”  für mich, da ich grundsätzlich zu wenig trinke.

Aber zurück zu den Broschüren…

die erste meiner heruntergeladenen Broschüren-Pdf hat 1,29 MB, 40 informative Doppel-Seiten. Diese möchte ich Euch nun im folgenden vorstellen, da es auch die erste Broschüre ist, die ich getestet habe.

Seite 1 dient uns dabei als relativ schlicht gestaltetes Titelblatt, auf dem bereits die Hauptthemen der Broschüre zu erkennen sind:

  • Das richtige Gewicht
  • Der Weg zum Wohlfühlgewicht
  • Rezepte zum Abnehmen

Auf Seite 3 finden wir ein Vorwort zur Broschüre und auf Seite 4 und 5 werden wir auf die Internetplattform des Nestle Ernährungsstudios hingewiesen. Auf Seite 6 gibt es dann endlich eine Inhaltsangabe, die uns aufzeigt, auf welche Themen wir uns die nächsten Seiten freuen können.

 Das richtige Gewicht
  • Gewichtscheck – von BMI bis Fettwaage
  • Energie –Kraftstoff für alle Lebensvorgänge
Ursachen von Übergewicht
  • Veranlagung –die Rolle der Gene
  •  Essverhalten, Bewegung und andere Ursachen – Einfluss auf Ihr Gewicht

 

Der Weg zum Wohlfühlgewicht

 

  •  Ess-Tagebuch – Ernährungsverhalten auf dem Prüfstand
  • Abnehm-Diäten – Kriterien für die Auswahl
  • Lebensmittel richtig auswählen – kalorien- und fettbewusst essen und trinken
  • Den Hunger überlisten – Tipps und Tricks, die satt machen
  • Fatburner – Wundermittel für die schlanke Linie?
  • Viel bewegen – aktive Menschen haben es leichter
  • Entspannen – Wohltat für Körper und Geist
  •  Motivation – Was tun, wenn nichts mehr geht?
Rezepte zum Abnehmen
  • Frühstück und Snacks – am Morgen und zwischendurch genießen
  • Mittag- und Abendessen – Leichtes für 14 Tage

Zum Ende der Broschüre hin bekommen wir noch Literaturquellen sowie Adressen genannt, einen Gewichtskontroll-Anhang sowie natürlich das Impressum.

Die Aufmachung der Broschüre gefällt mir sehr gut. Einfacher zweispaltiger Text wird durch spezielle “Infokästen” aufgelockert (zum Beispiel “Errechnung des BMI) Alles in allem ist die Broschüre sehr informativ und verständlich geschrieben. Im Bereich Gewichtscheck beispielsweise wird sehr intensiv auf die unterschiedlichen Methoden der objektiven Einschätzung von Körpergewicht und Körperzusammensetzung eingegangen. Rechenbeispiele sind einem bei der Ermittlung der eigenen Werte hilfreich.Im Bereich Ursachen fürs Übergewicht erfahren wir Informatives über die Gründe einer Zunahme und den durchschnittlichen Energiebbedarf sowie über Energiezufuhr  und -verbrauch. Im dritten Kapitel Wohlfühlgewicht gibt es Motivation und Unterstützung, sowie Informationen über die verschiedenen Essmuster und wie wir selbst unser Essverhalten beeinflussen können. Das Thema gut Diäten, schlechte Diäten wird hier ebenfalls bearbeitet. Desweiteren erfahren wir viel über die Ernährungspyramide und die verschiedenen Lebensmittelbereiche, über “gute” und “schlechte” Lebensmittel sowie Tricks und Tipps zum Thema “Fett sparen” und im Umgang mit Süßem. Auch Tipps und Motivation zum Thema Sport und richtige Bewegung  sowie zur Entspannung und derer verschiedenen Methoden fehlen hier nicht.

Das vierte Kapitel widmet sich ganz den Rezepten und einem daraus resultierenden Zwei-Wochen-Plan. Während die Frühstück-und Zwischenmahlzeiten allgemein zur Auswahl in kleine Infokästen zusammengefasst sind, gibt es für Mittag- und Abendessen zunächst eine Rezeptübersicht als Wochenplan für die erste sowie für die zweite Woche. Die Rezepte dazu werden anschliessend tageweise in zwei Spalten vorgestellt, links das Mittagessen, rechts das Abendessen. Die Rezepte sind relativ einfach gestaltet und zu allen bekommt man die Angaben des Nährstoffgehaltes dazu . Bei den Zutaten wird allerdings auch grundsätzlich auf die Produkte von Herstellern des Nestle-Konzerns hingewiesen :-) Über Geschmäcker lässt sich bekanntlich (nicht) streiten, während ich unter den Frühstück- und Zwischenmahlzeiten viele leckere Sachen finde , kann ich mit den meisten Rezepten aus den Hauptmahlzeiten nicht wirklich viel anfangen. Zum Schluss bekommt man noch eine Zusammenfassung der Zutaten, die man wöchentlich braucht, als Einkaufsplan.

Alles in allem finde ich diese Broschüre sehr gelungen, auch wenn ich sie mir – trotz der Einfachheit alles per Internet lesen zu können oder mir aus dem Netz runterladen zu können – lieber in Printform angesehen hätte, da ich nach wie vor ein Verfechter von “echten” Büchern/Magazinen bin. Aber da die Möglichkeite der Bestellung von gedruckten Medien ja durchaus besteht, kann ich das ja auf Wunsch auch noch nachholen.

Ich finde diese Broschüre sehr informativ, abwechslungsreich und motivierend! Neben den Infoboxen lockern verschiedene Diagramme und Bilder die Seiten der Broschüre auf.

Meiner Meinung nach sind die Broschüren – wenn auch nur als Ratgeber und kleine Motivationsstütze – im Vergleich  zum letzte Woche getesteten Ernährungscoach um Längen besser und sinnvoller, ausserdem übersichtlicher gestaltet!

Soviel zunächst einmal zum Test der Woche.

Fortsetzung folgt :-)

 

 

 

 

 

Hähnchengeschnetzeltes mit Curryreis

  • Posted on November 28, 2012 at 18:18

Zutaten:

Für das Geschnetzelte:

500g Hähnchenbrust (wahlweise auch Putenbrust, Putenschnitzel)

1 Zwiebel

1gelbe Paprika

3 Möhren

250ml Gemüsebrühe

1 Becher Sahne

1 Becher Schmand (oder Creme fraiche)

Pfeffer, Salz, Curry, Paprika (Gewürze nach Geschmack)

Für den Curryreis:

fertig gekochten (Klebe)Reis (zb vom Vortag)

Currypulver

etwas Butter

Zubereitung:

Curryreis: den Reis mit der zimmerwarmen Butter und dem Curry (nach Belieben auch noch mit Kräutern) verkneten und zu Kugeln formen. Die Kugeln in den Dampfkorb/die Dampfschale legen.

Geschnetzeltes: das Fleisch in dünne Streifen schneiden und bei 250° in 1 EL Öl im HC anbraten, Rührarm einschalten. Wenn das Fleisch Farbe angenommen hat, die in Streifen geschnittene Zwiebel hinzu, anschliessend die ebenfalls in Streifen geschnittene Paprika, etwa 5min weiterbraten. Mit 250ml Gemüsebrühe auffüllen, HC auf 175° runterschalten. Die Möhren in Würfel oder dünne Scheiben schneiden, hinzugeben. Deckel auflegen und einige Minuten kochen lassen (bis die Möhren bissfest gar sind). Sahne und Schmand sowie Gewürze hinzugeben, auf 130° herunterschalten, Dämpfaufsatz auf den Topf setzen, mit Deckel verschliessen. Nach etwa 10min den Reis runternehmen, zum Servieren anrichten. Das Geschnetzelte evtl noch andicken oder nachwürzen. Fertig.Mahlzeit!

 

Gebrannte Mandeln (Karamelisierte Mandeln)

  • Posted on November 23, 2012 at 19:00

Zutaten:

200g Mandeln

200g Zucker

100ml Wasser

1 Päckchen Vanillezucker (oder wahlweise auch etwas anderes, wie Zimt oder Likör, der Phantasie sind hier geschmacklich wenig Grenzen gesetzt)

 

Zubereitung:

Den HC auf 250° heizen, sofort alle Zutaten zusammen in den Topf geben, Rührarm anstellen. Keinen Deckel auflegen, damit das Wasser verdunsten kann. Der Zucker schmilzt und legt sich um die Mandeln, später nimmt er eine karamellige Konsistenz anDas ganze dauert etwa 15-20 min, am besten so ab 15 Minuten schauen. Wenn die Mandeln fertig sind, auf ein mit Alufolie bezogenes/mit Backpapier belegtes Backblech schütten und noch warm auseinanderbrechen. Vorsicht: Karamell nicht HEISS anfassen, das kann sehr schmerzhaft sein!

 

HOMECOOKER von Philips

  • Posted on November 4, 2012 at 13:02

Hurra… ich darf den Philips Homecooker testen!!!

Liebe “Daac2008“,

herzlichen Glückwunsch! Du bist eine der 500 ausgewählten Konsumgöttinnen, die die tolle Kücheninnovation – den Philips Homecooker – in den nächsten zwei Monaten testen, bewerten und – bei Gefallen – weiterempfehlen dürfen

Bis ich dieses tolle Teil heute in meinen Händen halten durfte, ist aber einiges an Zeit, Mails mit Lena Fischer von Konsumgöttinnen, Telefongesprächen mit Philips und Geduld ins Land gegangen….darüber und über den Homecooker berichte ich Euch in den nächsten Wochen ganz ausführlich.
Hier erstmal ein paar Bilder zur Einstimmung… DSC_0233[1]DSC_0235[1]DSC_0236[1]
Ich muss sagen,im ersten Eindruck wurde ich völlig erschlagen… So gewaltig habe ich mir das Teil nicht vorgestellt… und auch der dazugehörige Schneidturm verwunderte mich zunächst. Mein erster Gedanke war… ich HAB doch gerade erst eine tolle neue Küchenmaschine. Mein zweiter Gedanke war, wohin mit dem Zubehör, da ich nirgendwo eine Aufbewahrung für die Scheiben entdecken konnte. Dann machte ich mich erstmal an den Zusammenbau, was mir leichter gelang als ich dachte… und wollte schauen wie das Gerät im ganzen funktioniert. Das war schon etwas schwieriger, denn ehrlich gesagt habe ich bisher noch keine eindeutige Neuling-Gebrauchsanweisung gefunden.
Das Rezeptbuch habe ich mir angeschaut, manches klingt ganz lecker, aber für meine Familie ist wahrscheinlich zu wenig drin. Zudem stelle ich mir die Frage in wie weit ich Zutaten weglassen kann (zb in einem Nudelgericht den Rotwein, ich koche prinzipiell nicht mit Alkohol)… nun gut, ich werde mich über das Wochenende mal nach alternativen Rezepten umschauen, damit ich auch erstmal was ganz einfaches Ausprobieren kann. Der Sinn und Nutzen des Nudeleinsatzes ist mir noch im Verborgenen, steht im Rezept doch drinne, ich soll Nudeln separat kochen… also im allerersten Blick überlege ich wo mir am Ende die Zeitersparnis bleibt… soviel erstmal zu meinem persönlichen ersten Eindruck.

Aber was ist der Homecooker überhaupt?

Der Homecooker ist ein von Philips und Jamie Oliver entwickeltes Gerät, das der gestressten Hausfrau (oder dem Hausmann) das Erstellen von selbstgekochten Mahlzeiten erleichtern soll. Der Homecooker ist laut Hersteller das zusätzliche Paar Hände, denn er schneidet, kocht und rührt, während man sich auf andere Dinge konzentrieren kann.Der Homecooker kommt mit einem zusätzlichen Gerät, dem Schneidturm daher. Der Schneidturm ist mit fünf unterschiedlichen Schneidemessern ausgestattet, Schneiden grob und fein, Reiben grob und fein sowie einer Julienne-Scheibe für feine Streifen. Mit dem Schneidturm könnten Zutaten sofort in die Schüssel geschnitten werden.Ebenso werden Nudeleinsatz, Dampfkorb und -schale als zusätzliches Zubehör mitgeliefert, welche mehr Vielfalt bei der Wahl und Herstellung der  Gericht bieten.

Am Ende stellt sich doch immer die Frage, macht das nicht viel Arbeit? Ist das nicht viel zu spülen? Nein, denn fast alles kann man bequem in der Spülmaschine reinigen – vorausgesetzt man besitzt eine.  Der Dampfkorb, die Dampfschale, der Nudeleinsatz, die Pfanne, der Rührarm und der Deckel sind alle spülmaschinenfest für eine einfache Reinigung. Die Schneidemesser, der Schneidebehälter, die Einfüllöffnung und der Stopfer können ebenfalls ganz einfach in der Spülmaschine gereinigt werden. Die übrigen Teile können bequem mit einem feuchten Tuch gereinigt werden.

Nun aber genug der Details, alles weitere kann jedermann und jederfrau im Philips Online Shop und auf weiteren Seiten nachlesen, dort stehen auch die technischen Daten und alles weitere Interessante, was ich nun weggelassen habe.

Meinen ersten Eindruck habe ich weiter oben ja bereits geschrieben. Wie aber ist der zweite? Wie verlief der erste Test des Gerätes. Nun gut, ich habe mir zunächst einmal viele Gedanken gemacht, was ich als erstes im Homecooker kochen könnte. Da mir die Rezepte aus dem beiliegenden Kochbuch ja leider nicht so zusagen, entschied ich mich für ein sehr einfaches Gericht, dass komplett in einem Topf herzustellen ist.

Ok, es geht los, das erste Gericht mit dem Homecooker

 

Eine Hackfleisch-Weisskohl-Suppe.

Zunächst einmal stellte ich die Temperatur auf 175° ein und gab etwas Öl in den Topf. Anschliessend gab ich das Hackfleisch hinzu und stellte den Timer auf 10min. Ich gab den Deckel auf den Topf, was sich als Fehler rausstellte, denn so zog das Fleisch zuviel Wasser und es kochte mehr als dass es briet. Also Deckel wieder herunter und noch ein paar Minuten Zeit dazu.

In der Zwischenzeit bereitete ich parallel den Kohl vor, in dem ich ihn in Stücke schnitt, die in die Einfüllöffnung des Schneidturms passen, sowie Kartoffeln die ich in Würfel schnitt. Nachdem das Hackfleisch halbwegs Farbe angenommen hatte, goss ich etwas Gemüsebrühe hinzu und gab die Kartoffeln hinein.

Die Zeit stellte ich auf 10min ein, doch nach Ablauf waren die Kartoffeln noch sehr hart… ok, das bleibt natürlich erstmal auszuprobieren. Ich stellte die Temperatur auf 110° runter und schnitt den Weisskohl mit der feinen Schneidscheibe direkt in den Topf.

Nach etwa 20min waren die Kartoffeln aussen fest und innen weich, der Kohl noch relativ fest. Ich gab einen Becher Sahne sowie ein Päckchen Kräuterschmelzkäse hinzu und liess das ganze noch einmal für 10min kochen. Anschliessend stellte ich die Temperatur auf 90° herunter, gab Gewürze sowie ein weiteres Päckchen Schmelzkäse hinzu,da mir das ganze persönlich etwas zu dünn war und liess es noch weitere 10min garziehen. Das Ergebnis hat mir gut gefallen, die Suppe ist wirklich lecker geworden.

Wenn ich erstmal mit den Zeiten zurecht komme und weiss wie ich sie von vorne rein einzustellen habe ist dies schon mal eine tolle Zeitersparnis. Während der Rührarm für mich die Zutaten wendete, konnte ich weitere schneiden und später auch andere Dinge tun, das fand ich schon sehr praktisch.

Einmal dran, wollte ich natürlich gleich noch andere Dinge ausprobieren und da ich eh häufig für den nächsten Tag vorkochen muss, habe ich einfach mal losgelegt. Ein schnelles Gulasch sollte es sein, hier das Ergebnis:

Zigeuner-Gulasch (zu meiner Schande mit Fixprodukt ;-) )

Erstmal das kleingeschnittene Fleisch anbraten…

das vorbereitete Gemüse (Zwiebel, Knoblauch, Paprika) in den Schneidturm geben und mit der Juliennescheibe fein schneiden

direkt in den Topf hinein…

weils schnell gehen sollte, Wasser und Fixprodukt hinzu (die brave Hausfrau kocht hier natürlich das eigene Sößchen)

fertig.. bisschen dünn, bisschen wenig Fleisch aber ok ;-)

 

Bolognese-Soße

Diese Bolognesesoße war wirklich schnell und einfach gemacht. Das Rezept   (sowie alle folgenden)  findet ihr hier auf meinem Blog unter den Rezepten für den Homecooker.

Soeben hat mein HC seinen ersten Belastungstest mitgemacht und nur mühsam bzw gar nicht bestanden.

Mühsam war das Rühren der Bratkartoffeln, da hat sich der Rührarm irgendwie geweigert, mehr dazu später.

Nicht bestanden hat bei mir der Deckel des HCs. Er ist mir nämlich leider soeben aus der Hand gerutscht, auf die Fliesen in der Küche gefallen und … das Ergebnis seht ihr hier:

Zuvor hatte ich mich noch an einem leckeren Gericht versucht, etwas Schnelles mit Vorräten aus dem Kühlschrank sollte es sein und es wurde eine

Leberkäse-Pfanne mit Bratkartoffeln

6.November

Inzwischen habe ich ja den Philips Kundendienst aufgrund des defekten Deckels kontaktiert und ich muss sagen, ich habe sehr schnell Antwort und Hilfe erhalten. Zwar muss ich nun das ganze Gerät einschicken, um einen neuen Deckel zu erhalten und so ein paar Tage ohne HC ausharren, bis der Tausch vollzogen ist, aber die Antwort von Philips war wirklich prompt und freundlich. Ich bekam eine seperate Mail mit einem UPS-Code zugeschickt, die mir die Rücksendung erleichtert, ich denke so wird es auch funktionieren wenn man den HC am Ende des Testes zurückgeben möchte. Von UPS wurde das Paket dann, nachdem ich dort angerufen hatte, bei mir zuhause abgeholt, alles ganz problemlos.

14.November

Es hat ein paar Tage gedauert, bis ich mich vom Homecooker trennen und ihn zum Austausch zurück schicken konnte, da ich unbedingt erst noch das ein oder andere Rezept darin ausprobieren wollte. Also für Chili con carne ist es definitiv geeignet :-)

ganz begeistert war ich davon wie einfach meine Speckbohnen nebenher gelangen, während ich mich intensiv um die Fleischbeilage kümmern konnte.

und dieses wurde ein wirklich leckerer Schaschliktopf

Nun wird es langsam Zeit, einmal den Schneidturm genauer zu betrachten. Im ersten Moment dachte ich ja “wozu brauch ich den?”, denn bisher habe ich größere Mengen bequem in meiner Küchenmaschine zerkleinert und kleine Mengen mit dem Messer von Hand. Doch beim Kochen mit dem Homecooker erwies sich der Schneidturm schon durchaus als praktisch, zumal er doch die Zutaten direkt in den Topf schnippelt und so kein weiterer Abwasch anfällt.

Wie bei einer gewöhnlichen Küchenmaschine gibt man das vorbereitete Schneidgut oben in die Einfüllöffnung,stellt die Maschine an und hilft mit dem Stopfer etwas nach. Für kleinere Mengen ist der Schneidturm durchaus geäussert, sollen aber größere Mengen verarbeitet werden, macht er recht schnell schlapp. Zudem bleiben zuviele Reste in der Schneidscheibe und im umliegenden Gehäuse hängen, das ist zum einen Verschwendung, zum anderen eine erhebliche Mehrarbeit bei der Reinigung.

Die Schneidscheiben selbst lassen sich sehr einfach einsetzen als auch wieder herausnehmen. Ich habe gelesen, dass viele Leute Schwierigkeiten mit dem Herausnehmen haben, das ist bei mir überhaupt nicht der Fall. Da die Messer scharf sind, muss man selbstverständlich vorsichtig sein, wo man hin langt, aber das ist meines Erachtens normal. Wären sie stumpf, würden wir uns auch beschweren ;-). Die Reinigung der Scheiben ist etwas aufwändiger, beispielsweise in der Juliennescheibe bleiben gerne Reste hängen, die – einmal angetrocknet – nur noch schwer zu entfernen sind. Man sollte sie also sofort nach Gebrauch unter fliessendem Wasser abspülen und Reste direkt entfernen.

Mein Fazit: der Schneidturm ist durchaus praktisch wenn man mehrere Sorten Gemüse etc in kleinen Mengen in den Topf schnippeln möchte. Für größere Mengen ist er nur bedingt geeignet. Für kleine Mengen, zb wenn ich nur eine Zwiebel brauche, greife ich liebe wie üblich zum Messer, denn dafür ist mir der Aufwand des Abwasches doch zu groß. Die verschiedenen Scheiben haben sich bisher als durchaus brauchbar erwiesen, Kartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch, Paprika, Weisskohl und Zucchini habe ich bisher erfolgreich kleingehobelt.

 

23. November 2012

Hurra, ich habe ihn wieder. Gestern habe ich -endlich- mein Austauschgerät auspacken dürfen.  Der Umtausch ging für mich problemlos vonstatten und ich habe mich wirklich gefreut, dass “mein” Homecooker wieder da ist, wollte ich doch endlich die ein oder andere Idee darin umsetzen.

Zunächst mal habe ich in der letzten Woche die Weihnachtsbäckerei eröffnet.Irgendwann im Laufe des Jahres hatte ich mir so eine kleine Schmelzschale für Schokolade gekauft, um sie besser über dem Wasserbad schmelzen zu können. Für kleine Mengen ok, aber bei größeren Mengen nicht wirklich ideal. Aber der HC ist dafür durchaus sehr praktisch, wie ich dann gestern feststellen konnte.Ich habe den Homecooker auf 70° geheizt, 200g Schokolade und etwas “Palmin soft” (etwas = ca 1 EL) hineingegeben und den Rührarm angeschaltet. Die Schoki ist zügig geschmolzen, so dass ich schon bald Cornflakes

hinzugeben konnte um die beliebten

CHOCO CROSSIES herzustellen

Auf die gleiche Art habe ich im Übrigen Mandelsplitter hergestellt, nur dass ich dabei Zartbitterschokolade (Kuvertüre) verwendet habe und Mandelblättchen, die ich zuvor kurz in der Pfanne angeröstet habe. Beides wurde wie oben verarbeitet und dann als kleine Häufchen auf Oblaten gesetzt…

Über die Philips Homecooker Fanseite auf Facebook kam ich zu einem Rezept von “Gebrannten Mandeln”. Ich dachte, hey super, das wäre ja was für die Weihnachtsbäckerei, denn die essen wir alle gerne. Also habe ich es natürlich ausprobiert… muss allerdings sagen, so wie bei den vielen begeisterten Testern von denen ich gelesen habe ist es mir nicht gelungen. Im Gegenteil, beim ersten Mal blieb mir nach der zunächst genannten Zeit von 25 min auf 250 Grad nach nur 20 Minuten nichts anderes übrig als das ganze -total verbrannt und pampig – unter dauerndem Rühren ins Klo zu schütten. Aber ich wäre nicht ich, wenn ich es nicht ein zweites Mal gewagt hätte. Beim zweiten Versuch stellte ich den Timer zunächst auf 15min und stellte mich für weitere zwei Minuten daneben. Dann habe ich die Mandeln abgeschüttet, ich hatte Angst dass es wieder daneben geht. Wie gebrannte Mandeln sahen sie nicht aus, eher eben wie karamellisierte Mandeln, aber geschmeckt hats.

Was mich ein wenig ärgert ist die Tatsache, wie mein niegelnagelneuer Rührarm nach dem misslungenen Mandelversuch ausschaut. Gerade noch war er schön rot, jetzt ist er stellenweise ganz schön dunkel.

-Foto folgt-

Nach der “Sauerei” mit den Mandeln ist auch mal Zeit einen Blick auf die Reinigung des Homecookers zu werfen. Ehrlich gesagt bin ich davon gelinde gesagt begeistert. Wie schon weiter oben erwähnt, sind die meisten Teile des HCs spülmaschinenfest. Aber selbst wenn mal etwas so richtig einbrennt, wie zum Beispiel der Zucker bei den gebrannten Mandeln, ist das kein Grund zum Verzweifeln. Meist reicht es schon den Topf gleich mit heissem Wasser zu füllen, ggf. etwas Spülmittel hinzuzugeben und abzuwarten. Nach einer Weile lässt sich alles leicht auswischen. Wer glaubt, dass es doch zu arg ist, kann den Topf auch mit Wasser auf die Platte zurückstellen und einmal auf 250 Grad aufheizen, aufkochen und etwa 5min kochen lassen, so reinigt er sich fast von selbst. Auf keinen Fall braucht man spezielle Reinigungsmittel und ebenfalls die Finger lassen sollte man von kratzenden Schwämmen und ähnlichem.

Zusammenfassung der Vor-und Nachteile:

Vorteile:

-Rührfunktion – der Rührarm rührt, während man selbst etwas anderes erledigen kann

-dadurch Zeitersparnis, weniger Hektik, wenn man zeitgleich etwas anderes zubereitet, vorbereitet oder auch was ganz anderes erledigt.

-durch das Rühren kein/seltenes Anbrennen der Speisen

-einfache Bedienung

-Sicherheitsring schützt vor versehentlichem Kontakt mit der Heizplatte

-automatische Abschaltung

-Timerfunktion

-Dampfgarfunktion, dämpfen im Korb oder der Dämpfschale auch zeitgleich möglich.

-mobil, denn man kann ihn bequem (wenn er auch nicht der allerkleinste ist) mit zu Freunden oder ins Büro oder zb. mit zum Camping nehmen… dort würde er für mich zb sehr gute Dienste leisten

-leicht zu reinigen, fast alle Teile sind spülmaschinengeeignet, auch angebrannte Speisen (zb bei der Herstellung von gebrannten Mandeln) lassen sich problemlos entfernen

-Cuttertower eignet sich besonders wenn man mehr als eine Zwiebel o.ä. für das Gericht braucht, schneidet direkt in den Topf

-bei Nichtgebrauch kann man alle Teile des Homecookers kompakt zusammenstellen

-toll für Junggesellen oder Studenten oder alle Leute, die keine Lust haben, traditionell am Herd zu stehen

-Alternative zum Mikrowellen-Kochen ;-)

Nachteile:

-Hc und Schneidturm sind recht groß und brauchen ihren Platz

-beide Teile brauchen eine separate Steckdose

-für das Zubehör des Schneidturms gibt es keine Aufbewahrungsmöglichkeit

-bei Gebrauch des Homecookers stehen unbenötigte Teile in der Gegend rum

-der An/Ausschalter ist etwas zu unauffällig angebracht

-das Kabel lässt sich schwer wieder einrollen, wenn man den HC verstauen möchte

-eine wirkliche Zeitersparnis rein im Kochvorgang hat man nicht/selten – dafür aber eine Ersparnis im Arbeitsaufwand

-der HC eignet sich nicht wirklich zum (An-)Braten größerer Fleischmengen

-leider gibt es keine Wiegefunktion im Homecooker, die wäre sehr praktisch

-keine integrierte Schneidmöglichkeit, nur von außen über den Cuttertower

-keine Pürierfunktion

 

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