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Alles eine Sache der Ernährung?

  • Posted on Januar 25, 2015 at 21:24

Aus gesundheitlichen Gründen begann ich Anfang des Jahres damit, mir einmal wirklich Gedanken über meine Ernährung zu machen.  Gemeinsam mit den Kindern beschloss ich zukünftig häufiger fleischlos und vor allem frisch und ohne den Einsatz von Fixprodukten und Co zu kochen. Diese Fixe waren mir ja schon länger ein Dorn im Auge, doch leider sind die Geschmacksnerven meiner Familie so durch Maggi und Co geprägt, dass alles natürlich gewürzte ihnen zu lasch erscheint. Es braucht einiges an Geduld, sie wieder dahin zurück zu führen, natürliche Zutaten zu schmecken.

Da ich bisher keine Ahnung habe, was genau meine gesundheitlichen Probleme auslöst, habe ich begonnen genauer auf die Zutatenliste der Produkte zu schauen und greife inzwischen überwiegend auf Bioprodukte zurück, da diese oft ohne überflüssige, allergieauslösende Zusatzstoffe auskommen. Die Probleme sind seit dem zwar nicht verschwunden, aber inzwischen habe ich mehr gute Tage als schlechte, was ja auch schon ein Fortschritt ist.

Seit Beginn des Jahres habe ich nun bereits viele -überwiegend leckere- vegetarische Gerichte ausprobiert, die ich Euch nicht vorenthalten möchte. Somit möchte ich meine Rubrik “Vegetarisches“ in der nächsten Zeit um einige Rezepte erweitern.

Des weiteren versuche ich auch auf vorgefertigte Backwaren zu verzichten und backe unser Brot/Brötchen so oft es geht und mit wenigen Zutaten selbst….auch diese Rezepte werde ich nach und nach veröffentlichen.

 

Provamel Soja Joghurtalternative “Frühstück”

  • Posted on September 22, 2013 at 13:37

Für die Firma “Provamel” durfte ich die Joghurtalternative auf Sojabasis in den Geschmackrichtungen “natur” und “Vanille” testen.

Es hat eine Weile gedauert, bis die beiden Testprodukte endlich bei mir ankamen, doch dann konnte ich sie endlich zum Frühstück probieren. Ich war schon sehr gespannt, auf die 100% pflanzliche und somit vegane Alternative zu meinem morgendlichen Müsli-Früchte-Mix mit Milch.

Zunächst einmal möchte ich erwähnen, dass das Produkt nicht nur vegan ist, sondern auch in einer nussfreien Produktionsanlage hergestellt wird, es laktose-und glutenfrei ist und garantiert Bio, worauf verschiedene Siegel hinweisen.

Die Joghurtalternative ist in einem Tetrapak mit 750ml Inhalt erhältlich. Die Verpackung ist in creme und grün gehalten, macht meines Erachtens einen unauffälligen Eindruck, wirkt auf mich “einfach”, “öko” und suggeriert mir etwas Gutes zu kaufen. Die Verpackung ist im Grunde rundum mehrsprachig mit Informationen bedruckt. Man findet darauf die Inhaltsstoffe, eine Probierempfehlung, eine Aufbewahrungs/Haltbarkeitsempfehlung, die durchschnittlichen Nährwerte und weiteres.

Soviel “offizielles” nun zu meiner persönlichen Meinung.

Zuerst habe ich die Sorte Vanille getestet.

Die Joghurtalternative lässt sich gut dosieren und ist sehr dickflüssig/cremig. Daran musste ich mich erst einmal gewöhnen, denn normaler Joghurt mit geringem Fettanteil ist meistens doch etwas flüssiger.  Geschmacklich empfand ich diese Sorte zunächst als ok, aber so komplett überzeugt war ich in dieser Kombination nicht. Ich sollte vielleicht erwähnen, dass ich nicht so der Vanille-Typ bin und der Geschmack mir einfach ein bisschen zu stark vanillig vorkam.

Am nächsten Tag habe ich die Sorte “natur” probiert.

Dieses Mal habe ich die Variante Müsli mit Obst gewählt, allerdings war für meinen Geschmack der Apfel da eher die unpassende Frucht und so schmeckte mir meine erste Begegnung mit Provamel Joghurtalternative Natur nicht wirklich besonders. Das liegt daran, dass die Sorte Natur eher etwas säuerlich gehalten ist, geschmacklich durchaus wie Naturjoghurt, und der Apfel ebenfalls eine säuerliche Sorte war. Das war mir etwas zuviel des Guten.

Am nächsten Morgen also noch eine weitere Möglichkeit ausprobiert

Dieses Mal wieder mit Vanille aber mit Banane dazu und ich muss sagen, DAS schmeckte mir wirklich gut. Den Morgen danach habe ich Natur in gleicher Kombination probiert und damit MEIN Frühstück gefunden. Die süße Banane und die säuerliche Joghurtalternative harmonieren perfekt mit meinem Müsli. So habe ich dann im übrigen auch den Rest der Verpackungen aufgebraucht.

Apropros aufbrauchen, aus mir unerklärlichen Gründen habe ich ewig lange nach einer Verbrauchsempfehlung auf der Packung gesucht. Das Haltbarkeitsdatum beim ungeöffneten Produkt hatte ich sehr wohl entdeckt, nicht aber die Empfehlung, wie lange das Produkt nach dem Öffnen noch haltbar ist. Das habe ich erst eben entdeckt, während die Packung neben mir steht.. und dort steht “Nach Abbruch 5 Tage im Kühlschrank haltbar” . Ich kann Euch sagen, dass diese Angabe untertrieben ist. Ich hatte das Produkt nun über 15 Tage geöffnet im Kühlschrank und habe es in der Zeit auch problemlos gegessen! Ich hatte mich ja schon ein wenig gewundert, aber gedacht, naja, hält sich halt lange und so lang mir nix entgegen springt, wenn ich es in die Schüssel gebe und es fortwährend gleich lecker schmeckt, warum sollte ich es dann entsorgen? Also mein Tipp: nicht gleich wegwerfen, falls die Packung bei Euch länger als 5 Tage überlebt. Auf der Packung befindet sichnämlich folgender Aufdruck “This pack contains 6 servings”… was für einen Alleinesser durchaus auch 6 Frühstückstage bedeutet, insofern er/sie Portionseinheiten von 125g verspeist – was bei mir nicht wirklich der Fall ist.

Mein Fazit: für alle die sich – bewusst oder unbewusst – ein wenig mehr auf pflanzlicher Basis ernähren und/oder auf Milchprodukte verzichten wollen/müssen, eine wunderbare Alternative! Geschmacklich grundsätzlich wirklich überzeugend. Wie man Provamel Frühstück Joghurtalternative am Liebsten ist, muss wohl jeder für sich entscheiden. Ob Pur (nicht mein Ding) oder mit Müsli, mit Müsli und Obst (ja!) oder auch nur mit Obst… oder ganz anders… das ist doch wieder einmal nur eine Frage des persönlichen Geschmacks!

Wenn man mich fragt, ich empfehle es weiter!

Zum Schluss noch ein paar Informationen zum Produkt selbst:

Zutaten:

  • Wasser
  • geschälte Sojabohnen * (7,9%)
  • Tapiokasirup *
  • Stabilisator: Pektin
  • Meersalz
  • Säureregulator: Zitronensäure
  • Joghurtkulturen: Str. thermophilus, L. bulgaricus *
* = aus kontrolliert biologischem Anbau
Nährwertinformationen
Brennwert 51 kcal / 214 kJ
Eiweiß 4 g
Kohlenhydrate, davon 2,8 g
Zucker 2,1 g
Laktose 0 g
Fett, davon Fettsäuren 2,3 g
gesättigte 0,4 g
einfach ungesättigte 0,5 g
mehrfach ungesättigte 1,4 g
Cholesterin 0 mg
Ballaststoffe 0,9 g
Natrium 0,05 g

Valess mit Spinat

  • Posted on Januar 8, 2013 at 16:45

Im Rahmen meines Versuchs, mich mit weniger Fleisch zu ernähren, habe ich einen Rundgang durch einen unserer Supermärkte gemacht und mich mit diversen vegetarischen und veganen Lebensmitteln eingedeckt. Diese will ich Euch hier nach und nach vorstellen, bzw darüber berichten.

Dieses Mal habe ich die fleischfreien Filets gefüllt mit Rahmspinat ausprobiert.

 

Leider habe ich vergessen, bei der Zubereitung Bilder davon zu machen, allerdings ist es ja nicht mehr, als die panierten Bratlinge in eine Pfanne mit Öl zu legen und sie von beiden Seiten kurz zu braten/erwärmen.

 

*Fortsetzung/Bilder folgen*

 

Soja – Gyros … mein erster Ausflug in die Sojaküche

  • Posted on Dezember 29, 2012 at 18:48

Tag drei vor dem Hintergrund überwiegend vegetarischer Ernährung. Ich bin schon ein bisschen stolz auf mich, denn ich habe mein Vorhaben nicht als Vorsatz für das neue Jahr weiter hinaus geschoben, sondern sofort, nach dem mir dieser Gedanke kam, umgesetzt. Das ist für mich nicht gerade typisch ;-D.

Heute habe ich mich dann zum ersten Mal an die Zubereitung einer Mahlzeit mit Soja-Schnetzeln gewagt. Dazu habe ich die gröbere Sorte, im Bild links zu sehen, verwendet.

Da ich kein Freund davon bin, ewig lange rumzusuchen, wie etwas funktioniert, probiere ich nach nem kurzen Info-Check lieber selbst aus… nicht immer optimal, aber egal. So kann ich vorweg nehmen, dass durch einen kleinen Zubereitungs”fehler”  mein vegetarisches Gyros nicht ganz so wurde, wie es sollte… aber das wusste ich vorher ja noch nicht. Aber der Reihe nach.

Zutaten:

100g grobe Sojaschnetzel

ca 500ml Gemüsebrühe, heiss (ich verwende dafür die Würzfee)

1Knoblauchzehe

1Zwiebel

Pfeffer, Salz, Paprika

Öl

Zubereitung:

Die Sojaschnetzel in der Gemüsebrühe etwa 10min ziehen lassen*, bis sie weich sind. Abschütten und die Schnetzel mit durchgepresster Knobizehe, in Spalten geschnittener Zwiebel, 1-2 EL Öl und den Gewürzen vermengen, mind. 30min ziehen lassen. Anschliessend in der heissen Pfanne in Öl knusprig braten.

*Achtung: in diesem Rezept-so habe ich es gemacht- befindet sich auch noch mein Fehler. Ich habe später mal ein wenig nachgelesen und festgestellt, ich hätte die Schnetzel 20min in dem Gemüsesud KOCHEN sollen. Meine Variante des Quellens war nur für Vleisch gedacht, dass nachher auch noch gekocht wird (wie Gulasch zb) .

Durch meinen kleinen Fehler bei der Zubereitung war mein Gyros innen drin relativ weich und etwas zäh, ich muss aber sagen, in der Kombination mit den Gewürzen und dem dazugereichten Dipp (Cafe de Paris mit 150g Magermilchjoghurt, 20g Creme fraiche und 30g Salatmayonaise) hat es wirklich sehr gut geschmeckt.

 

Alles veggie oder was???

  • Posted on Dezember 28, 2012 at 22:22

Ich gebe es ehrlich zu, ich bin bekennender Fleischfresser. Ich kann nicht ohne. Zumindest nicht ausschliesslich. Aber nichtsdestotrotz habe ich mich entschieden, etwas kürzer zu treten und die eine oder andere Mahlzeit fleischlos oder eben vegetarisch zu mir zu nehmen. Vegetarisch bedeutet, ich esse sehr wohl weiterhin tierische Produkte, wie Ei, Milchprodukte etc… vegane Ernährung ist in meinem Gehirn noch gaaaanz weit entfernt. Nun gut, ne Weile hab ich ja versucht, einfach auf den Teil Fleisch auf meinem Teller zu verzichten. Aber mal ganz ehrlich, mein Hirn tanzt Mambo, wenn wir beim Mittagessen sitzen, alle haben ein Schnitzel… und ich Kartoffeln und Gemüse. Da sagt mir das blöde Teil ständig “Du wirst nicht satt, Du wirst nicht satt!”. Kein Witz. Wenn ich mental nicht befriedigt werde, wirkt sich das dann auch komplett auf meine Laune aus. So habe ich angefangen, fleischähnliche Ersatzprodukte wie Valess zu essen. Das ist dem Schnitzel noch so nahe, dass mein Hirn tatsächlich die Klappe hält und zufrieden ist.

Nun stöbere ich mich natürlich durch das weite weite Web,lese mich durch Blogs, Seiten, Online-Food-Läden etc. immer auf der Suche nach neuen Erkenntnissen.

Mein erster Einkauf war auf dem Weihnachtsmarkt in Kassel beim Stand vom “lebe gesund-Versand”. iBi Brotaufstrrich mit Gemüse aus Friedfertigem Landbau. Ich glaube ich habe jede vorhandene Sorte probiert. Was nicht schon zum probieren auf Tellerchen bereitstand, bekam ich extra auf ein Brothäppchen geschmiert. Irgenwie waren ja alle lecker, aber am Ende habe ich mich für 3 Sorten entschieden: Zwiebel deftig, Räuber (Schmalz ohne Schwein) und Hot (ratet mal ^^). Inzwischen war ich sehr angetan von dieser Variante auf meinem Brot und dem Verzicht von der üblichen Wurst und dem Schinken, dass ich dachte, ich probiere (mal wieder) den Austausch des “Schnitzels”. So gab es für mich seit gestern dann zum ersten Mal Valess Toskana zu den Bratkartoffeln und dem Ratatouille während die anderen Schweinekoteletts hatten. Ich muss sagen, diesmal hat das geklappt mit dem Hirndingens. Ich hab nichts vermisst und ich bin wirklich sehr satt geworden. Dermaßen inspieriert und beflügelt, habe ich mir heute zum allerersten mal Soja Schnetzel gekauft. Und dann gleich in zwei Größen. Morgen will ich sie ausprobieren… auch wenn ich ehrlich gesagt noch NULL Ahnung habe, was daraus werden soll.

-Fortsetzung und Fotos folgen-