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Schapfenmühle Hafer Cookies (Backmischung)

  • Posted on Dezember 4, 2013 at 20:05

Im Rahmen unserer Weihnachtsbäckerei haben wir am Wochenende die Backmischung der Hafercookies mit Schokostückchen DSC_3670aus der Novemberbox von Brandnooz getestet. Vielmehr hat Annika das, wie schon bei den Milka-Muffins, für mich getan. Meine Meinung  zu Backmischungen im Allgemeinen dürfte inzwischen bekannt sein – ich halte sie kurzgesagt für total überflüssig. Dennoch war ich gespannt, auf das Ergebnis dieser Mischung. Preislich gesehen ist es absolut nicht vergleichbar mit den Muffins, denn im Gegensatz zu diesen zahlt man hier keinen Markennamen mit. Diese Backmischung ist für einen relativ angemessenen Preis (ohne den Vergleich zum einzelnen Kauf der Zutaten) von 1,69€ erhältlich. Hier fügt man auch nur ein Ei und etwas Butter hinzu, der Preis bleibt definitiv weit  unter 2 Euro und je nach Größe der Cookies bekommt man laut Packung bis zu 50 Stück raus.

Annika hat den Teig also einfach nach Packungsanleitung zubereitet. Das ist wirklich keine Kunst und ging ihr auch recht gut von der Hand. Oder auch nicht. Denn der Teig klebte fürchterlich. DSC_3669DSC_3668Und er sah auch nicht gerade appetitlich aus.

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Doch sowas kennt man ja… und wir wissen auch:

Teig der klebt kommt in Folie und in den Kühlschrank.

Etwas verwirrt war Annika allerdings über die Aussage, man solle den Teig kühlstellen: “mindestens eine Stunde, am Besten über Nacht”. Mit dieser enormen Zeitspanne konnte meine Tochter nicht wirklich viel anfangen, sie stellte sich dann die berechtigte Frage, warum dort steht, eine Stunde, wenn doch die ganze Nacht viel besser wäre…

Nun gut, wie Kinder so sind, hatte sie an dem Tag eh keine Lust mehr weiter zu machen und so verpackte ich den Teig und stellte in in den Kühlschrank.

Leider hatte sie aber auch am nächsten Tag keine Lust mehr und so blieben ausrollen und backen dann doch an mir hängen. Der Teig war nun fest und klebte nicht mehr, allerdings SO kalt, dass es ne Weile brauchte, bis ich einzelne Stücke davon in brauchbare “Würste” gerollt hatte, wovon ich dann kleine Scheiben abschnitt, die ich auf das Backblech legte. Ich habe sie nicht gezählt, aber ich glaube es waren mindestens vier Backbleche voll kleinerer Cookies.

Die Cookies liessen sich gut und gleichmässig backen und ich ließ es mir dieses Mal nicht nehmen, gleich den ersten Testkeks zu essen. Tja und was muss ich feststellen? Die schmecken wirklich. Ich gebe zu, ich habe etwas anderes erwartet. Aber sie schmecken. Und das nicht mal schlecht. Sie schmecken nicht nach “typisch Backmischung” (diesen Geschmack kann ich nur schwer in Worte fassen, ich hoffe einfach, ihr wisst, was ich meine). Auch der Kurzen schmecken sie gut. Und hier sind sie… (die unteren)DSC_3704

Hier ist also mein Fazit trotz meiner Anti-Backmischung-Einstellung:

Die kann man essen. Und wer dann doch zwei absolut linke Hände zum Backen hat… kann sie auch kaufen. Die sind auf jeden Fall allemal besser als die Plätzchen aus Fertigteig ausm Kühlregal. Die schmecken nämlich auch nicht… finde ich… :-)

Weihnachtsbäckerei 2013

  • Posted on November 25, 2013 at 21:18

Dieses Wochenende stand bei mir ganz im Zeichen des Backens, denn ich brauchte jede Menge Plätzchen und Konfekt für einen Adventskalender sowie den anstehenden Weihnachtsbasar in der Schule.

Dabei rumgekommen ist folgendes:

12 Uhr: einfache Schokocrossies, 15 Uhr:Marzipankartoffeln mit Nussnougatglasur in karamellisierten Cashewkernen,18uhr: Cashew-Schokocrossies, 21uhr: Marzipan-Nougat-Kokos-Kartoffeln

KonfektMandelHerzen, Zitronenstäbchen,Zartbitter-nougat-crossies, Mandel-Macadamia-Makronen, Orangenkringel, SpritzGebäck mit ZimtZuckerkruste, Müslikekse, ButterPlätzchen, Liebesgrübchen (Engelsaugen)….ihr seht hier aber nur die noch nicht verpackten/gegessenen

Kekse

Ich backe viel und gerne und teste gerne verschiedene Rezepte aus. Manchmal beginne ich Rezepte freischnauze umzuwandeln um Varianten des Gebäcks zu entwickeln. Dabei sind auch die Marzipankugeln “spezial” erstanden.

Angefangen hat es mit den üblichen Zutaten,

Marzipan und Puderzucker. Mancheiner nimmt noch Rum oder wie ich kürzlich gelesen habe auch Rosenwasser hinzu, aber meine Zutaten für Marzipankartoffeln beschränken sich auf eben diese beiden. Ach und natürlich Kakaopulver… für die gewöhnlichen Kartoffeln. Aber ich wollte ja keine gewöhnlichen.

Ich stand also da, mit Marzipan und Puderzucker, vor mir eine angefangene Tüte gehackter Cashewkerne und im Homecooker jede Menge geschmolzener Nuss-Nougat – Schokoladenmasse. Und fing an zu testen…..

Und so funktionierte das Ganze:

100 g Marzipan habe ich mit

40 g gesiebtem Puderzucker geschmeidig geknetet.

Ihr könnt natürlich auch mehr Marzipan nehmen, das Verhältnis Marzipan – Puderzucker liegt gewöhnlich bei etwa 3 – 1 (250g Marzipan – 90g Puderzucker). Lieber mal mit etwas weniger anfangen und nach und nach noch etwas dazugeben, bis sich das Marzipan glatt und trocken anfühlt und nicht mehr klebt. Es darf aber natürlich auch nicht staubtrocken werden.

Aus der Marzipanmasse habe ich zunächst eine lange Rolle (etwa 10ct Stück Durchmesser) geformt und diese dann in etwa 2cm lange Stücke geschnitten. Diese Stücke habe ich zu gleichmäßigen Kugeln geformt. Wem das zu viel Aufwand ist, der kann natürlich auch gleich kugelgerechte Mengen aus der Masse zupfen ;-)

Im Homecooker hatte ich bereits 200g Vollmilchkuvertüre und 100g Zartbitterschokolade geschmolzen, darin löste ich etwa 100g Nussnougat (vom Block, aus der Backabteilung) auf. Das könnt ihr natürlich auch im Topf im Wasserbad tun, dabei einen kleinen Topf in einen größeren mit Wasser gefüllten Topf stellen, die Schokolade und das Nougat kleingehackt in den leeren Topf geben und das Ganze unter gelegentlichem Rühren bei kleiner Hitze schmilzen lassen. Wenn die Masse durch das Nougat noch zu fest ist, könnt ihr etwas Kokosfett (Palmin) dazugeben, es macht die Masse geschmeidiger und gibt ihr einen schönen Glanz. Wie immer heisst es auch hier, an die Menge erstmal vorsichtig rantesten.

Möglicherweise ist die Menge an Nougatschokoladenmasse etwas zuviel für die Menge an Marzipankugeln. Dann stellt doch einfach schon mal ein paar Cornflakes bereit und macht Euch zusätzlich leckere Schokocrossies (einfach Cornflakes nach und nach in die Schokolade schütten, ordentlich verrühren damit alle Cornflakes mit Schokolade bezogen sind, kleine Häufchen mit Hilfe von zwei Teelöffeln auf ein mit Alufolie bezogenes Blech setzen und in der Kälte erstarren lassen – fertig)

Für die Variante mit den Cashewkernen habe ich selbige bei schwacher Hitze einige Minute in einer Mischung aus 1 EL Butter (in der Pfanne geschmolzen) und 2 EL braunem Zucker (Rohrohrzucker) karamellisieren lassen.

Die vorbereiteten Marzipankugeln habe ich in die Nougatschokolade getaucht (das ging zugegebenermaßen mit den Fingern am besten, auch wenn es eine grandiose Sauerrei war *g*) und anschliessend in den abgekühlten, auf eine Unterlage (Backpapier, Alufolie, Schneidbrett, gr.Teller…) geschütteten Cashewkernen gewälzt. Zum Festwerden kamen die Kugeln auf ein mit Alufolie bespanntes Schneidbrett und raus in die Kälte (ihr könnt sie natürlich auch in den Kühlschrank stellen)

Für die Variante mit Kokos wurden die Kugeln nach dem Schokoladenbad einfach nur in Kokosflocken gewälzt :-)

Ich wünsche Euch viel Spaß beim nach”backen”…wenn Ihr Fragen habt, nur zu…