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Blaubeermuffins mit Muskat-Zucker-Kruste

  • Posted on Juli 1, 2014 at 20:29

Heute war mal wieder Zeit zum Backen. Eigentlich wollte ich Himbeerblondies machen, aber dann fiel mein Blick beim Einkaufen auf die Heidelbeeren und ich musste einfach umschwenken. Und so gab es heute unter anderem eben Blaubeermuffins mit dem gewissen Etwas….einer Muskat-Zucker-Kruste. Foto: aussen mit Kruste, innen ohne.FB_IMG_14042356816223519 Und so geht’s:

  • 125g Butter
  • 1 Tasse*  Zucker (halb braun, halb weiss)
  • 2 Eier Gr.L
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1,5 TL Backpulver
  • 0,5 TL Natron
  • 2 Tassen Mehl
  • 1/2 Tasse Milch
  • 200g Blaubeeren/Heidelbeeren
  • 1/2 TL Muskat
  • 1EL Zucker

*ich habe einen “Kaffeepott“ verwendet und diesen etwa zu 90% gefüllt (also nicht randvoll)

Die weiche Butter mit dem Zucker schaumig rühren und die Eier einzeln dazugeben und jeweils ca 30 Sekunden unterschlagen. Den Vanillezucker, das Salz und 1/3 der Beeren kräftig unterrühren (man kann einen Teil Beeren auch erst pürieren). Mehl, Backpulver und Natron mischen und hinzufügen. Zum Schluss die restlichen Blaubeeren unterheben. In eine vorbereitete Muffinform (gefettet, mit Papierförmchen ausgelegt) füllen. Für die Muskat-Zucker-Kruste den Zucker mit dem Muskat mischen und noch vor dem Backen auf den Teig streuen.

Die Muffins etwa 25Minuten bei 175 Grad Ober-/Unterhitze backen, anschließend ca 30 Minuten auskühlen lassen.

Ich habe die Förmchen im ersten Blech fast ganz gefüllt,DSC_5195 beim zweiten Blech nur 10 Stück zur Hälfte und ohne Kruste, so bekam ich 12 große und 10 kleine Muffins aus der Teigmenge.

Deutschland-Biskuits

  • Posted on Juni 26, 2014 at 20:53

Anlässlich des Spieles unserer Nationalmannschaft wollte ich gestern ein paar Nationalflaggencakepops machen… doch wie immer, wenn ich mir etwas bestimmtes vornehme, kommt etwas anderes dabei raus. Zunächst gab es dann eben anstatt Cakepops Cakebits … leckere kleine Kuchenhäppchen. DSC_5151Kuchenbasis ist ein dreigeteilter Biskuitteig.

Für den Biskuit braucht man

  • 6 Eier
  • 180g Zucker
  • 3 Päckchen Vanillezucker
  • 180g Mehl
  • 3 TL Backpulver

Die Eier mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig rühren, das gesiebte Mehl mit dem Backpulver vermischt unterziehen.Den Teig in drei Teile aufteilen und in den Farben schwarz, rot und gold einfärben (selbstverständlich kann man auch jede andere Farbkombination nehmen) Zunächst den schwarzen Teig in eine geeignete Backform geben (ich habe eine quadratische Springform verwendet), glattstreichen und ca. 10-15 min bei 175 Grad backen (Stäbchenprobe, jeder Ofen ist anders!). Auskühlen lassen und ggf. zurecht schneiden. DSC_5148Mit den beiden anderen Farben genauso verfahren.

Für die Füllung eine Buttercreme zubereiten. Dazu

  • 50g weiche Butter mit
  • 260g Puderzucker und
  • 1-2 EL (Erdbeer-)Buttermilch verrühren

Die Buttercreme dünn auf den goldenen Boden streichen, den roten Boden auflegen, ebenso bestreichen, den schwarzen Boden auflegen. Das ganze kühlstellen bis die Creme fest ist. DSC_5150

Obwohl ich rein schwarze Farbe (Wilton) verwendet habe, ist mein Farbton eher violett geworden. Aber ich finde es sieht trotzdem ganz gut aus. DSC_5149Den Kuchen in kleine Quadrate schneiden, dabei das Messer zwischen den Schnitten immer wieder säubern. Wer möchte, kann auch die obere Schicht etwas dicker mit der Buttercreme bestreichen und ausdekorieren, so habe ich es hier gemacht.

Die kleinen Häppchen in Muffinförmchem stellen, ggf ausdekorieren und servieren. DSC_5152

Aus den übriggeblieben Biskuitresten, also den abgeschnittenen Rändern, habe ich Krümel bereitet (einfach die Reste in der Küchenmaschine kleingemahlen) DSC_5154und mit flüssiger Butter verknetet. Die Buttermenge habe ich nach Gefühl genommen, ich schätze es waren etwa 40-50 g Butter pro Farbe, die ich nach und nach löffelweise unter die Krümel gerührt habe. Die Krümel müssen mit der flüssigen Butter zusammen eine weiche, formbare aber nicht zu feuchte Masse ergeben.

Die Masse habe ich der Reihenfolge schwarz – rot – gold in eine gefettete Servierring-Form gedrückt und etwa 30 min kühlgestellt. Anschliessend habe ich den Rahmen entfernt und den Würfel gedreht.DSC_5155

Für das Topping habe ich dieses mal eine Schlagcreme (Sahneersatz, zu finden bei den Backartikeln) mit 125ml kalter Milch verrührt und auf das Biskuittörtchen gestrichen. :-) Für die Deko habe ich auf fertige Zuckerfigürchen zurückgegriffen… die waren noch da…DSC_5159

Und da ich gerne zwei meiner drei neuen Servierförmchen ausprobieren wollte, gibts das ganze gleich mal in zwei verschiedenen Größen. DSC_5156DSC_5157

 

Ei Ei Ei … was kam denn da?

  • Posted on Juni 15, 2014 at 12:40

Vor einer Weile erreichte mich ganz überraschend ein großes Paket der Fa. Verpoorten. Ich war sehr erstaunt und natürlich sehr erfreut darüber. DSC_5038

Das Paket war toll gefüllt mit Verpoorten Produkten. Genauer gesagt befanden sich darin

  • eine 0,7 l Flasche Verpoorten Original
  • eine 0,35 l Flasche Verpoorten Original
  • eine 0,2 l Herzflasche Verpoorten Original
  • eine Packung “Verpoortinis” (5 Schokobecher & 0,1 l Verpoorten Original)DSC_5040(1)

sowie ein Anschreiben des Verpoorten Online-Redaktionsteam, welches in Kooperation mit dem Rezeptekasten der Erbeerlounge steht – wodurch ich nun auch weiss, wie ich in den Genuß des Paketes gekommen bin.

Ok, ich wurde also eingeladen, mit meinen Eierlikör-Rezepten am Wettbewerb teilzunehmen. Eine tolle Herausforderung, wie ich finde… aus zwei Gründen. Zum einen, habe ich bisher erst einmal einen Eierlikörkuchen für meine Mama gebacken.. zum anderen backe ich ja zu 75% frei Schnauze und nicht nach Rezept. Na dann wollen wir mal schauen ob ich es schaffe, irgendwas von dem, was ich zwischenzeitlich schon kreiert habe, rezepttauglich zu schreiben.

Denn natürlich habe ich bereits fleissig mit Verpoorten gebacken… allerdings habe ich zumindest einmal vergessen, das ganze auch zu fotografieren. Ärgerlich.

Rechts aussen, Eierlikör-Schokosplit-Muffins

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Oreo-Kirsch-Törtchen

DSC_5066

Erdbeer-Vanille-Charlöttchen

DSC_5135

Bis ich die Rezepte irgendwie zusammengeschrieben habe, dauert wahrscheinlich, aber ich wollte Euch das Ganze nicht vorenthalten :-)

Backmischung im Glas

  • Posted on April 28, 2014 at 18:32

Ich war auf der Suche nach einem besonderem Geburtstagsgeschenk für meine Mama und es sollte etwas selbstgemachtes, aber brauchbares sein. In unserem Schreibwaren-Dekoladen habe ich bei den Geschenkartikeln viele verschiedene “Fertigmischungen” für Kuchen, Brot und auch für Nudelsoßen usw. gesehen und mich kurzerhand entschieden, selbst so eine Backmischung herzustellen, denn ehrlich gesagt, sind die Gläschen in diesem Laden eher hochpreisig. DSC_4782

Ich besorgte mir also zwei schöne Einmachgläser – man kann natürlich auch ausgespülte Marmeladengläser verwenden – aber ich hatte im 1-Euro-Laden diese hübschen Gläser für schlappe 1,50 erstanden…

Dann machte ich mich auf die Suche nach dem richtigen Rezept, denn es sollte ja irgendwas sein, was meine Eltern auch gerne essen mögen und nicht unbedingt total an Weihnachten erinnert (Cookie-Mischungen fielen daher flach)

Ich entschied mich für zwei unterschiedliche Muffinrezepte, einmal für Bounty-Muffins und einmal für Apfel-Schokolade-Nuss-Muffins.

Und so sind die Backmischungen entstanden – das Rezept für die

Apfel-Schokolade-Nuss-Muffins habe ich bei enaverena gefunden und nur geringfügig abgewandelt DSC_4786

Rezept Nr. 1 – Backmischung im 750ml Glas:
Apfel-Zimt-Schoko-Muffins (für 12 Muffins)

In das Glas der Reihe nach folgende Zutaten schichten:

200g Mehl mit 3TL Backpulver vermischt
60g Haferflocken
1 Prise Salz
2 TL Zimt
150g gehackte Schokolade (Abwandlung, 100g gehackte Schokolade und 50 g gehackte Haselnüsse)
1 Pckch Vanillezucker
100-150g Zucker – einfach das Glas bis oben hin vollmachen. Kommt auch auf die Größe der Schokoladenstücke an, wieviel Platz noch ist.

Zuschrauben – fertig!
Zum Backen benötigt man noch 125g Butter, 2 Eier, 200ml Milch (oder Buttermilch, Quark, Joghurt, Sauerrahm), 1-2 Äpfel, die Anleitung zur Zubereitung und schöne Etiketten  findet ihr hier. DSC_4785

Das Rezept für die Bounty-Muffins DSC_4781habe ich von HIER übernommen und ebenfalls nur geringfügig abgewandelt.

Ihr braucht dafür:

250g Mehl

3 TL Backpulver

1 Prise Salz

3 EL Kakaopulver

100g Schokoraspel

100g weißen Zucker

50g braunen Zucker

3-4 Minibountyriegel

50g Kokosflocken

Ich habe es zunächst halbiert und dann die Zutaten zweimal hintereinander im Wechsel der Reihe nach  eingeschichtet. Die Bountys habe ich kleingehackt und zusätzlich mit den 50g Kokosflocken gemischt und oben als Abschluss auf das Glas gegeben. Das Deckeletikett ist aus einer Bountyverpackung geschnitten. Auf die Anleitung kommt folgende Information:

Man braucht zusätzlich

2 Eier

125g Butter

250ml Buttermilch

Zubereitung:

Die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, die Eier einrühren. Die Backmischung in eine zweite Schüssel geben,  mit der Butter-Zucker-Eimasse und der Buttermilch zu einem glatten Teig verrühren. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und dann ca. 30 Minuten backen. 5-10 Minuten abkühlen lassen.

Ich habe noch ein paar hübsche Silikon-Muffin-Förmchen verpackt und mit an die Gläser gebunden.

 

Bacon-Egg-Muffins

  • Posted on März 30, 2014 at 13:53

Heute habe ich mal wieder diese leckere herzhafte “Sauerei“ zum Frühstück gemacht.DSC_4606

Man braucht dazu nicht viel.

  • Frisches Toast oder Sandwichbrot
  • Bacon in Scheiben
  • Eier, Gr. M
  • Butter
  • Salz und Pfeffer
  • Muffinform

Die BrotScheiben entrinden und gut buttern. Mit der gebutterten Seite nach unten in die Form drücken, dass erfordert etwas Übung. DSC_4602Je zwei Scheiben Bacon über Kreuz einlegen, DSC_4603anschliessend ein Ei in die Mulde aufschlagen. DSC_4604Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Form in den Ofen auf das Rost stellen und bei 175· Ca 15-20 min backen, bis das Ei fest ist. DSC_4605Ab und zu nachsehen, jeder  Ofen ist anders.

Tipp: Silikonform verwenden, ggf Mulden ebenfalls leicht fetten.

Schmeckt übrigens auch kalt noch ganz gut!

Apfel-Zitronen-Gugl

  • Posted on März 18, 2014 at 18:45

Und hier habe ich für Euch das zweite leckere Rezept meiner ersten Gugl-BäckereiDSC_4499

Die Apfel-Zitronen-Gugl   (unten) waren ganz schlicht und einfach, aber sehr lecker.

Zutaten

  • 20g Butter und Mehl für die Formen
  • 1 Ei
  • 30g Puderzucker
  • 30g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 55g Mehl
  • 25ml Milch
  • 1/2 unbehandelte Zitrone
  • 55g Äpfel
  • 15g Mandelsplitter

Zubereitung

  1. Die Zutaten vor der Zubereitung auf  Zimmertemperatur bringen. Die Gugelhupfformen einfetten und mit Mehl bestäuben. Backofen auf 210° Grad Ober/Unterhitze vorheizen
  2. Ei, gesiebten Puderzucker, Butter und Salz schaumig schlagen, Mehl sieben und langsam unterrühren. Milch zum Schluss unterrühren.
  3. Die Schale der halben Zitrone abreiben (weißen Teil nicht mitreiben, wird sonst bitter). Äpfel waschen, in kleine Würfel schneiden. Mandelsplitter zerhacken. Alles zusammen unter den Teig heben.
  4. Teig in die Gugelhupfformen füllen und im vorgeheizten Backofen im unteren Drittel ca 12 Minuten backen. Anschliessend aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und herauslösen

Zubereitungszeit etwa 20 min plus Backzeit.

Ich habe alles nach Rezept gemacht, bis auf die Tatsache, dass ich sofort gehackte Mandeln benutzt habe, anstatt noch Splitter zu zerhacken.

Dekoriert habe ich die Gugl ganz einfach mit Puderzucker und Zimt… allerdings waren sie zu dem Zeitpunkt noch etwas zu warm, so sieht man den Zucker nicht mehr so gut. DSC_4500

 

Ich habe geguglt ;-)

  • Posted on März 18, 2014 at 18:31

Lange, wirklich lange bin ich um die Backsachen von tchibo herumschlawienert und dann konnte ich doch nicht widerstehen und habe mir die kleinen Silikon-Gugelhupf-Förmchen gekauft – ja, und andere Sachen – aber das zählt jetzt nicht *g*DSC_4494Natürlich wollte ich die Silikonförmchen auch zeitnah zum Einsatz bringen und habe eine andere liebe Backsüchtige nach Rezepten für Mini-Gugl gefragt und ich habe mich für folgende beiden Sorten entschieden:

Himbeer-Kokos-Gugl (oben) und Apfel-Zitrone-Gugl (unten)

DSC_4499Bevor ich diese backen konnte, musste ich allerdings erneut zu Tchibo und mir auch noch die digitale Backwaage aneignen, die ich zuvor mit einem “brauch ich nicht, meine manuelle Waage tuts auch noch” stehen liess. Aber habt Ihr schon mal Zutaten von 20, 25 oder  35g Menge auf einer manuellen Waage abgemessen? Es ist nahezu unmöglich da das exakte Maß zu treffen. Also besitze ich jetzt gaaaaaaaaaaanz zufällig auch noch eine wunderhübsche Waage.

Natürlich möchte ich auch Euch nicht die Rezepte dieser leckeren kleinen Küchlein vorenthalten. Steffi ist keine Bloggerin, sonst würde ich sie Euch natürlich hier verlinken.

Himbeer-Kokos-Gugl

Zutaten

  • 20g Butter und Mehl für die Formen
  • 30g Butter
  • 20g Marzipanrohmasse
  • 20g Puderzucker
  • Mark von 1/2 Vanilleschote
  • 1/2 TL Rum
  • 1 Ei
  • 25g Mehl
  • 15g gemahlene Mandeln
  • 25ml Kokosmilch
  • 35g Kokosraspeln
  • Butter zum Anrösten
  • 35g (frische) Himbeeren

Zubereitung

  1. Die Zutaten vor der Zubereitung auf  Zimmertemperatur bringen. Die Gugelhupfformen einfetten und mit Mehl bestäuben. Backofen auf 210° Grad Ober/Unterhitze vorheizen
  2. Butter mit Marzipan langsam erhitzen, mit gesiebtem Puderzucker, dem Vanillemark und dem Rum glatt rühren. Das Ei unterrühren und sehr schaumig schlagen. Mehl sieben, abwechselnd Mandeln darunter mischen und Kokosmilch unter die Masse mengen.
  3. Kokosraspeln kurz und bei geringer temerpatur in der Pfanne mit wenig Butter rösten. Die gerösteten Kokosraspeln unter die Masse mischen, frische Himbeeren leicht pürieren oder mit einer Gabel zerdrücken und unterheben.
  4. Teig in die Gugelhupfformen füllen und im vorgeheizten Backofen im unteren Drittel ca 13 Minuten backen. Anschliessend aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und herauslösen

Zubereitungszeit etwa 25 min plus Backzeit.

Ich wäre nicht ich, wenn ich nicht ein paar kleine Änderungen vorgenommen hätte. Hier beschränkten sie sich allerdings darauf, dass ich die gemahlenen Mandeln gegen gemahlene Haselnüsse ausgetauscht und aufgetaute TK-Himbeeren verwendet habe.

Verziert habe ich die Gugl mit weißer Kuvertüre, rotem essebaren Glitzer von der Rosenheimer Gourmet Manufaktur und einer halbgefrorenen Himbeere :-) DSC_4498DSC_4501Das Rezept der Apfel-Zitronen-Gugl findet ihr HIER

 

 

Milka Mini Muffins

  • Posted on November 16, 2013 at 19:38

In der Back-Box von Brandnooz war diese Backmischung für Milka Mini Muffins. DSC_3566Auch wenn ich als  Hobbybäckerin damit wirklich rein gar nix anfangen kann, kommt diese Mischung bei uns natürlich nicht um. Für meine Tochter ist es eine Gelegenheit, eine Kleinigkeit mit wenig Aufwand zu backen.

Zunächst einmal, warum ich so gegen Backmischungen bin: ich sehe das eigentlich als Nepp an. In einer Packung befindet sich eine sogenannte Backmischung.. die sich aus Mehl und ähnlichen Trockenprodukten zusammensetzt – hier handelt es sich genau genommen um: Weizenmehl, Zucker, Backtriebmittel (Natriumcarbonat, Monocalciumphosphat), Stabilisator (Dinatriumdiphosphat), Salz und Aroma. Jede Mischung muss grundsätzlich noch mit weiteren Zutaten wie Butter, Eier und/oder so weiter angerührt werden – hier wären es 70g Margarine, 50ml Milch und ein Ei. Da frage ich mich, WO ist das Problem, selbst zu Mehl und Co zu greifen und diese Mischung herzustellen? Warum muss es ein industriell zusammengemixtes, überteuertes Produkt sein? Stichwort überteuert. Die Backmischung von Milka ist zu einem Preis von UVP 3,79 Euro erhältlich. Ganz schön viel Markenname, den der Verbraucher da meiner Meinung nach mitbezahlt. Wenn ich mal bedenke, wieviele Päckchen einfaches Mehl, Backpulver etc ich davon kaufen kann. Die frischen Zutaten müssen eh dazugegeben werden, was also spricht dagegen, eine eigene Mischung zusammenzurühren und meinetwegen den Basic-Muffin-Teig mit einer Tafel kleingehackter Milkaschokolade (im Angebot schon für 59ct erhältlich) aufzupimpen? Dieses Preis-Leistungs-Verhältnis der Backmischungen geht mir schon seit jeher gegen den Strich. Und jeder halbwegs intelligente Mensch, der des Lesens mächtig ist, bekommt es auch ohne hin, einfachen Rührkuchen oder Muffins zu backen, in dem er die Zutaten in den richtigen Mengen zusammenrührt! Und da auch hier zusätzliche Zutaten abgewogen werden müssen, kann ja wohl auch die Zeitersparnis kein Argument pro Verwendung von Backmischungen sein?! Soviel zu meiner persönlichen Meinung von Backmischungen. Aber da bei mir wie gesagt so oft wie möglich nichts schlecht wird… hat Annika die Muffins für mich gebacken.

Dazu hat sie dann auch gleich mal die Sanella aus der Backbox benutzt :-)

DSC_3567

Das Zusammenrühren war schnell gemacht  (aber auch ohne Backmischung braucht man dafür nicht wirklich länger :-) ) und sie hat den Teig gewissenhaft auf die kleinen, zugegebenermaßen sehr stabilen, Muffinförmchen verteilt. Dabei störte sie allerdings, dass nach dem Verteilen von jeweils 2 TL (wie angegeben) noch so viel Teig übrig war. Den verteilte sie dann nochmal auf alle Förmchen, was dazu führte, dass diese beim Backen etwas überliefen. Im Grunde nichts schlimmes, aber Annika fand das eben nicht so doll.

Wir haben die Muffins dann bei Ober-/Unterhitze ca 18 min bei 180° gebacken und so sehen sie aus. Optisch wirklich lecker und irgendwie niedlich. DSC_3571 DSC_3570Nun zum Geschmack. Natürlich durfte Annika den ersten Test machen… leider – oder auch wie zu erwarten? – fiel dieser eher negativ aus. Ihre lapidare Antwort auf meine Frage war “schmecken nicht”.  Mein Geschmackstest fällt eher gesplittet aus. Während der Teig zwar für mich zwar zugegebenermaßen “okay” schmeckt, also weder sonderlich gut als irgendwie total ungenießbar, empfinde ich die eingebackenen Schokotropfen als …unlecker. Mir fällt kein besseres Wort dazu ein. Sie schmecken bitter und hinterlassen beim Draufbeissen einen Geschmack nach Backkakao. Das schmeckt mir persönlich leider gar nicht! Die Konsistenz der Muffins könnte etwas fluffiger sein. Ein Teil davon ist oben fest und mittig so weich, dass sie bei der Entnahme aus den Förmchen auseinanderfallen.

Ich bleibe dabei, beabsichtigt kommen mir keine Backmischungen ins Haus. Da nutze ich lieber meinen altbewährten All-in-Teig und veredle den mit den gewünschten Zutaten (was wie bereits erwähnt natürlich auch mal eine gehackte Tafel Milka sein darf. Oder Smarties. Oder Joghurette. Oder Rocher. Oder oder oder…;-) )

Heute back ich nicht!!! … oder doch????

  • Posted on Mai 9, 2013 at 23:10

Wie sehr hatte ich mich auf den heutigen Feiertag gefreut. Ich hatte tatsächlich FREI und konnte mich den ganzen Tag damit beschäftigen, NICHTS zu tun. So war zumindest mein Plan. Einfach zuhause abhängen (am Liebsten im Garten, da spielte das Wetter aber nicht mit), faul vorm Laptop sitzen, ein bisschen in die Glotze gucken und zwischendurch mal für was in den Magen sorgen… dafür hatte ich vorausschauend sogar schon gestern etwas vorbereitet…. das waren meine Pläne, was ich tun wollte… und was nicht. Vor allem wollte ich heute NICHT backen. Och ja, kommt Frühstücksbrötchen zählen nicht oder? Tja und dann saß ich hier… vor meinem Laptop… und immer wieder fiel mein Blick auf die beiden einsamen, schon ziemlich mitgenommen aussehenden Bananen in unserem Obstkorb. Und immer wieder beschlich mich der Gedanke, was ich doch damit Leckeres zaubern könnte. Wie gut diese überreifen Bananen doch mit etwas Schokolade harmonieren würden. In meinem Kopf das Bild von leckeren, schokoladig-bananig-süßen Muffins… den Geschmack schon auf der Zunge… warf ich wieder einmal alle Vorsätze über Bord… und glaubt mir, ich habe keine Minute und vor allem keinen einzigen Bissen dieser wunderbaren

Nutella-Bananen-Muffins bereut!!!

Am Liebsten hätte ich schon während des Backens den Ofen aufgerissen und diese duftenden kleinen Küchlein beidhändig in mich geschaufelt. Als sie dann endlich abgekühlt waren… ein Genuss! Ich schwöre Euch, ich habe noch nie so fluffige, saftigweiche Muffins gegessen, geschweige denn gebacken!

Aber ganz so nackige Muffins waren mir natürlich zu langweilig, ein Topping musste her um aus den schnöden Muffins leckere Cupcakes zu zaubern ;-)

Glücklicherweise hatte ich zuvor ebenfalls einen Blick in meinen Vorratsschrank geworfen. Da stand noch so ein einsames Glas Marshmellow-Fluff rum und es schien mir zuzurufen “Nimm mich, iss mich”… naja wer kann dieser Aufforderung denn bitte widerstehen? Und so gab es zu den Nutella-Bananen-Muffins eben ein zuckersüßes Marshmellow-Frosting :-)

Hier habe ich natürlich auch das Rezept für Euch:

Muffins

Zutaten:

2 kleine, reife Bananen

250g Mehl

2 TL Backpulver

1/2 TL Natron

50g Schokostreusel

1 Ei

125g Zucker

80ml neutrales Öl

150g Nuss-Nougat-Creme

140ml Milch, Bananenmilch, Buttermilch

Zubereitung

Backofen auf 190 °C vorheizen und Muffinblech gut einfetten oder Muffinförmchen in die Mulden geben.
Bananen schälen und mit einer Gabel zerdrücken. Mehl, Backpulver, Natron und Schokostreusel in einer Schüssel vermischen. In einer zweiten Schüssel Ei, Zucker, Öl, Nuss-Nougat-Creme, Milch (ich hatte eine Mischung aus Milch 1,5% und Buttermilch natur)  und Bananenmus schaumig schlagen. Mehlgemisch dazugeben und unterrühren.
Teig in die Förmchen füllen, das geht am besten mit einem Eiskugellöffel und ca. 20 – 25 Minuten backen.Bei “einer Kugel” Teig habe ich  18 Muffins herausbekommen.

Marshmellow-Frosting

ich muss zugeben, das war mal wieder ein frei Schnauze Ding, dazu kann ich Euch nicht wirklich ein Rezept geben, vor allem keine Mengenangaben.

Ich hatte noch etwa 50g Frischkäse, natur. Den habe ich mit ca 100g Butter weich geschlagen, dann 2-3 Esslöffel Marshmellow-Fluff eingerührt. Anschliessend gesiebten Puderzucker bis die Masse eine angenehme Konsistenz hatte. Anfänglich war es zuwenig, die Masse auf den Muffins sehr flüssig erst die zweite Portion hab ich fester gemacht, denke mal es waren mindestens 150-200g Puderzucker. Das Frosting wurde auf den Muffins auch im Kühlschrank nicht fest, ist ne ganz schön klebrige Angelegenheit, aber sooo lecker. Kann man aber auch weglassen :-D … oder es wie meine Tochter machen… die hat sich einfach ihr Häubchen aus purem Fluff auf den Muffin gesetzt!

Joghurette-Cupcakes

  • Posted on April 13, 2013 at 20:56

Heute hatte ich mal wieder das unbändige Verlangen nach etwas Süßem. Schon seit ein paar Tagen hatte ich die halbe Großpackung Joghurette vor der Nase und somit eine Joghurette-Torte im Kopf. Doch dann hatte ich irgendwo Cupcakes gesehen und dachte mir ok… das probierste mal aus. Da ich keine Ahnung mehr habe wo, bei chefkoch wo ich mich für gewöhnlich umschaue kein ansprechendes Rezept gefunden habe, habe ich einfach mit meinem gewöhnlichen All-in Teig und vorhandenen Zutaten improvisiert.

Hier also mein Rezept:

Zutaten Muffins (für 12-16 Stück)

200ml Öl

200g Zucker

4 Eier

1 Päckchen Vanillezucker

1 Becher (125g) Vollmilchjoghurt

200g Mehl

3TL Backpulver

6-8 Riegel Joghurette (darf auch mehr sein, ich hab extra nicht so viel genommen)

Topping

3-4 Blatt Gelatine

5 TL Zitronensaft und etwas Wasser

1Becher Sahne

1Becher (125g) Vollmilchjoghurt

6-8 Erdbeeren

Deko

Erdbeeren und Joghuretteriegel

Zubereitung Muffins

Zunächst aus den Muffin-Zutaten einen Teig bereiten. Dazu den Zucker im Öl schaumig schlagen und nach und nach die Eier gut unterrühren. Den Vanillezucker hinzufügen, anschliessend den Joghurt einrühren. Zum Schluss Mehl und Backpulver kurz aber gründlich unterschlagen. Die Joghurette in kleine Stücke hacken und unter den Teig heben. Eine Muffinform fetten oder mit Papierförmchen auslegen und den Teig einfüllen (ich benutze dafür einen Eiskugelbereiter mit 2 “Kugeln” Teig) . Die Muffins ca 15min im vorgeheizten Ofen bei 175° backen (Stäbchenprobe). Nach dem Backen die Muffins auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Topping:

Die Gelatine in der Mischung aus Wasser und Zitronensaft ca 5 Minuten einweichen und anschliessend erwärmen und auflösen.Die Sahne gut steif schlagen.  Den Joghurt löffelweise mit dem Mixer (Schneebesen) in die Gelatine rühren (nicht andersherum!!!). Anschliessend die geschlagene Sahne unter die Joghurtmasse heben. Die Erdbeeren und die Schokoriegel kleinhacken und vorsichtig mit einem Löffel unterheben. Die Masse in den Kühlschrank stellen und mindestens 30 Minuten durchkühlen lassen.

Nach der Kühlzeit das Topping auf die Muffins streichen und nach Wunsch mit Erdbeeren und Joghurette dekorieren.

Wer mag kann die Cupcakes auch noch mit frischer Minze oder Pistazienstückchen verfeinern.

Hier noch ein paar Bilder: