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Schalketorte die Dritte

  • Posted on September 1, 2013 at 12:41

 

Ende Mai wurde ich gebeten, doch noch eine weitere Schalketorte (für besagte Kollegin) zu backen. Leider fiel dieser “Auftrag” genau vor meine Abreise in den Urlaub und somit musste ich etwas basteln, was für mich schnell und einfach zu machen war und ausserdem mindestens 3 Tage haltbar ist.

Ich entschied mich für einen einfachen All-in-Rührteig mit Marmeladenschichten dazwischen, eingedeckt mit Ganache und Fondant. Über die Deko hatte ich mir dieses Mal im Vorfeld null Gedanken gemacht, ich wollte einfach improvisieren. Da es eine eckige Torte sein sollte, in Anlehnung an die Schalke Torte 2.0.

Zunächst mussten also mal die Böden her… wie gesagt es handelt sich hier um einfachen Rührkuchen, da ich den besser kann als Biskuit und sich dieser Kuchen aufgrund seiner hohen Eimenge sehr lange frisch hält.

Anschliessend war es Zeit für die Füllung, diese bestand ganz einfach aus einer eingekochten Beerenmarmelade (selbstgemachte Erdbeer/Erdbeer-Vanille), sehr süß und sehr lecker :-D

Mit dieser bestrich ich dann ganz einfach die einzelnen Böden

Die Ganache hatte ich bereits am Vortag zubereitet und brauchte sie nur noch gebrauchsfertig aufzuschlagen.

und die fertig zusammengesetzten Teile wie gehabt mit der Ganache einzuschmieren…

Während der Kühlzeit habe ich mir Gedanken über die Deko gemacht, denn dieses Mal hatte ich nur begrenzt Zeit und wollte bzw konnte keine großen Logos oder sonstwas gestalten. Zunächst ging es dann wie gehabt an das Eindecken der Torte mit Fondant.

Darin bin ich wahrlich kein Meister, irgendwie gelingt es mir trotz sämtlicher Tricks und Zubehöre noch immer nicht, eine Torte glatt und ordentlich mit Fondant einzudecken :-(. Aber egal, bin nun mal kein Konditor.

Erst nochmal ein bißchen blaue Farbe mit ins Spiel bringen… mit der marmorierten Oberfläche fallen die kleineren Patzer auch wenigstens nicht so auf. Nun geht es ans Testen… wie sieht die Deko am Besten aus und wie wird das Endergebnis aussehen? Aber schaut selbst, ich hab noch ein paar Bilder für Euch!

Schalke 04 – Torte 2.0

  • Posted on Mai 11, 2013 at 21:48

Ihr erinnert Euch an meine Kollegin, die mich bat ihr einen Schalkekuchen für ihre Tochter zu backen? Bestimmt, ist ja erst ein paar Tage her :-) Sie hatte ja gleich zwei Torten/Kuchen bei mir “geordert” und morgen steht nun eben der Geburtstag des Sohnes an.

Nach dem Wahnsinns-Fondant-Erlebnis bei der ersten Torte, hatte ich mir geschworen, heute mache ich es mir einfacher! Kein langes Gefummel, keine aufwendige Füllung, zack zack. Naja Ihr wisst ja… erstens kommt es anders….

Ich hatte mich schon lange im Vorfeld für eine Giotto-Sahne-Füllung entschieden. Da sich aber Fondant und Sahne ja nicht so sonderlich gut vertragen, wollte ich es diesmal mit der “Ringmethode” probieren… (ok, kein Ring, war ja rechteckig, aber im Grunde das Gleiche)… tja und es ist kein Geheimnis dass ich nen kleinen Knick in der Optik habe … somit wurde mal wieder alles krum und schief… ach, schaut doch einfach selbst…

Zunächst habe ich einen Standard-0815-All-in-Teig-Kuchen gebacken.

Diesen habe ich dann mit Hilfe meines Backrahmens ausgeschnitten….

Den unteren Boden habe ich mit Nuss-Nougat-Creme bestrichen

und anschliessend den zurechtgestutzen Rahmen daraufgesetzt. Dann habe ich den Kuchen mit der vorbereiteten Giotto-Sahne gefüllt, glattgestrichen und den Deckel aufgesetzt.

Bereits gestern hatte ich eine Vollmilchganache vorbereitet, mit der ich den Kuchen dann – wie üblich – zweimal einstrich und (zwischenzeitlich) kühlte.

Die Ganache war sehr fest und ich musste sie leicht erwärmen um sie gescheit zu verstreichen. Leider bekam ich es nicht so glatt, wie ich es mir gewünscht hätte.

Während die Torte kühlte, war es für mich an der Zeit, mir mal Gedanken über die Deko zu machen. Denn im Gegensatz zur ersten Torte hatte ich nicht wirklich einen Plan. Ich hatte noch Unmengen Reste von den misslungenen Fondant-Überzug-Versuchen, die ich gerne verarbeiten wollte….

So entschied ich mich doch erstmal für einen mir für den S04 bekannten Schlachtruf :-)

Den durchgekühlten, fertigen Kuchen bezog ich dann mit weißem Fondant. Musste dabei leider feststellen, ich konnte es drehen und wenden, wie ich wollte, irgendwie reichte er nicht… aber da wusste ich mir zum Glück noch zu helfen und ich finde, es sieht gar nicht schlecht aus mit den blauen Rändern :-)

Und so sah das gute Stück dann am Ende aus…ich hoffe, dem Geburtstagskind gefällts.

 

Schalke 04 Motivtorte

  • Posted on April 24, 2013 at 20:08

Eine Arbeitskollegin, die weiss, dass ich gerne backe, bat mich eine Torte für die Geburtstage ihrer Kinder zu machen. Gemäß der Leidenschaft der Beiden soll es jeweils eine Schalke 04 Torte sein. Eine solche hatte ich bereits im September sehr(!) spontan, aus einer Laune heraus und ohne großes Zubehör/Zutaten für einen Freund gezaubert…

dieses Mal wollte ich aber fast ausschliesslich mit Fondant arbeiten. Da ich die nächste Woche viel zu tun habe, habe ich heute mit der Deko für die erste Torte (wird am 2.5. geholt) begonnen…

Bin mir noch nicht ganz schlüssig, welche Variante schöner ist, das Blau in weiss oder das Blau in blau.

Das ist erstmal der Anfang, alles andere mache ich dann zeitnah mit der Torte. Ihr dürft gespannt sein, ich bin es auch :-D

02.05.2013

Es ist vollbracht. Die Torte ist geliefert. Aber bis dahin wars ein (stunden-)langer Weg, das könnt Ihr mir glauben.

Ich hatte ja bereits alles im Kopf, im Grunde musste nur noch der Träger gebacken und gefüllt werden und dann mit Fondant bezogen… Motiv war ja so weit fertig. Nach längerem Hin und Her hatte ich mich dazu entschieden, meinen Kuchen mit einer Erdbeerbuttercreme und frischen Erdbeeren in zwei Schichten zu füllen und anschliessend den Kuchen mit weißer Ganache einzustreichen. Das funktionierte auch alles wunderbar. Alle Komponenten bereitete ich schon tagszuvor zu, um dann am gestrigen Feiertag ruckzuck mit dem Einkleiden und Dekorieren zu beginnen… aber Pustekuchen.

Doch der Reihe nach…

Der Grundstock meiner Torte ist ein einfacher Rührteigkuchen, mit Biskuit hab ich doch immer so meine Probleme. Natürlich konnte sich dieser nicht entgehen lassen, mit Hubbel zu backen, aber was solls… wozu habe ich ein scharfes Messer?

Also schnurstracks drei Teile draus gemacht und weitergehts… ran an die Erdbeer-Vanille-Buttercreme. Das Rezept dazu findet ihr HIER  und so schaut sie aus….

und schmecken tut die, ich sags Euch, schön fruchtig. Schnell noch die Erdbeeren für die erste Schicht kleingeschnippelt

und weiter gehts im Takt, der untere Boden der Torte wird der Hälfte der Buttercreme bestrichen

und anschliessend mit den kleingeschnittenen Erdbeeren belegt.

Anschliessend kommt die zweite Hälfte der Buttercreme auf den zweiten Boden, diesmal allerdings ohne Erdbeeren und zum Schluss der Deckel oben drauf. Der sieht nun ein wenig verunglückt aus, da ich ihn begradigen musste (Ihr wisst schon, der Hubbel) aber da man es hinterher eh nicht mehr sieht, war es mir auch relativ egal :-)

Nun musste die Torte natürlich schön mit Ganache eingestrichen werden. Dieses Mal habe ich eine weiße Ganache gemacht, im Verhältnis 600g weiße Kuvertüre auf 200g Sahne.

Diese durfte dann eine Nacht im Keller verbringen, bevor sie gebrauchsfertig aufgeschlagen und zum Einstreichen verwendet wurde.

Ich habe die Torte zunächst dünn eingestrichen, die Ganache trocknen lassen und dann erneut eingestrichen, anschliessend kühl gestellt.

Nun endlich war es soweit, es konnte ans Einschlagen und Dekorieren gehen. Im Kopf hatte ich eine blau-weiß- marmorierte Fondantdecke und so mischte ich meinen blauen Fondant mit dem weissen und hatte – ruckzuck- himmelblau. Ja supi so war das ja nicht gedacht. Nach ein paar weiteren Marmorierversuchen, die auch teilweise gelangen, aus anderen Gründen aber verworfen wurden, machte ich mich ans Ausrollen. Doch da konnte ich machen, was ich wollte, sobald ich die Masse anhob, riss sie ein. Mehrere Male gelang es mir die Fondantdecke auf den Kuchen zu legen, spätestens dann war es allerdings vorbei. Sage und schreibe 2,5 Stunden versuchte ich es, doch inzwischen war der Fondant relativ trocken, hart und bröselig. So suchte ich schnell bei mir bekannten Fondantspezialisten nach Rat, doch egal was ich tat, nix half mehr. Das einzige was ich noch hinbekam, war ein etwa Desserttellergroßer Kreis. Nun gut, den würde ich sicher noch verwenden können. Mit den Nerven dem Ende nahe, entschloss ich dann doch von dem Bild in meinem Kopf abzulassen und eine andere Variante zu beginnen… so nahm ich frischen weißen Fondant, der durch meine inzwischen doch leicht blau gefärbten Finger eine hübsche hellblaue Marmorierung bekam (warum nicht gleich so???) und binnen kürzester Zeit war die Torte eingeschlagen. Ich frage mich immer noch, warum ich mich Ewigkeiten mit dem blauen Fondant rumgeschlagen habe (ebenso frage ich mich, woran es lag, dass er sich so schlecht verarbeiten ließ). Nun gings ans Dekorieren, hatte ich jetzt also eine weiße Untergrundfläche, ein blaues Motiv und weisse und blaue Buchstaben, musste ich überlegen wie ich diese Deko möglichst hervorheben konnte. Verschiedene Varianten kamen in Frage… und dann hatte ich mich endlich entschieden… und das eh schon mitgenommen aussehende Emblem rutschte mir aus der Hand. Nun stand ich was die Deko anging quasi zur Hälfte am Anfang und ich hatte keine Geduld mehr. Hilfe nahte dann in Gestalt meiner großen Tochter, die sich erbarmte und ein neues Emblem aus weißem Fondant schnitt und es dann, damit es sich besser abheben konnte, mit königsblauer Farbpaste bepinselte. Da sich auf der Torte noch Klebereste vom Erstversuch befanden, füllte ich die Leerflächen des Emblems noch mit Icing auf…voila. Die Geduld zu warten, bis die blaue Farbe trocken ist und sich so nicht mehr mit dem weissen Guss vermischen würde, brachte ich leider nicht mehr auf.

Und dies war dann das Endresultat. Mit Sicherheit nicht perfekt, aber dennoch war ich einigermaßen zufrieden und auch meiner Kollegin hat die Torte gut gefallen. Gespannt bin ich nun auf die Reaktion der Tochter… Bilder vom Anschnitt habe ich mir erbeten :-)