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Blogkooperation mit der Handke Media UG und dem Onlineshop “meincupcake.de”

  • Posted on Januar 11, 2015 at 20:58

Hallo meine lieben Leser,

Vor einigen Wochen bekam ich eine tolle Email der Handke  Media UG, ob ich nicht Lust auf eine Kooperation mit einem Onlineshop für Backzubehör und -zutaten hätte.  Natürlich hatte ich und so durfte ich mir tolle Produkte bei meincupcake.de aussuchen und diese testen,  was ich natürlich inzwischen auch getan habe. In den nächsten Abschnitten möchte ich Euch sowohl den Onlineshop,  als auch die gewählten Produkte vorstellen und Euch zeigen, was ich damit bisher bereits so gemacht habe und natürlich auch erzählen, wie mir das ganze so zusagt.

Zunächst einmal kurz etwas zur Handke Media UG. Diese Firma mit Sitz in meiner schönen Heimatstadt Köln betreibt unter ihrem Dach vier Online-Shops, die sich auf ganz bestimmte Themen spezialisiert haben. Diese Shops zeichnen sich nach Firmenaussage durch perfekt abgestimmte Sortimente mit einem durchdachten Produktmix aus. Einer dieser Shops ist der von mir getestete Online-Shop.

Das Einkaufen dort fiel mir wirklich nicht leicht, was aber durchaus positiv zu verstehen ist. Ich hatte im Vorfeld zwar eine ungefähre Vorstellung dessen, was ich testen wollte, doch aufgrund des großen Angebotes änderte sich meine Meinung des öfteren. Der Shop ist gut sortiert und wenn man weiss, was man will, findet man es recht schnell. Besonders gefallen mir die verschiedenen Unterkategorien, so kann man in der Kategorie “Ausstechformen“ gezielter unter beispielsweise “Blumen Ausstecher“ suchen.
Ich habe mich schlussendlich für folgende Produkte entschieden:FB_IMG_1419007405041

 

Über den Bestellvorgang kann ich Euch leider nichts berichten, da dieser komplett über den Kooperationspartner abgewickelt wurde, aber das Paket erreichte mich bereits kurz nach der Aufgabe meiner Bestellung.

Natürlich war ich besonders daran interessiert, die Fondantform auszuprobieren, denn der Kauf dieser Form hatte mich bereits seit der “Creativa“ gereizt. Der erste Test erfolgte mit Fondant und fertig gefärbten Marzipan (rot) und ich war von Beginn an begeistert. 20141231_133411Die Masse lies sich einfach in die Form geben und durch die Präparierung mit etwas Bäckerstärke genauso einfach wieder entnehmen. IMG-20141220-WA0014IMG-20141220-WA0007So entstand in Windeseile hübsche Dekoration für meine spontan gebackenen Cupcakes. Gerade die Gestaltung der kleinen Blümchen wird mir durch die Mold in Zukunft eine wunderbare Erleichterung sein, da sie ruckzuck und mit wenig Aufwand in grösseren Mengen zu machen sind und ich hab nun mal ein Faible für Blümchendeko.

Mir gefällt dabei sehr gut, dass die Blüten eine dreidimensionale Form erlangen und nicht wie mit dem Fondant-Ausstecher einfach nur platt ausschauen.

Bäckerstärke war mir selbstverständlich bereits bekannt, für mich ist sie aus der kreativen Tortenküche nicht mehr wegzudenken, denn im Gegensatz zu Puderzucker und Maismehl kann ich damit Fondant und Marzipan ohne Farb-oder Geschmacksveränderungen ausrollen, kneten und formen. Mitbestellt habe ich sie, um die perfekte Grundlage für meine ersten Erfahrungen mit Blütenpaste 20141231_134806zu geben. Bisher hatte ich ja nur mit (Roll-)Fondant und Marzipan gearbeitet, aber oft von geformten Figuren aus Blütenpaste gelesen. Im Wesentlichen das Gleiche wie Fondant, doch härtet die Blütenpaste schneller und fester aus und ist so perfekt für die Gestaltung von Blüten etc geeignet….heisst es. Ich habe sowohl die Blütenpaste als auch meinen gewohnten Fondant mit der Wilton Farbe braun gefärbt20141231_134025.                                                 Oben Fondant, unten Blütenpaste20141231_135224 – hier möchte ich kurz erwähnen, dass selbstverständlich auch diese Gelfarben bereits seit langem zu meinem Repertoire gehören, mir der braune Farbton jedoch bislang fehlte…und ich wollte keine rosafarbenen Äste produzieren -und dann im direkten Vergleich mit der Fondantmold getestet.

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Hierbei handelt es sich um den Versuch mit Fondant. Die Äste liessen sich relativ einfach gestalten.

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Und hier der Versuch mit der Blütenpaste mit dem einzelnen Ast. Da hatte ich durchaus meine Schwierigkeiten, denn dadurch, dass die Paste tatsächlich sehr schnell trocknet, war sie schwieriger aus der Form zu entnehmen und relativ brüchig.

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Im direkten Vergleich noch zwei Blätter, das kleinere davon ist aus Fondant und meiner Meinung nach optisch gelungener.

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Blütenpaste mag was feines sein, wenn man damit umgehen kann. Für mich persönlich ist da wahrscheinlich noch ein wenig Übung von Nöten. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, dass ich erstmal “meine“ Marke finden muss, denn mit Sicherheit gibt es wie auch beim Fondant gravierende Unterschiede hinsichtlich der Weiterverarbeitung.
Doch auch so ist wieder ein schöner, leckerer Kuchen im Rahmen eines Produkttestes entstanden, es handelt sich hierbei übrigens um eine Himbeer-Windbeutel-Torte 20141231_155347 mit Buttercreme und weisser Ganache eingestrichen und den Testprodukten sowie verschiedenen bunten Zucker und Streukugeln (die gibt’s übrigens auch im Online-Shop) verziert.20141231_155328
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Die beiden Prägeroller kamen bei mir bisher leider noch zu keinem richtigen Einsatz. Ich habe sie kurz auf einem kleinen Stück ausgerollten Fondant ausprobiert und festgestellt, dass man damit ein wirklich schönes Oberflächenmuster zaubern kann. Da ich die Torte auf Wunsch meiner Tochter allerdings nicht komplett mit Fondant eingedeckt hatte, hatte ich auch keine grössere Testfläche.

 

Ebenso ungetestet sind bisher die wirklich schönen Tortenkartons, da wir die Torte nicht wie geplant zum Weihnachtsbesuch in der Familie 3Stunden im Auto transportiert haben, sondern daheim verspeisten. Die Kartons sind sehr einfach zusammen zu falten, stabil und ein optischer Hingucker, gefallen mir sehr gut.

 

Mein Fazit: Das war ein schöner und sehr aufschlussreicher Test, für den ich mich bei der Handke Media UG und meincupcake.de recht herzlich bedanken möchte. Ich habe tolle neue Produkte kennen gelernt und interessante Erfahrungen gemacht. Jedes der Produkte würde ich erneut kaufen bzw auch zukünftig verwenden.

Motivtorte zur Konfirmation

  • Posted on Mai 13, 2014 at 17:28

Die Tochter einer bekannten Familie wurde am 4.Mai konfirmiert und ich bot – ganz selbstlos *g* – an, einen Kuchen mitzubringen. Bis auf die Bitte, dass es doch irgendwas mit Erdbeeren sein sollte, hatte ich keinerlei Vorgaben. Wie schön :-D  Es wurde dann eine

Windbeutel-Erdbeer-Torte mit Erdbeerbuttercreme DSC_4902

Christliche Symbole, Regenbogenfarben und den Namen des Kindes habe ich mir als Motiv für die Torte ausgedacht.  Für das Innere der Torte habe ich das Rezept der Windbeuteltorte, die ich bereits für die Schlosstorte gemacht habe, ein wenig abgewandelt. Zur Information: die Rezepte und Zubereitung der einzelnen Schichten erfahrt Ihr ganz am Ende des Beitrages. Bitte beachtet im Falle eines Nacharbeitens die einzelnen Schritte!  Und so ist das ganze entstanden:

Zunächst einmal habe ich einen einfachen Biskuit in einer eckigen Springform gebacken, auskühlen lassen und anschliessend zweimal waagerecht geteilt. DSC_4866Auf den unteren Boden habe ich ein kleines Glas (selbstgemachte) Erdbeermarmelade gegeben und verstrichen. DSC_4872Hierauf habe ich den zweiten Boden gelegt und diesen mit der Hälfte der Schmandmasse bestrichen. DSC_4874Auf diese Masse habe ich dicht an dicht die Miniwindbeutel mit Erdbeerfüllung gelegt DSC_4875und anschliessend die restliche Schmandmasse darüber gegeben.DSC_4876Auf diese Schicht kam nun die abgekühlte Erdbeermasse DSC_4878DSC_4879und darüber der letzte Boden oder auch DeckelDSC_4884DSC_4885

Nach dem Kühlen habe ich die Torte in zwei Schichten mit einer Erdbeerbuttercreme eingestrichen, zunächst mit der wie unten angegebenen, zubereiteten Erdbeer-Vanille-Buttercreme, DSC_4887

 

anschliessend die deckende Schicht mit einer Portion abgewandelte Buttercreme, da in dieser hier Vanillepudding enthalten ist, was ggf dazu führen könnte, dass der Fondant sich auflöst. Dem habe ich mit dem höheren Butteranteil entgegengewirkt (siehe Rezept) DSC_4888

geglättet und mit weissem Fondant bezogen

DSC_4889DSC_4890DSC_4891

Die Deko dazu habe ich bereits zwei Tage vorher begonnen zuzubereiten. Dummerweise habe ich das erste Kreuz DSC_4859nicht weit genug aus dem Sprungweg meiner Katze gelegt und so hatte ich einen schönen Fußabdruck darinDSC_4861 und eine Stunde Arbeit war für die Katze…im wahrsten Sinne des Wortes. Aber es hatte auch etwas Gutes, denn beim ersten Kreuz hatte ich falsch angesetzt und es gefiel mir vom Farbverlauf her nicht so besonders. Beim zweiten Mal ist es mir dann besser gelungen… DSC_4862 (1)Für die Tortenumrandung hatte ich mich für verschiedene Blumen und ein paar Schmetterlinge entschieden… die Deko ist komplett aus Fondant, bemalt oder eingefärbt mit Wilton-Farben und die Akzente habe ich mit RGM Back-und Speisefarbe Gold und rotem bzw rosanem Glitter gesetzt.DSC_4901DSC_4865DSC_4860

Und hier noch ein paar Rundum-Ansichten

DSC_4903DSC_4904DSC_4905DSC_4906DSC_4907DSC_4908DSC_4909DSC_4910

Und zu guter Letzt wie angekündigt die Rezepte/Zubereitung.

Den Biskuit – mein erster gelungener überhaupt – habe ich nach dem Rezept von Mia´s Tortenwelt  in dreifacher Menge gemacht.

Zutaten für Biskuitboden:

2           Eier

60 g      Zucker

1 Pck.   Vanillezucker

60 g      Mehl

1 TL      Backpulver

Zuerst werden die Eier und der Zucker und Vanillezucker ganz schaumig geschlagen. In der zwischen Zeit das Mehl und Backpulver mischen. Die Mehlmischung nun sieben und dann unter die Ei-Zuckermasse heben.

Den Teig dann in eine Backform geben und bei Umluft 175°C für ca. 25 min backen.

für mehr Infos zur Menge etc klickt bitte die Seite von Mia an!

Die Schmandcreme und die Erdbeerschicht habe ich aus dem Windbeuteltortenrezept entnommen, das findet ihr auch zb hier in meinen Motivtorten bei der  Schloss-Torte

Torte mit Windbeutelfüllung

Zutaten:

  • 400g Schmand
  • 100g Gelierzucker 2:1
  • 400ml Sahne
  • 2 Päckchen Sahnesteif
  • 3 Blatt Gelatine
  • 1,5 Packungen Mini-Windbeutel mit SahneErdbeercremefüllung (TK)
  • 1/2 Glas Himbeer-Gelee (Bonne Maman) 1 kleines Glas Erdbeermarmelade
  • 500g gefrorene Himbeeren  500g frische oder TK Erdbeeren, kleingeschnitten
  • weitere 6 Blatt Gelatine

Für die Schmandmasse zunächst die 3 Gelatineblätter in etwas Wasser einweichen. Den Schmand mit dem Gelierzucker verrühren. Die Sahne mit dem Sahnesteif steif schlagen. Die Gelatine ausdrücken und auf dem Herd in einem nicht zu kleinen Gefäß (die Schmandmasse kommt noch hinzu) , am besten im Wasserbad, erwärmen. Zunächst 1-2 EL der Schmandmasse unter die Gelatine ziehen und  anschliessend nach und nach die gesamte Masse dazugeben und alles gut verrühren. Zum Schluss die Schmandmasse vorsichtig unter die steifgeschlagene Sahne heben.

Für die Erdbeermasse die Erdbeeren aufkochen,DSC_4880vom Herd nehmen, ggf. mit Zucker abschmecken und die zuvor eingeweichten 6 Gelatineblätter ausdrücken und in den Erdbeeren auflösen. Wenn die Masse weniger als lauwarm ist, auf der Sahne-Schmand-Masse verteilen.

Die Buttercreme ist nach folgenem Rezept von chefkoch entstanden

500 g Erdbeeren, frisch oder TK, aufgetaut
300 g Butter
100 g Zucker
1 Pck. Puddingpulver (Vanillegeschmack)

Die gewaschenen und geputzten Erdbeeren mit dem Pürierstab zu Püree verarbeiten. 0,5 l abmessen.

Mit dem Erdbeerpüree einen Pudding kochen. Dazu das Puddingpulver mit 3 – 4 EL Erdbeerpüree und dem Zucker in einer kleinen Schüssel verrühren. Das restliche Erdbeerpüree zum Kochen bringen, von der Herdplatte nehmen und das Puddingpulver-Gemisch einrühren. Die Masse unter ständigem Rühren nochmal eine Minute lang aufkochen.

Die Butter weich rühren. Wenn sie kalt ist, kann man sie ruhig im warmen Wasserbad rühren. Nach meiner Erfahrung hat die Butter bei etwa 25 – 26°C die optimale Konsistenz für die Weiterverarbeitung.

Dann die Butter weiter schlagen und den auf Zimmertemperatur abgekühlten Pudding esslöffelweise dazugeben. Die jeweils zugegebene Puddingmenge sollte in der Masse verrührt sein, bevor man den nächsten Löffel Pudding dazugibt.

 

DSC_4881DSC_4882DSC_4883Wie bereits oben im Text erwähnt, habe ich die Buttercreme zunächst nach Anleitung zubereitet und für die erste Schicht  gut 2/3 davon verwendet. Für die zweite, schützende und glättende Schicht habe ich das restliche Drittel Buttercreme noch mal mit gut 75g Butter verschlagen. Die eigentliche Buttercreme härtet schon gut ab und wahrscheinlich reicht auch schon die einfache Variante zum Einkleiden mit Fondant, allerdings muss die Torte dazu die ganze Zeit kühlstehen,was ich nicht gewährleisten konnte – daher diese Vorsichtsmaßnahme mit der zusätzlichen Butter :-D

 

 

Fahrrad – Freunde – Motivtorte zum 50. Geburtstag

  • Posted on April 23, 2014 at 11:43

Schon seit einer Weile will ich Euch meine letzte aufwändigere Torte zeigen – die Motivtorte für einen Fahrradfahrer zum 50. Geburtstag.

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Darunter versteckt sich ein polnischer Schokoladenkuchen, das Rezept dazu findet Ihr HIER.

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Einfach in einer eckigen Springform gebacken. Ihr könnt natürlich aber auch eine runde Form verwenden. DSC_4388

Eingestrichen habe ich den Kuchen dieses Mal mit einer einfachen ButtercremeDSC_4394

 Erst einmal ganz dünn um die Krümel zu binden….

DSC_4393dann rundum, so dass alles bedeckt ist…

DSC_4397DSC_4396und dann mit Fondant bezogen DSC_4398DSC_4399und ausdekoriert.DSC_4402 DSC_4403DSC_4406Die kleinen Dekorationen habe ich größtenteils bereits während der Back – und Abkühlzeit des Kuchens hergestellt. DSC_4391Für die Feinheiten wie Goldstaub DSC_4401und ähnlichemDSC_4392 habe ich wie so oft in letzer Zeit zu den Dekomaterialien von der Rosenheimer Gourmet Manufaktur gegriffen – von deren Artikeln bin ich ja sehr angegtan, wie Ihr sicherlich schon bemerkt haben dürftet *lach*

Hier noch ein paar (Detail-) Ansichten der Torte:

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Prinzessinnenschloss – Motivtorte Schloss

  • Posted on Februar 23, 2014 at 00:47

Mein inzwischen 4jähriges Patenkind ist ein typisches Mädchen. Ihre Welt ist pink. Und rosa. Und… pink ;-)  Somit keine Frage, als ich gebeten wurde zum Geburtstag einen Kuchen mitzubringen, war mir klar, auch hier  sollte es dann ein (Alp-) Traum in Pink sein…und da ich zum Glück sonst keinerlei Vorgaben hatte, entschied ich mich für ein Schloss für meine kleine Prinzessin.

Wie üblich hatte ich zu Beginn keine Ahnung, was am Ende vor mir stehen würde.

DSC_4218Der Reihe nach. Der Hauptteil der Torte, das quadratische Mittelstück, ist eine

Torte mit Windbeutelfüllung

Zutaten:

  • 400g Schmand
  • 100g Gelierzucker 2:1
  • 400ml Sahne
  • 2 Päckchen Sahnesteif
  • 3 Blatt Gelatine
  • 1,5 Packungen Mini-Windbeutel mit Sahnefüllung (TK)
  • 1/2 Glas Himbeer-Gelee (Bonne Maman)
  • 500g gefrorene Himbeeren
  • weitere 6 Blatt Gelatine

Da mir das Ganze schon genug Arbeit machen würde und ich weniger Zeit als gedacht hatte, musste ich leider auf einen fertigen Boden zurückgreifen. Meine Wahl fiel hier auf einen hellen Wiener Boden. Da ich allerdings eine eckige Torte haben wollte, musste ich diesen erstmal meiner Form passend zurechtschneiden. Die abgeschnittenen Randstücke habe ich dazu verwendet, die Lücken an den Ecken  zu schliessenDSC_4175Den ersten vorbereiteten Boden legt man in einen Tortenring (siehe Bild). Man kann natürlich den Boden auch in rund belassen und einen runden Tortenring verwenden oder den Boden selbst backen und zweimal durchschneiden…

Der untere Boden wird mit dem Himbeergelee bestrichen

DSC_4176Für die Schmandmasse zunächst die 3 Gelatineblätter in etwas Wasser einweichen. Den Schmand mit dem Gelierzucker verrühren. Die Sahne mit dem Sahnesteif steif schlagen. Die Gelatine ausdrücken und auf dem Herd in einem nicht zu kleinen Gefäß (die Schmandmasse kommt noch hinzu) , am besten im Wasserbad, erwärmen. Zunächst 1-2 EL der Schmandmasse unter die Gelatine ziehen und  anschliessend nach und nach die gesamte Masse dazugeben und alles gut verrühren. Zum Schluss die Schmandmasse vorsichtig unter die steifgeschlagene Sahne heben.

Den zweiten Boden auf die Himbeerschicht auflegen. Auf diesen Boden nun die Hälfte der Schmand-Sahne geben.

DSC_4177Hierauf nun die Windbeutel dicht an dicht verteilen

DSC_4178und mit der restlichen Schmand-Sahne bedecken.

DSC_4179Nun die Torte für mindestens 2-3 Stunden oder über Nacht kühlstellen. Dank der Aussentemperaturen konnte ich die Torte problemlos über den Vormittag im “Freiluftkühlschrank” , sprich auf der Terrasse, stehen lassen. Die Kühlzeit kann nun für die Vorbereitung der Dekoration benutzt werden ;-)

Nach der Kühlzeit die Himbeeren aufkochen, vom Herd nehmen, ggf. mit Zucker abschmecken und die zuvor eingeweichten 6 Gelatineblätter ausdrücken und in den Himbeeren auflösen. Wenn die Masse weniger als lauwarm ist, auf der Sahne-Schmand-Masse verteilen.

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Zum Schluss noch den dritten Boden auflegen

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und die Torte ein weiteres Mal kühl stellen. Wenn die Fruchtmasse fest ist, den Tortenring lösen. Übrigens, wer keine Motivtorte daraus machen will,kann den oberen Boden auch weglassen und die Torte so servieren :-) DSC_4190

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Nun kommt das übliche Prozedere. Vor dem Einkleiden mit Fondant muss die Torte eingestrichen werden, wozu ich wieder einmal Ganache verwendet habe.

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Als Fondantdecke habe ich zum ersten Mal den Rollfondant der Rosenheimer Gourmet Manufaktur (RGM) ausprobiert. Ich war sehr zufrieden, liess er sich doch problemlos kneten und ausrollen. DSC_4198

Auch das Beziehen der Torte mit diesem Fondant verlief relativ problemlos, auch wenn ich zugeben muss, dass es mir wohl nie gelingen wird, so wirklich glatte Flächen hinzubekommen :-)

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Hurra, hurra der Grundstock des Schlosses steht!!!

Das war der einfache Teil ;-)

Kommen wir nur zur Dekoration . Diese besteht zum  Einen aus den Türmchen und Zinnen AUF dem Grundstock und zum Anderen aus den Seitentürmen NEBEN dem Grundstock.

Die Zinnen sind ganz einfach rechteckiger Mäusespeck, Marshmellows.

Die Randdeko mit den Fillypferden habe ich so fertig bei “Müller” gekauft.

Die kleinen Türmchen auf dem Kuchen besehen aus:

1Minischokokuss, 1 Eiswaffel-Becher, 1 Kokosball  (Charmellows)

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Die Eiswaffeln für die Türmchen habe ich zunächst mit gefärbter Schokolade überzogen und mit verschiedenen Dekoartikeln versehen. Die kleinen Becher sind mit goldenen und silberen Nonpareilles bestreut, die großen Waffeln mit pinkem essbaren Glitzer und Goldpuder (Back und Speisefarbe Gold Sparkles), beides ebenfalls von RGM.DSC_4316  Die Schokoküsse sind mit rosagefärbtem Icing bestrichen, damit habe ich das Ganze auch zusammengeklebt.DSC_4187 Im Endeffekt hätte ich auch die Waffeln sofort mit dem Icing färben und mir den Part mit der Schokolade sparen können :-)

Für die Seitentürme habe ich kleine Küchlein gebacken. Den Teig innendrin habe ich in verschiedenen Rosa/Lilatönen gefärbt. DSC_4160

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Für die richtige Höhe habe ich die Küchlein auf halber Höhe halbiert. Man könnte da auch einfach Muffins verwenden, aber mir gefiel die Form meiner Küchlein so gut. DSC_4166Die Kuchenteile habe ich mit verschieden gefärbtem Icing überzogen und mit Goldpuder und rosa Glitzer bestreut.

DSC_4168DSC_4169Nun nur noch die vorbereiteten Eiswaffel – Turmspitzen DSC_4153darauf befestigen und mit einigen Fondant-Blümchen verzieren  und fertig waren meine Ecktürmchen. Diese werden einfach nur seitlich neben den Hauptkuchen gestellt und nicht weiter befestigt

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Noch ein paar Details wie Schloss-Tor, Name und Alter sowie ein paar Blümchen und Schmetterlinge aus Fondant, jede Menge rosa Glitzer und es war geschafft… der (Alp-) Traum in pink war fertig!

DSC_4204DSC_4206DSC_4210DSC_4205Mein Patenkind hat sich sehr gefreut und mit offenem Mund staunend davor gestanden. Und so sah die Torte übrigens im Anschnitt aus:

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Pferde – Motivtorte

  • Posted on Februar 22, 2014 at 18:57

Dies war wohl meine allererste Torte, die ich Motivtorte nennen dürfte. Meine ältere Tochter hatte sich zu ihrem 10. Geburtstag, 2008, einen “Pferdekuchen” gewünscht. Damals hatte ich von Fondant und Co allerdings noch nicht einmal etwas gehört. Die Deko besteht komplett aus Schokolade. Den Pferdekopf habe ich aus geschmolzener Kuvertüre auf Folie gemalt und im Gefrierschrank fest werden lassen. Die restliche Deko besteht aus Keksröllchen und Mikadostäbchen (Schokoladen-Keks), aus Weingummischnüren, grünen Streuseln   und heller und dunkler  Kuvertüre. Darunter befindet sich wahrscheinlich ein einfacher Marmorkuchen.

pferdetorte

Motivtorte Buch – Hardcover oder Taschenbuch?

  • Posted on Februar 22, 2014 at 10:32

Es begann damit, dass meine kleine Tochter der Meinung war, dass ich ja nieeeeeeeeee so tolle Motivtorten für SIE backen würde und endete damit, dass sie Sorge hatte zum ersten Mal in ihrem Leben KEIN Buch zum Geburtstag zu bekommen. Da ich dies von meiner Seite her wirklich nicht gewährleisten konnte, stand das Thema für ihren Kuchen natürlich schnell fest. Sie würde ihre Motivtorte bekommen und sie würde ihr Buch bekommen. Doch der Reihe nach… wie so oft hatte ich zu Beginn ja nicht wirlich einen Plan und nur so ungefähr eine Idee, wie das Ganze am Ende aussehen könnte. Ich habe inzwischen folgendes gelernt: die Ideen kommen mit der Gestaltung. Es hat wenig Sinn sich im Vorfeld total den Kopf zu zerbrechen. Solange das ungefähre Motiv steht, genügts. Der Rest kommt beim Arbeiten. Klar war für mich nur eines, es würde ein trockener, relativ einfacher Kuchen im Inneren sein, denn zum Einen hatte ich wirklich keine Lust auf etwas Aufwändiges, zum Anderen sollte der Kuchen ja in der Schule einfach auf der Hand zu essen zu sein. Ich entschied mich also für einen

3-Schichten-Kuchen (wenn man es genau nimmt, sinds sogar 4 Schichten)

Dazu braucht man folgende Zutaten (reichen für eine große rechteckige Form/Fettpfanne, für 3 Bücher)

für den All-in-Teig: (3.Schicht)

500g Zucker

500g Butter

10 Eier

1 Päckchen Vanillezucker

500g Mehl

1 Päckchen Backpulver

für die 1. Schicht

Schokostreusel

für die 2. Schicht

Nuss-Nougat-Creme (Nutella) oder auch Kakao

Aus den Zutaten der 3. Schicht einen Rührteig zubereiten, dazu Zucker/Vanillezucker mit Butter schaumig schlagen, dann die Eier einzeln, jedes Ei etwa 30 sek, unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und in zwei Schwüngen unterziehen.

Den Teig nun in 3 Teile aufteilen. Einen Teil mit Schokostreusel und einen Teil mit Nuss-Nougat-Creme anreichern (Menge nach Augenmaß), den letzten Teil natur belassen. Im übrigen kann man natürlich auch nach belieben austauschen, zb Kokosflocken oder Nüsse etc unter den Teig ziehen.

Eine Fettpfanne gut einfetten und die 1. Schicht (hier mit Schokostreuseln) einfüllen. Anschliessend die 2. Schicht darübergeben und zum Schluss die 3. Schicht. Ich habe zunächst nur einen Teil des “natur” Teiges über den Schokoladenteig gegeben und das ganze mit einer Gabel durchzogen  (Marmor) und dann erst die komplette helle Schicht drüber gegeben, so hatte ich quasi meine 4. Schicht

Den Teig bei 175 Grad etwa eine Stunde backen (bei mir ging er sehr hoch), Stäbchenprobe machen und auskühlen lassen. DSC_4296

Da der Kuchen mit Hubbel gebacken war, also in der Mitte hochging, musste ich ihn nicht nur in die passenden Stücke, sondern auch gerade schneiden. Aber das bin ich ja gewohnt, passiert mir ja irgendwie immer.

Die Ganache, die ich brauche um den Kuchen vor dem Einkleiden mit Fondant einzukleistern, hatte ich bereits zeitig vorher fertig gemacht. Für die Ganache habe ich 200ml Sahne und 400g Vollmilchschokolade verwendet. Dazu wird die Sahne kurz erhitzt, dann die kleingehackte Schokolade unter gelegentlichem Rühren darin aufgelöst. Für gewöhnlich kommt diese Masse dann – am besten über Nacht – an einen trockenen kühlen Ort, wie zum Beispiel den Keller und wird vor Gebrauch noch einmal hell aufgeschlagen. Wenn man es wie ich eilig hat, tuns auch ein paar Stunden im Freiluftkühlschrank, solange die Temperaturen noch im Keller sind ;-) Zum Einstreichen kann man ganz gut kleinere Mengen mit einem Löffel abstechen und in einer kleinen Schüssel in der Mikrowelle kurz!! erhitzen, dann lässt sie sich einfacher verstreichen. DSC_4297

Nach dem Auskühlen hiess es dann erstmal mit Ganache einstreichen und glätten und anschliessend, nach dem Trocknen, ging es dann ans Dekorieren. Eigentlich wollte ich zwei oder drei “Bücher” stapeln, doch ich musste feststellen, dass mir der Kuchen dafür doch etwas zu hoch war und ich entschied mich für zwei einzelne Bücher, einmal in “Hardcover” und einmal in “Taschenbuch” – Format.

Als erstes war das Hardcover-Buch dran. Es sollte ein wenig an eines von Carinas Lieblingsbüchern erinnern – Die Tribute von Panem – und/oder grün sein, denn Grün ist ihre Lieblingsfarbe. Da ich schon bei meiner Prinzessinschloss-Torte gute Erfahrung mit dem fertigen Fondant der Rosenheimer Gourmet Manufaktur (RGM) gemacht, war klar, dass ich diesen wieder verwenden würde. Ich hatte noch ein Paket weissen Fondant da, den ich mit Wilton-Farbpaste “hellgrün” marmorierte.

Zunächst mussten die Buchseitenkanten her. In Anlehnung an ein Rezept in einer Backzeitschrift verwendete ich hierzu Marzipan, dass ich dünn auf die richtige Größe ausrollte und auf die Kanten drückte (es klebte nur schwerlich). DSC_4298 Anschliessend schlug ich den Kuchen von der Oberseite her bis zum “Buchrücken” mit Fondant ein, wobei ich die Kanten rundum ein klein wenig überstehen liess und sie nach innen einrollte.DSC_4299 Die unteren Buchkanten formte ich aus langen Fondantrollen, die ich rundum andrückte.

 

 

Dann kam die Frage nach dem Titel…kurz, knackig und Carinas Geburtstag implizierend sollte es sein… so kamen wir zu folgendem Buchtitel.

Der Titel besteht ebenfalls aus Fondant und ist mit wenig Icing (steifgeschlagenes Eiweiss mit gesiebtem Puderzucker zu einer relativ festen Masse verrührt) befestigt. Für die Aufschrift habe ich etwas Wiltonfarbe “burgund” mit einigen Tropfen Vanilleextrakt gemischt und mit einem Pinsel aufgetragen. DSC_4304Da mir die “Seiten” marzipanfarben gar nicht gefielen, habe ich sie rundum mit Icing eingestrichen und mit einem Rädchen die Linien eingezogen (geht auch mit nem Zahnstocher)DSC_4302DSC_4300DSC_4301

Hier und da noch ein paar Details und fertig war das Buch. DSC_4303DSC_4305

Das zweite Buch entstand nach dem gleichen Prinzip, nur dass es diesmal ein kleineres Format  (Taschenbuch) hatte und ich die Aktion mit dem Marzipan weggelassen und gleich das Icing verwendet hatte. Dadurch hat dieses Buch zwar keine weißen Buchkanten, weil die Ganache komplett durchscheint, aber Carina versicherte mir, dass sie auch ein Buch mit schwarzen Seiten besitzt ;-) Diesesmal habe ich den weißen Fondant mit etwas rotem Fondant (Altbestand) verknetet um eine marmorierte Fläche zu erhalten.

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Alles in allem war ich doch zufrieden mit den Büchern, auch wenn sie teilweise etwas schief geraten sind und mir die Buchkanten mit dem Marzipan nicht so wirklich gelungen sind (ich fand es recht schwierig das Marzipan sauber in die richtige Länge auszurollen. In Zukunft würde ich dazu wohl auch eher Fondant verwenden!) Aber  meine Tochter hat sich sehr gefreut und war sehr stolz, diesen Kuchen mit in die Schule zu nehmen – und das ist doch die Hauptsache

Haifischbecken Motivtorte Kölner Haie – KEC

  • Posted on Oktober 20, 2013 at 15:55

Meine Freundin hat sich vor einer Weile zu Ihrem Geburtstag eine Kölner Haie Torte gewünscht. Ich sagte Ihr, kein Problem, mache ich. Zu dem Zeitpunkt dachte ich noch an eine einfache mit Fondant eingekleidete Torte mit Haielogo. Aber dann sah sie eine ganz tolle “Blumenkastentorte” und wollte auch so etwas ähnliches haben. Also habe ich improvisiert und kombiniert und herausgekommen ist das Haifischbecken ;-)

Basis des ganzen Kuchens ist ein Nusskuchen Stockholm, ein sehr leckerer, sehr einfacher Nusskuchen, in einer Springform gebacken und später ein wenig begradigt (Hubbel)… und nicht wundern, dass er so dunkel aussieht, er war NICHT angebrannt :-D. Wenn Ihr den Kuchen nachbacken wollt, bitte beachtet die Kommentare, denn das ursprüngliche Rezept ist nicht ganz korrekt.Diesen Kuchen habe ich zunächst mit einem Schokoladenguss eingestrichen. Da meine Freundin nun ja einen “Blumenkasten” wollte, kam jetzt die für mich nervigste Arbeit… jede Menge Duplos mit noch etwas zusätzlicher flüssiger Schokolade an den fast getrockneten Nusskuchen zu kleben… für solche Aufgaben bin ich wirklich zu ungeduldig, am Liebsten hätte ich gerne alle Duplos gleichzeitig drangeklebt. Aber auch das habe ich irgendwann geschafft.

Auf den Basiskuchen kam auf Wunsch meiner Freundin eine Rochersahne.Dazu habe ich ca 24 eisgekühlte  Rocherkugeln in der Küchenmaschine kleingehackt und unter 400g steifgeschlagene sahne gehoben. Diese Masse habe ich dann in die Duplokuchenform gefüllt :-)

Für das “Wasser” habe ich zunächst einen einfachen Trockenkuchen gebacken, dessen Teig ich zuvor mit Wilton-Gelfarben “royalblau” eingefärbt hatte.

Diesen Kuchen habe ich dann von den “harten” Stellen befreit und das weiche Innere schön zerkrümelt und auf die Rochersahne gegeben.

 

 

 

 

Nun fehlte nur noch die Deko. Im Ermangeln von Haien musste ich leider auf verkleidete Delfine zurückgreifen, aber ich finde, das tut dem ganzen keinen Abbruch. Ich habe weisse saure Delfine verwendet, denen ich mit ein wenig rot und schwarz zu unseren Traditionsfarben verholfen habe.

Der Puck in der Mitte besteht im übrigen aus ganz simplem schwarz/rot gefärbtem Marzipan.

Ich glaube, meiner Freundin hat der Kuchen ganz gut gefallen und geschmeckt hat er auf jeden Fall sehr gut, auch wenn er aufgrund der Krümel obendrauf etwas schwer zu schneiden ist und vor allem SEHR mächtig… mehr als ein Stück davon ist kaum zu schaffen :-)

Schalketorte die Dritte

  • Posted on September 1, 2013 at 12:41

 

Ende Mai wurde ich gebeten, doch noch eine weitere Schalketorte (für besagte Kollegin) zu backen. Leider fiel dieser “Auftrag” genau vor meine Abreise in den Urlaub und somit musste ich etwas basteln, was für mich schnell und einfach zu machen war und ausserdem mindestens 3 Tage haltbar ist.

Ich entschied mich für einen einfachen All-in-Rührteig mit Marmeladenschichten dazwischen, eingedeckt mit Ganache und Fondant. Über die Deko hatte ich mir dieses Mal im Vorfeld null Gedanken gemacht, ich wollte einfach improvisieren. Da es eine eckige Torte sein sollte, in Anlehnung an die Schalke Torte 2.0.

Zunächst mussten also mal die Böden her… wie gesagt es handelt sich hier um einfachen Rührkuchen, da ich den besser kann als Biskuit und sich dieser Kuchen aufgrund seiner hohen Eimenge sehr lange frisch hält.

Anschliessend war es Zeit für die Füllung, diese bestand ganz einfach aus einer eingekochten Beerenmarmelade (selbstgemachte Erdbeer/Erdbeer-Vanille), sehr süß und sehr lecker :-D

Mit dieser bestrich ich dann ganz einfach die einzelnen Böden

Die Ganache hatte ich bereits am Vortag zubereitet und brauchte sie nur noch gebrauchsfertig aufzuschlagen.

und die fertig zusammengesetzten Teile wie gehabt mit der Ganache einzuschmieren…

Während der Kühlzeit habe ich mir Gedanken über die Deko gemacht, denn dieses Mal hatte ich nur begrenzt Zeit und wollte bzw konnte keine großen Logos oder sonstwas gestalten. Zunächst ging es dann wie gehabt an das Eindecken der Torte mit Fondant.

Darin bin ich wahrlich kein Meister, irgendwie gelingt es mir trotz sämtlicher Tricks und Zubehöre noch immer nicht, eine Torte glatt und ordentlich mit Fondant einzudecken :-(. Aber egal, bin nun mal kein Konditor.

Erst nochmal ein bißchen blaue Farbe mit ins Spiel bringen… mit der marmorierten Oberfläche fallen die kleineren Patzer auch wenigstens nicht so auf. Nun geht es ans Testen… wie sieht die Deko am Besten aus und wie wird das Endergebnis aussehen? Aber schaut selbst, ich hab noch ein paar Bilder für Euch!

Schalke 04 – Torte 2.0

  • Posted on Mai 11, 2013 at 21:48

Ihr erinnert Euch an meine Kollegin, die mich bat ihr einen Schalkekuchen für ihre Tochter zu backen? Bestimmt, ist ja erst ein paar Tage her :-) Sie hatte ja gleich zwei Torten/Kuchen bei mir “geordert” und morgen steht nun eben der Geburtstag des Sohnes an.

Nach dem Wahnsinns-Fondant-Erlebnis bei der ersten Torte, hatte ich mir geschworen, heute mache ich es mir einfacher! Kein langes Gefummel, keine aufwendige Füllung, zack zack. Naja Ihr wisst ja… erstens kommt es anders….

Ich hatte mich schon lange im Vorfeld für eine Giotto-Sahne-Füllung entschieden. Da sich aber Fondant und Sahne ja nicht so sonderlich gut vertragen, wollte ich es diesmal mit der “Ringmethode” probieren… (ok, kein Ring, war ja rechteckig, aber im Grunde das Gleiche)… tja und es ist kein Geheimnis dass ich nen kleinen Knick in der Optik habe … somit wurde mal wieder alles krum und schief… ach, schaut doch einfach selbst…

Zunächst habe ich einen Standard-0815-All-in-Teig-Kuchen gebacken.

Diesen habe ich dann mit Hilfe meines Backrahmens ausgeschnitten….

Den unteren Boden habe ich mit Nuss-Nougat-Creme bestrichen

und anschliessend den zurechtgestutzen Rahmen daraufgesetzt. Dann habe ich den Kuchen mit der vorbereiteten Giotto-Sahne gefüllt, glattgestrichen und den Deckel aufgesetzt.

Bereits gestern hatte ich eine Vollmilchganache vorbereitet, mit der ich den Kuchen dann – wie üblich – zweimal einstrich und (zwischenzeitlich) kühlte.

Die Ganache war sehr fest und ich musste sie leicht erwärmen um sie gescheit zu verstreichen. Leider bekam ich es nicht so glatt, wie ich es mir gewünscht hätte.

Während die Torte kühlte, war es für mich an der Zeit, mir mal Gedanken über die Deko zu machen. Denn im Gegensatz zur ersten Torte hatte ich nicht wirklich einen Plan. Ich hatte noch Unmengen Reste von den misslungenen Fondant-Überzug-Versuchen, die ich gerne verarbeiten wollte….

So entschied ich mich doch erstmal für einen mir für den S04 bekannten Schlachtruf :-)

Den durchgekühlten, fertigen Kuchen bezog ich dann mit weißem Fondant. Musste dabei leider feststellen, ich konnte es drehen und wenden, wie ich wollte, irgendwie reichte er nicht… aber da wusste ich mir zum Glück noch zu helfen und ich finde, es sieht gar nicht schlecht aus mit den blauen Rändern :-)

Und so sah das gute Stück dann am Ende aus…ich hoffe, dem Geburtstagskind gefällts.

 

Schalke 04 Motivtorte

  • Posted on April 24, 2013 at 20:08

Eine Arbeitskollegin, die weiss, dass ich gerne backe, bat mich eine Torte für die Geburtstage ihrer Kinder zu machen. Gemäß der Leidenschaft der Beiden soll es jeweils eine Schalke 04 Torte sein. Eine solche hatte ich bereits im September sehr(!) spontan, aus einer Laune heraus und ohne großes Zubehör/Zutaten für einen Freund gezaubert…

dieses Mal wollte ich aber fast ausschliesslich mit Fondant arbeiten. Da ich die nächste Woche viel zu tun habe, habe ich heute mit der Deko für die erste Torte (wird am 2.5. geholt) begonnen…

Bin mir noch nicht ganz schlüssig, welche Variante schöner ist, das Blau in weiss oder das Blau in blau.

Das ist erstmal der Anfang, alles andere mache ich dann zeitnah mit der Torte. Ihr dürft gespannt sein, ich bin es auch :-D

02.05.2013

Es ist vollbracht. Die Torte ist geliefert. Aber bis dahin wars ein (stunden-)langer Weg, das könnt Ihr mir glauben.

Ich hatte ja bereits alles im Kopf, im Grunde musste nur noch der Träger gebacken und gefüllt werden und dann mit Fondant bezogen… Motiv war ja so weit fertig. Nach längerem Hin und Her hatte ich mich dazu entschieden, meinen Kuchen mit einer Erdbeerbuttercreme und frischen Erdbeeren in zwei Schichten zu füllen und anschliessend den Kuchen mit weißer Ganache einzustreichen. Das funktionierte auch alles wunderbar. Alle Komponenten bereitete ich schon tagszuvor zu, um dann am gestrigen Feiertag ruckzuck mit dem Einkleiden und Dekorieren zu beginnen… aber Pustekuchen.

Doch der Reihe nach…

Der Grundstock meiner Torte ist ein einfacher Rührteigkuchen, mit Biskuit hab ich doch immer so meine Probleme. Natürlich konnte sich dieser nicht entgehen lassen, mit Hubbel zu backen, aber was solls… wozu habe ich ein scharfes Messer?

Also schnurstracks drei Teile draus gemacht und weitergehts… ran an die Erdbeer-Vanille-Buttercreme. Das Rezept dazu findet ihr HIER  und so schaut sie aus….

und schmecken tut die, ich sags Euch, schön fruchtig. Schnell noch die Erdbeeren für die erste Schicht kleingeschnippelt

und weiter gehts im Takt, der untere Boden der Torte wird der Hälfte der Buttercreme bestrichen

und anschliessend mit den kleingeschnittenen Erdbeeren belegt.

Anschliessend kommt die zweite Hälfte der Buttercreme auf den zweiten Boden, diesmal allerdings ohne Erdbeeren und zum Schluss der Deckel oben drauf. Der sieht nun ein wenig verunglückt aus, da ich ihn begradigen musste (Ihr wisst schon, der Hubbel) aber da man es hinterher eh nicht mehr sieht, war es mir auch relativ egal :-)

Nun musste die Torte natürlich schön mit Ganache eingestrichen werden. Dieses Mal habe ich eine weiße Ganache gemacht, im Verhältnis 600g weiße Kuvertüre auf 200g Sahne.

Diese durfte dann eine Nacht im Keller verbringen, bevor sie gebrauchsfertig aufgeschlagen und zum Einstreichen verwendet wurde.

Ich habe die Torte zunächst dünn eingestrichen, die Ganache trocknen lassen und dann erneut eingestrichen, anschliessend kühl gestellt.

Nun endlich war es soweit, es konnte ans Einschlagen und Dekorieren gehen. Im Kopf hatte ich eine blau-weiß- marmorierte Fondantdecke und so mischte ich meinen blauen Fondant mit dem weissen und hatte – ruckzuck- himmelblau. Ja supi so war das ja nicht gedacht. Nach ein paar weiteren Marmorierversuchen, die auch teilweise gelangen, aus anderen Gründen aber verworfen wurden, machte ich mich ans Ausrollen. Doch da konnte ich machen, was ich wollte, sobald ich die Masse anhob, riss sie ein. Mehrere Male gelang es mir die Fondantdecke auf den Kuchen zu legen, spätestens dann war es allerdings vorbei. Sage und schreibe 2,5 Stunden versuchte ich es, doch inzwischen war der Fondant relativ trocken, hart und bröselig. So suchte ich schnell bei mir bekannten Fondantspezialisten nach Rat, doch egal was ich tat, nix half mehr. Das einzige was ich noch hinbekam, war ein etwa Desserttellergroßer Kreis. Nun gut, den würde ich sicher noch verwenden können. Mit den Nerven dem Ende nahe, entschloss ich dann doch von dem Bild in meinem Kopf abzulassen und eine andere Variante zu beginnen… so nahm ich frischen weißen Fondant, der durch meine inzwischen doch leicht blau gefärbten Finger eine hübsche hellblaue Marmorierung bekam (warum nicht gleich so???) und binnen kürzester Zeit war die Torte eingeschlagen. Ich frage mich immer noch, warum ich mich Ewigkeiten mit dem blauen Fondant rumgeschlagen habe (ebenso frage ich mich, woran es lag, dass er sich so schlecht verarbeiten ließ). Nun gings ans Dekorieren, hatte ich jetzt also eine weiße Untergrundfläche, ein blaues Motiv und weisse und blaue Buchstaben, musste ich überlegen wie ich diese Deko möglichst hervorheben konnte. Verschiedene Varianten kamen in Frage… und dann hatte ich mich endlich entschieden… und das eh schon mitgenommen aussehende Emblem rutschte mir aus der Hand. Nun stand ich was die Deko anging quasi zur Hälfte am Anfang und ich hatte keine Geduld mehr. Hilfe nahte dann in Gestalt meiner großen Tochter, die sich erbarmte und ein neues Emblem aus weißem Fondant schnitt und es dann, damit es sich besser abheben konnte, mit königsblauer Farbpaste bepinselte. Da sich auf der Torte noch Klebereste vom Erstversuch befanden, füllte ich die Leerflächen des Emblems noch mit Icing auf…voila. Die Geduld zu warten, bis die blaue Farbe trocken ist und sich so nicht mehr mit dem weissen Guss vermischen würde, brachte ich leider nicht mehr auf.

Und dies war dann das Endresultat. Mit Sicherheit nicht perfekt, aber dennoch war ich einigermaßen zufrieden und auch meiner Kollegin hat die Torte gut gefallen. Gespannt bin ich nun auf die Reaktion der Tochter… Bilder vom Anschnitt habe ich mir erbeten :-)