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Deutschland-Biskuits

  • Posted on Juni 26, 2014 at 20:53

Anlässlich des Spieles unserer Nationalmannschaft wollte ich gestern ein paar Nationalflaggencakepops machen… doch wie immer, wenn ich mir etwas bestimmtes vornehme, kommt etwas anderes dabei raus. Zunächst gab es dann eben anstatt Cakepops Cakebits … leckere kleine Kuchenhäppchen. DSC_5151Kuchenbasis ist ein dreigeteilter Biskuitteig.

Für den Biskuit braucht man

  • 6 Eier
  • 180g Zucker
  • 3 Päckchen Vanillezucker
  • 180g Mehl
  • 3 TL Backpulver

Die Eier mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig rühren, das gesiebte Mehl mit dem Backpulver vermischt unterziehen.Den Teig in drei Teile aufteilen und in den Farben schwarz, rot und gold einfärben (selbstverständlich kann man auch jede andere Farbkombination nehmen) Zunächst den schwarzen Teig in eine geeignete Backform geben (ich habe eine quadratische Springform verwendet), glattstreichen und ca. 10-15 min bei 175 Grad backen (Stäbchenprobe, jeder Ofen ist anders!). Auskühlen lassen und ggf. zurecht schneiden. DSC_5148Mit den beiden anderen Farben genauso verfahren.

Für die Füllung eine Buttercreme zubereiten. Dazu

  • 50g weiche Butter mit
  • 260g Puderzucker und
  • 1-2 EL (Erdbeer-)Buttermilch verrühren

Die Buttercreme dünn auf den goldenen Boden streichen, den roten Boden auflegen, ebenso bestreichen, den schwarzen Boden auflegen. Das ganze kühlstellen bis die Creme fest ist. DSC_5150

Obwohl ich rein schwarze Farbe (Wilton) verwendet habe, ist mein Farbton eher violett geworden. Aber ich finde es sieht trotzdem ganz gut aus. DSC_5149Den Kuchen in kleine Quadrate schneiden, dabei das Messer zwischen den Schnitten immer wieder säubern. Wer möchte, kann auch die obere Schicht etwas dicker mit der Buttercreme bestreichen und ausdekorieren, so habe ich es hier gemacht.

Die kleinen Häppchen in Muffinförmchem stellen, ggf ausdekorieren und servieren. DSC_5152

Aus den übriggeblieben Biskuitresten, also den abgeschnittenen Rändern, habe ich Krümel bereitet (einfach die Reste in der Küchenmaschine kleingemahlen) DSC_5154und mit flüssiger Butter verknetet. Die Buttermenge habe ich nach Gefühl genommen, ich schätze es waren etwa 40-50 g Butter pro Farbe, die ich nach und nach löffelweise unter die Krümel gerührt habe. Die Krümel müssen mit der flüssigen Butter zusammen eine weiche, formbare aber nicht zu feuchte Masse ergeben.

Die Masse habe ich der Reihenfolge schwarz – rot – gold in eine gefettete Servierring-Form gedrückt und etwa 30 min kühlgestellt. Anschliessend habe ich den Rahmen entfernt und den Würfel gedreht.DSC_5155

Für das Topping habe ich dieses mal eine Schlagcreme (Sahneersatz, zu finden bei den Backartikeln) mit 125ml kalter Milch verrührt und auf das Biskuittörtchen gestrichen. :-) Für die Deko habe ich auf fertige Zuckerfigürchen zurückgegriffen… die waren noch da…DSC_5159

Und da ich gerne zwei meiner drei neuen Servierförmchen ausprobieren wollte, gibts das ganze gleich mal in zwei verschiedenen Größen. DSC_5156DSC_5157

 

Erdbeer-Vanille-Charlöttchen

  • Posted on Juni 15, 2014 at 15:36

Wie so oft, war mir nach etwas Leckerem und wie so oft, wollte ich dazu einige Reste verwerten. Diese Resteverwertung und meine spontanen “Zusammenrühraktionen” erschweren es mir leider,  meine “Rezepte” zu veröffentlichen. Vor allem, wenn mir dabei noch ein paar Missgeschicke passieren, die ich zwar theoretisch zu ändern weiss, aber eben praktisch nicht so gemacht habe. Diese Torte ist so ein Fall. Ich habe im Rahmen meiner “Backaktion mit Verpoorten” ein bisschen experimentiert….DSC_5137

Die Torte besteht im Grunde aus drei Schichten.

  • Krümel-Kühlschrank-Boden
  • Erdbeersahne
  • Vanillecreme mit Eierlikör

und der Dekoration aus

  • Löffelbiskuit
  • Erdbeeren
  • Kekskrümeln

Ich versuche nun, Euch das Ganze als Rezept darzustellen. EVZoben

 

Für den Krümelboden braucht ihr

  • ca 350g Krümel, also fein zerkleinerte Kekse, Kuchenreste, Eiswaffeln, Löffelbiskuits… was gerade da ist. Bei mir handelt es sich hier um eine Mischung restlichen Limettenkuchen und Eiswaffeln!
  • 125g weiche Butter
  • 1 EL Eierlikör (kann auch weggelassen werden)

Die feinen Krümel (ich habe die Stücke in der Küchenmaschine sehr fein zerkleinert) mit der weichen, fast flüssigen Butter und ggf dem Eierlikör gut verkneten. Die Masse in eine gefettete, gemehlte, (glatte) Tortenboden- oder Quicheform geben und andrücken. Kalt stellen, mindestens 30min.

Zwischenzeitlich kann die Erdbeersahne zubereitet werden. Dazu benötigt Ihr

  • 500g Erdbeeren
  • 1 Becher Sahne
  • 6 Blatt Gelatine
  • 1 Päckchen Vanillezucker

Die Erdbeeren waschen, putzen und ganz klein schneiden. In einen Topf geben und kurz aufkochen lassen. Die Gelatine nach Anleitung vorbereiten (einweichen). Die Erdbeeren etwas abkühlen lassen. Die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen.  Die eingeweichte Gelatine ausdrücken und in den Erdbeeren auflösen. Wenn die Masse zu gelieren beginnt, die Sahne vorsichtig unterheben.

Nun den Kuchenboden vorsichtig aus der Form lösen und auf eine Tortenplatte legen.  Einen Tortenring um den Kuchenboden legen und die Erdbeersahne darauf geben und verstreichen. Das ganze wieder in den Kühlschrank und festwerden lassen.

Derweil die Vanillecreme zubereiten. Hierzu habe ich dieses Mal ein Fertigprodukt verwendet, da es mich geschmacklich total reizte. Für die Schicht braucht Ihr:

  • eine Packung “Paradiescreme Vanille mit Schokosplits” (Sorte des Jahres)
  • 250ml kalte Milch
  • 50ml Eierlikör
  • 6 Blatt GelatineDSC_5133

Die Paradiescreme (nach Anleitung) mit der Milch und dem Eierlikör anrühren (natürlich kann man hier auch 300ml Milch nehmen und den Eierlikör weglassen). Die Gelatine einweichen, ausdrücken, in einem kleinen Topf erwärmen bis sie sich aufgelöst hat und dann zunächst 2-3 Löffel der Creme langsam in die Gelatine rühren, dann erst die Gelatinecreme in die restliche Paradiescreme rühren.

Die Vanillecreme auf die Erdbeerschicht geben und wiederrum kühlstellen bis die Creme fest ist.

Zwischenzeitlich die Dekoration zubereiten. Dazu braucht man

  • Erdbeeren (Menge nach Geschmack)
  • Löffelbiskuits, ca 1,5 Packungen
  • ggf zerkleinerte Kekse zb Amarettini

Die vorbereiteten Erdbeeren halbieren. Die Löffelbiskuits ebenfalls halbieren.

Den Tortenring lösen und die halbierten Löffelbiskuits mit der Schnittfläche nach unten und der Zuckerkruste nach aussen um die Torte stellen und leicht andrücken. Man kann auch nochmal den Tortenring drumherumlegen um das ganze zu fixieren.

Die Torte obenauf mit den halbierten Erdbeeren belegen und auf Wunsch noch mit Kekskrümeln bestreuen. DSC_5135

Natürlich kann die Torte auch nach dem Kühlen ohne die Löffelbiskuits belassen werden. Oder mit Sahne verziert. Oder… ich denke, der Dekoration sind kaum Grenzen gesetzt.

Anmerkung:

Ich habe das Rezept ursprünglich mit Sofortgelatine gemacht. Dieser Versuch ist mir allerdings gründlichst misslungen, für die Erdbeercreme musste ich fast die 3fache Menge verwenden, die Vanillecreme wurde einfach nicht fest, was auch auf den Fotos zu erkennen ist. Zukünftig würde ich hier wieder zu Blattgelatine greifen, weshalb ich das Rezept auch daraufhin ausgelegt geschrieben habe.

 

PS: so gern ich auch backe… aber beim Wettbewerb gewinn ich damit keinen Blumentopf. :-P

 

 

 

 

Ei Ei Ei … was kam denn da?

  • Posted on Juni 15, 2014 at 12:40

Vor einer Weile erreichte mich ganz überraschend ein großes Paket der Fa. Verpoorten. Ich war sehr erstaunt und natürlich sehr erfreut darüber. DSC_5038

Das Paket war toll gefüllt mit Verpoorten Produkten. Genauer gesagt befanden sich darin

  • eine 0,7 l Flasche Verpoorten Original
  • eine 0,35 l Flasche Verpoorten Original
  • eine 0,2 l Herzflasche Verpoorten Original
  • eine Packung “Verpoortinis” (5 Schokobecher & 0,1 l Verpoorten Original)DSC_5040(1)

sowie ein Anschreiben des Verpoorten Online-Redaktionsteam, welches in Kooperation mit dem Rezeptekasten der Erbeerlounge steht – wodurch ich nun auch weiss, wie ich in den Genuß des Paketes gekommen bin.

Ok, ich wurde also eingeladen, mit meinen Eierlikör-Rezepten am Wettbewerb teilzunehmen. Eine tolle Herausforderung, wie ich finde… aus zwei Gründen. Zum einen, habe ich bisher erst einmal einen Eierlikörkuchen für meine Mama gebacken.. zum anderen backe ich ja zu 75% frei Schnauze und nicht nach Rezept. Na dann wollen wir mal schauen ob ich es schaffe, irgendwas von dem, was ich zwischenzeitlich schon kreiert habe, rezepttauglich zu schreiben.

Denn natürlich habe ich bereits fleissig mit Verpoorten gebacken… allerdings habe ich zumindest einmal vergessen, das ganze auch zu fotografieren. Ärgerlich.

Rechts aussen, Eierlikör-Schokosplit-Muffins

DSC_5105

Oreo-Kirsch-Törtchen

DSC_5066

Erdbeer-Vanille-Charlöttchen

DSC_5135

Bis ich die Rezepte irgendwie zusammengeschrieben habe, dauert wahrscheinlich, aber ich wollte Euch das Ganze nicht vorenthalten :-)

Naturals mit getrockneten Tomaten – Mittesterbericht

  • Posted on Juni 15, 2014 at 11:45

Zunächst einmal muss ich mich ja ganz doll schämen. Dieser Bericht hätte schon vor Wochen online gehen sollen. Aber irgendwie… ach Ihr kennt das doch, da kommt ständig was dazwischen, dann ist dies und das und naja. Sorry liebe Lena von Tipsie testet, dass Du solange warten musstest!

Also… die liebe Lena hatte mir nämlich ein tolles Paket mit Chips zum Testen geschickt, da ich dieses Mal kein Glück hatte und nicht beim Naturals Test der Erdbeerlounge-Empfehlerinnen dabei war. DSC_4787

Als das Paket bei mir ankam, gabs natürlich kein Halten mehr, die erste Minitüte war in Sekunden leer… was auch daran lag, dass meine Tochter zu dem Zeitpunkt neben mir saß ;-) DSC_4788

Im ersten Moment haben wir nur den Allgemeingeschmack beurteilt und der lautete “lecker”.  Aber natürlich haben wir die Chips auch “näher” betrachtet. Zunächst einmal die Optik, die Chips sind dünn, gut gewürzt und sehen knusprig aus. Und das sind sie auch, knusprig und etwas hart im Biss.  Der Geschmack nach Tomate kam bei uns jetzt nicht so direkt heraus. Die Chips schmecken zwar süßlich, was ich auch sehr gerne mag, aber eher nach verschiedenen Gewürzen, als nach Tomate. Mir fehlte das gewisse Maß an Schärfe, denn ich esse gerne süß-scharfe (sweet Chili zb) Chips. Zudem emfpand ich die Chips teilweise etwas als “überwürzt”. Wenn ich einen Vergleichsgeschmack dazu finden müsste, würde ich sagen, sie sind in “Fondor” oder ähnliches gefallen.

Besonders gut gefällt mir die Dareichungsform. Kleine Tüten sind ja nichts Neues und leider im Vergleich immer etwas teuer, aber ich finde sie toll. Ich esse gerne Chips, aber immer gleich ne ganze große Tüte … muss ja nicht sein. Auch die Verpackungsgestaltung gefällt mir gut, das kräftige Rot macht Appetit!

Alles in allem haben die Chips uns recht gut geschmeckt, gehören aber im Sortiment der Naturals nicht zu unseren Favoriten.