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Provamel Soja Joghurtalternative “Frühstück”

  • Posted on September 22, 2013 at 13:37

Für die Firma “Provamel” durfte ich die Joghurtalternative auf Sojabasis in den Geschmackrichtungen “natur” und “Vanille” testen.

Es hat eine Weile gedauert, bis die beiden Testprodukte endlich bei mir ankamen, doch dann konnte ich sie endlich zum Frühstück probieren. Ich war schon sehr gespannt, auf die 100% pflanzliche und somit vegane Alternative zu meinem morgendlichen Müsli-Früchte-Mix mit Milch.

Zunächst einmal möchte ich erwähnen, dass das Produkt nicht nur vegan ist, sondern auch in einer nussfreien Produktionsanlage hergestellt wird, es laktose-und glutenfrei ist und garantiert Bio, worauf verschiedene Siegel hinweisen.

Die Joghurtalternative ist in einem Tetrapak mit 750ml Inhalt erhältlich. Die Verpackung ist in creme und grün gehalten, macht meines Erachtens einen unauffälligen Eindruck, wirkt auf mich “einfach”, “öko” und suggeriert mir etwas Gutes zu kaufen. Die Verpackung ist im Grunde rundum mehrsprachig mit Informationen bedruckt. Man findet darauf die Inhaltsstoffe, eine Probierempfehlung, eine Aufbewahrungs/Haltbarkeitsempfehlung, die durchschnittlichen Nährwerte und weiteres.

Soviel “offizielles” nun zu meiner persönlichen Meinung.

Zuerst habe ich die Sorte Vanille getestet.

Die Joghurtalternative lässt sich gut dosieren und ist sehr dickflüssig/cremig. Daran musste ich mich erst einmal gewöhnen, denn normaler Joghurt mit geringem Fettanteil ist meistens doch etwas flüssiger.  Geschmacklich empfand ich diese Sorte zunächst als ok, aber so komplett überzeugt war ich in dieser Kombination nicht. Ich sollte vielleicht erwähnen, dass ich nicht so der Vanille-Typ bin und der Geschmack mir einfach ein bisschen zu stark vanillig vorkam.

Am nächsten Tag habe ich die Sorte “natur” probiert.

Dieses Mal habe ich die Variante Müsli mit Obst gewählt, allerdings war für meinen Geschmack der Apfel da eher die unpassende Frucht und so schmeckte mir meine erste Begegnung mit Provamel Joghurtalternative Natur nicht wirklich besonders. Das liegt daran, dass die Sorte Natur eher etwas säuerlich gehalten ist, geschmacklich durchaus wie Naturjoghurt, und der Apfel ebenfalls eine säuerliche Sorte war. Das war mir etwas zuviel des Guten.

Am nächsten Morgen also noch eine weitere Möglichkeit ausprobiert

Dieses Mal wieder mit Vanille aber mit Banane dazu und ich muss sagen, DAS schmeckte mir wirklich gut. Den Morgen danach habe ich Natur in gleicher Kombination probiert und damit MEIN Frühstück gefunden. Die süße Banane und die säuerliche Joghurtalternative harmonieren perfekt mit meinem Müsli. So habe ich dann im übrigen auch den Rest der Verpackungen aufgebraucht.

Apropros aufbrauchen, aus mir unerklärlichen Gründen habe ich ewig lange nach einer Verbrauchsempfehlung auf der Packung gesucht. Das Haltbarkeitsdatum beim ungeöffneten Produkt hatte ich sehr wohl entdeckt, nicht aber die Empfehlung, wie lange das Produkt nach dem Öffnen noch haltbar ist. Das habe ich erst eben entdeckt, während die Packung neben mir steht.. und dort steht “Nach Abbruch 5 Tage im Kühlschrank haltbar” . Ich kann Euch sagen, dass diese Angabe untertrieben ist. Ich hatte das Produkt nun über 15 Tage geöffnet im Kühlschrank und habe es in der Zeit auch problemlos gegessen! Ich hatte mich ja schon ein wenig gewundert, aber gedacht, naja, hält sich halt lange und so lang mir nix entgegen springt, wenn ich es in die Schüssel gebe und es fortwährend gleich lecker schmeckt, warum sollte ich es dann entsorgen? Also mein Tipp: nicht gleich wegwerfen, falls die Packung bei Euch länger als 5 Tage überlebt. Auf der Packung befindet sichnämlich folgender Aufdruck “This pack contains 6 servings”… was für einen Alleinesser durchaus auch 6 Frühstückstage bedeutet, insofern er/sie Portionseinheiten von 125g verspeist – was bei mir nicht wirklich der Fall ist.

Mein Fazit: für alle die sich – bewusst oder unbewusst – ein wenig mehr auf pflanzlicher Basis ernähren und/oder auf Milchprodukte verzichten wollen/müssen, eine wunderbare Alternative! Geschmacklich grundsätzlich wirklich überzeugend. Wie man Provamel Frühstück Joghurtalternative am Liebsten ist, muss wohl jeder für sich entscheiden. Ob Pur (nicht mein Ding) oder mit Müsli, mit Müsli und Obst (ja!) oder auch nur mit Obst… oder ganz anders… das ist doch wieder einmal nur eine Frage des persönlichen Geschmacks!

Wenn man mich fragt, ich empfehle es weiter!

Zum Schluss noch ein paar Informationen zum Produkt selbst:

Zutaten:

  • Wasser
  • geschälte Sojabohnen * (7,9%)
  • Tapiokasirup *
  • Stabilisator: Pektin
  • Meersalz
  • Säureregulator: Zitronensäure
  • Joghurtkulturen: Str. thermophilus, L. bulgaricus *
* = aus kontrolliert biologischem Anbau
Nährwertinformationen
Brennwert 51 kcal / 214 kJ
Eiweiß 4 g
Kohlenhydrate, davon 2,8 g
Zucker 2,1 g
Laktose 0 g
Fett, davon Fettsäuren 2,3 g
gesättigte 0,4 g
einfach ungesättigte 0,5 g
mehrfach ungesättigte 1,4 g
Cholesterin 0 mg
Ballaststoffe 0,9 g
Natrium 0,05 g

Bertolli Olivenöl als Spray

  • Posted on September 1, 2013 at 13:13

Für die Produktplattform “kjero” durfte ich die Olivenöl-Sprays von Bertolli auf Herz und Nieren testen. Vorweg: ich fand die Idee des sprühbaren Öls von vornerein toll, hatte mir auch schon vor Jahren Dosierflaschen zum Sprühen zugelegt (für Essig und Öl), war aber im Grunde immer zu bequem sie nachzufüllen :-(

 

Es handelt sich hier bei um die beiden Sorten “Cucina” Olio di Oliva Spray – ideal zum Braten&Grillen (orange Flasche) und “Originale” Extra Vergine Spray – ideal für Salate und Pasta (grüne Flasche).

Ich habe zunächst die Sorte Cucina ausprobiert. Am Testtag sollte es bei uns mariniertes Pfannengemüse geben. Doch zunächst muss ich mich natürlich mal mit dem Produkt vertraut machen und schauen, worum es sich bei welcher Flasche handelt :-)

Der erste Sprühtest – funktioniert :-)

Also kanns losgehen, erstmal schön die Schüssel mit Öl einsprühen, damit das Gemüse nachher auch rundum mariniert ist.

 

 

 

Und da ich mir gar nicht sicher war, gleich noch das gesamte Gemüse mit dem Originale-Spray eingesprüht. :-D

Voila – sieht gut aus oder? Hat auch super geschmeckt. Das Gemüse war rundum mariniert und konnte so gleich in die Pfanne. Ja ich weiss, dass kann man auch mit normalem Öl und löffelweise und überhaupt. Stimmt. Aber direkt in die Pfanne hinein, finde ich, ist das Sprühöl doch schon sehr praktisch. Allein zum Anbraten ist es für mich super zu dosieren, selbst meine Kinder können das besser, als wenn sie Öl aus der Flasche in die Pfanne schütten – meist ist es dann doch zu viel. Mit dem Spray kann man die Pfanne gezielt einfetten. Schwieriger ist es, wenn man eine gewisse Löffelmenge oder ml-Menge für ein Rezept braucht. Dafür eignet sich das Öl meiner Meinung nach nicht so gut. Wenn man es auf einen Löffel sprüht, spritzt es doch arg auf und hat eine schaumige Optik. 75ml in einen Messbecher abzu”sprühen” empfinde ich als lästig, daher würde ich für solche Dinge weiterhin mein normales (Oliven-)Öl verwenden.

Geschmacklich ist das Olivenöl auch ok. Es schmeckt mir zum Salat ganz gut, auch wenn ich es eher zum Braten verwende (zb für italiensche Gerichte).

Die Handhabung der Flaschen ist denkbar einfach, sie liegen aufgrund ihrer Form gut in der Hand und der Sprühknopf lässt sich leicht betätigen. Sie sprühen sauber und nichts läuft irgendwo hinunter oder hinaus.

Die Füllmenge der Flaschen beträgt 200ml, was für meinen normalen Gebrauch ein bisschen zu wenig ist, aber da ich ja eh zwischen den verschiedenen Ölen abwechsel, ist es ok.

Schalketorte die Dritte

  • Posted on September 1, 2013 at 12:41

 

Ende Mai wurde ich gebeten, doch noch eine weitere Schalketorte (für besagte Kollegin) zu backen. Leider fiel dieser “Auftrag” genau vor meine Abreise in den Urlaub und somit musste ich etwas basteln, was für mich schnell und einfach zu machen war und ausserdem mindestens 3 Tage haltbar ist.

Ich entschied mich für einen einfachen All-in-Rührteig mit Marmeladenschichten dazwischen, eingedeckt mit Ganache und Fondant. Über die Deko hatte ich mir dieses Mal im Vorfeld null Gedanken gemacht, ich wollte einfach improvisieren. Da es eine eckige Torte sein sollte, in Anlehnung an die Schalke Torte 2.0.

Zunächst mussten also mal die Böden her… wie gesagt es handelt sich hier um einfachen Rührkuchen, da ich den besser kann als Biskuit und sich dieser Kuchen aufgrund seiner hohen Eimenge sehr lange frisch hält.

Anschliessend war es Zeit für die Füllung, diese bestand ganz einfach aus einer eingekochten Beerenmarmelade (selbstgemachte Erdbeer/Erdbeer-Vanille), sehr süß und sehr lecker :-D

Mit dieser bestrich ich dann ganz einfach die einzelnen Böden

Die Ganache hatte ich bereits am Vortag zubereitet und brauchte sie nur noch gebrauchsfertig aufzuschlagen.

und die fertig zusammengesetzten Teile wie gehabt mit der Ganache einzuschmieren…

Während der Kühlzeit habe ich mir Gedanken über die Deko gemacht, denn dieses Mal hatte ich nur begrenzt Zeit und wollte bzw konnte keine großen Logos oder sonstwas gestalten. Zunächst ging es dann wie gehabt an das Eindecken der Torte mit Fondant.

Darin bin ich wahrlich kein Meister, irgendwie gelingt es mir trotz sämtlicher Tricks und Zubehöre noch immer nicht, eine Torte glatt und ordentlich mit Fondant einzudecken :-(. Aber egal, bin nun mal kein Konditor.

Erst nochmal ein bißchen blaue Farbe mit ins Spiel bringen… mit der marmorierten Oberfläche fallen die kleineren Patzer auch wenigstens nicht so auf. Nun geht es ans Testen… wie sieht die Deko am Besten aus und wie wird das Endergebnis aussehen? Aber schaut selbst, ich hab noch ein paar Bilder für Euch!